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Curt-Frenzel-Stadion

17.01.2012

Warten auf die Fassade: Arbeiten werden im Februar fortgesetzt

Der zweite Umbau des Curt-Frenzel Stadions in Augsburg hat es in das "Schwarzbuch 2011" des Steuerzahlerbundes geschafft.
Bild: Ulrich Wagner

Es ist fraglich, ob die Panther-Zuschauer in dieser Saison überhaupt noch in den Genuss des Witterungsschutzes kommen. Die Arbeiten verzögern sich.

Wer auf der Südseite (Gesundbrunnen) vor dem Curt-Frenzel-Stadion steht, der sieht ein kleines Stück der Dachverlängerung. Im Dezember haben Spezialisten der Firma JNS Trapezbleche über dem Umlauf an der Tribüne montiert, aber nach wenigen Tagen war bereits wieder Schluss. Vor Weihnachten machte der Sturm den Dachdeckern einen Strich durch die Rechnung, aber auch im Januar ging bislang nichts voran. „Wir stehen Gewehr bei Fuß“, versichert JNS-Chef Erwin Neureither.

Warum seine Angestellten nicht weitermachen konnten, will er nicht sagen und verweist stattdessen auf die Bauleiter vom Ingenieurbüro Zinner in Krailling. Erst „Anfang oder Mitte Februar“, so ist dort zu erfahren, würden die Arbeiten am Dach sowie den Fassaden im Süden und Osten (blaue Kappe) des Stadions fortgesetzt. Der Metallbauer muss noch Teile für das Haltegerüst fertigen, heißt es aus anderer Quelle. Jeder ist zurückhaltend, der Umbau hat schon genügend Schlagzeilen produziert.

Es ist fraglich, ob die Panther-Zuschauer in dieser Saison überhaupt noch in den Genuss des Witterungsschutzes kommen. Sollten die Eishockeyprofis die Play-offs verpassen, wäre die Saison am 11. März vorbei. Die Anhänger würden es bedauern, für den Zeitplan des Stadion-Umbaus hätte das frühe Saisonende seine Vorteile. „Dann könnten die Panther ab September ganz normal ihre DEL-Heimspiele bestreiten“, versichert Architekt Uwe Schlenker. „Wenn die Panther in die Endrunde kommen, müssten sie im Herbst anfangs wahrscheinlich nur Auswärtsspiele bestreiten.“

Neue Technikzentrale neben der Osttribüne

Der Umbau bleibt eine Herausforderung. „Es ist viel Detailabstimmung nötig. Gewisse Dinge brauchen Zeit“, sagt Schlenker. Es bringe nichts, eine Firma für ein paar Tage auf die Baustelle zu holen und dann wieder abzuziehen. Es gibt viel zu tun in den nächsten Monaten. Die marode Eisbahn wird erneuert, neben der Osttribüne soll die neue Technikzentrale entstehen. Das Stadiongebäude wird abgebrochen und macht einem Neubau samt Tribünen Platz. Diese werden – wenn überhaupt – frühestens Ende 2012 freigegeben. Die Räume unter der Südtribüne werden bis September zum Kabinentrakt ausgebaut. Die Panther müssen ein geringeres Fassungsvermögen (bisher rund 5100) einkalkulieren, da die Stahlrohrtribünen vor dem Stadiongebäude entfallen. pede

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