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AEV

28.09.2018

Wieder kein Heimsieg für die Augsburger Panther

Traf für die Augsburger Panther: Jaroslav Hafenrichter.
Bild: Siegfried Kerpf

Auch im dritten Heimspiel gelingt den Augsburger Panthern kein Erfolg. Düsseldorf setzt sich in der Verlängerung mit 2:1 im Curt-Frenzel-Stadion durch.

Es bleibt dabei: Im eigenen Stadion können die Panther nicht gewinnen. Auch nach drei Heim-Begegnungen wartet der AEV auf seinen ersten Sieg der neuen Saison im Curt-Frenzel-Stadion. Im Duell mit der Düsseldorfer EG unterlagen die Augsburger wie schon vergangenen Sonntag gegen Berlin mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:0, 0:1).

Vor einem Jahr hatten die Augsburger zum gleichen Zeitpunkt mit vier Siegen und nur einer Niederlage die Tabellenspitze erobert. So früh im Jahr sagt das Ranking allerdings noch wenig aus über die Spielstärke der Teams. Zum jetzigen Zeitpunkt wünscht sich Trainer Mike Stewart vor allem eines: „Wir müssen nur diese verdammte Scheibe über die Torlinie bringen.“

Gegen die Rheinländer hatte Stewart seine Linien erneut umgestellt und hoffte auf mehr Treffer. Im ersten Abschnitt konzentrierten sich beide Kontrahenten jedoch darauf, den eigenen Kasten sauber zu halten.

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Den Augsburger Panthern fehlt die Effizienz im Sturm

Nach 25 Minuten durften die AEV-Fans unter den 4521 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion jubeln. Nach einem Pass von Spielmacher und Topscorer Drew LeBlanc vor das Tor schoss Jaroslav Hafenrichter aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Verteidiger Simon Sezemsky hatte wenig später in Überzahl das 2:0 auf dem Schläger, doch nach der Direktabnahme des Füsseners landete die Scheibe am Pfosten. Besser machte es Ex-Nationalspieler Philip Gogulla, der einen Sololauf abgeklärt zum 1:1 (32.) nutzte. Woran es im Spiel der Augsburger hapert, zeigte Neuzugang Sahir Gill, der in der 40. Minute ebenfalls alleine auf DEG-Schlussmann Fredrik Petterson zulief und scheiterte. „Wir erarbeiten uns genügend Chancen, doch uns fehlt die Effizienz im Sturm“, monierte Trainer Mike Stewart zum wiederholten Mal.

Andrew LeBlanc lieferte die Vorlage für den einzigen Treffer der Panther.
Bild: Siegfried Kerpf

Zwar funktioniert das Unterzahlspiel ordentlich, der AEV blieb in dieser Spielsituation am Freitag ohne Gegentor. Doch im Powerplay ist die beste Überzahl-Mannschaft der vergangenen Saison noch zu harmlos. Die Aktionen sind nur selten zwingend, da die Pässe oft zu ungenau oder zu langsam kommen. In den letzten zehn Spielminuten dominierten die Augsburger das Match und fuhren einen Angriff nach dem anderen. Die Rheinländer blieben durch Konter jedoch stets gefährlich. Nach 60 Minuten blieb es beim 1:1. Alexander Barta gelang das 2:1 in der 63. Minute.

Augsburger Panther müssen jetzt vier Mal in Folge auswärts ran

Am Sonntag treten die Panther in Schwenningen an. Der Spielplan für die nächsten Wochen fällt seltsam aus: Nach dem Match in Schwenningen müssen die Augsburger vier Mal in Folge auswärts in Bremerhaven, Ingolstadt, Iserlohn und Straubing ran. In den darauf folgenden sechs Partien bis Ende Oktober genießt die  Stewart-Mannschaft dagegen fünf Mal Heimrecht.

Augsburger Panther Roy - Sezemsky, Valentine; Lamb, Tölzer; McNeill, Rekis; Rogl - White, LeBlanc, Hafenrichter; Schmölz, Gill, Holzmann; Payerl, Stieler, Fraser; Detsch, Ullmann, Sternheimer

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