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ERC Ingolstadt
19.11.2021

Erstmals ohne Gegentor: ERC Ingolstadt gewinnt in Bremerhaven mit 1:0

Nicht zu überwinden: Kevin Reich kassierte in Bremerhaven kein Gegentor, der ERC Ingolstadt gewann mit 1:0.
Foto: Johannes Traub

Der ERC Ingolstadt bleibt erstmals in dieser Saison ohne Gegentor. Somit reicht ein später Treffer, um in Bremerhaven mit 1:0 zu gewinnen. Was Kevin Reich zum Erfolg sagt.

Der ERC Ingolstadt ist in dieser Saison erstmals ohne Gegentor geblieben. In Bremerhaven zeigten die Panther eine starke Defensivleistung und gewannen durch ein Tor von Justin Feser mit 1:0.

Mann des Tages aus Ingolstädter Sicht war Goalie Kevin Reich, der seinen Kasten sauber hielt. „Wir wussten, dass wir hinten besser stehen müssen. Es wurde bereits in den vergangenen Spielen immer besser. Wir standen sicher, haben die Schüsse geblockt“, sagte er nach der Partie am Mikrofon von Magenta Sport. Und wenn doch einmal ein Puck durchkam, war Reich zur Stelle. „Es war vorne und hinten unser bestes Spiel des Jahres“, fasste der Goalie zusammen, der genauso wie die Abwehrarbeit zuletzt Kritik über sich ergehen hatte lassen müssen.

Im ersten Drittel entwickelte sich ein kurzweiliges und ansehnliches Spiel, dem einzig die Tore fehlten. Die Anfangsphase gehörte Bremerhaven, die Gäste wurden ins eigene Drittel gedrängt. Ziga Jeglic versuchte es mit einem „Bauerntrick“, war aber nicht erfolgreich (5.). Alex Friesen hatte noch eine Möglichkeit für die Norddeutschen (10.). Nach und nach rissen die Panther, die auf Daniel Pietta verzichten mussten, das Spiel an sich. Emil Quaas versuchte es zweimal (15., 20.). Wayne Simpson hätte treffen können, scheiterte aber am Außenpfosten (16.).

Panther spielen starkes zweites Drittel

Der zweite Spielabschnitt gehörte dem der ERC. Die Mannschaft war physisch präsent und dominierte die Partie. Allein ein Torerfolg wollte der zuletzt starken Offensive nicht gelingen. Und wenn ein Schuss aufs Tor gelang, war Bremerhavens Goalie Brandon Maxwell auf dem Posten. So scheiterte Mirko Höfflin am Torhüter (28.), ebenso Brandon DeFazio (31.). In der Defensive agierten die Panther aggressiv, aber fair und diszipliniert. So mussten sie in den ersten 40 Minuten keine Strafe hinnehmen. Selbst durfte der ERC einmal in Überzahl agieren. Das Powerplay funktionierte, Abschlüsse waren vorhanden. Doch Chris Bourques Schuss war sichere Beute für Maxwell, Höfflin fehlte freistehend die Zielgenauigkeit (33.).

ERC Ingolstadt: Reich muss selten eingreifen

Auf der Gegenseite musste Reich selten eingreifen, weil kaum Schüsse in Richtung seines Gehäuses flogen. Bremerhaven hatte in seinen jüngsten drei Heimspielen im Schnitt sechs Tore geschossen, gefährlich wurden sie diesmal aber nur selten. Und wenn, war Reich zur Stelle. Etwa bei einem Abschluss von Niklas Andersen (27.) oder bei einem Schuss von der blauen Linie von Peter Trska (38.).

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Somit ging es torlos ins Schlussdrittel. Nachdem DeFazio als erster ERC-Akteur auf die Strafbank musste, kam Bremerhaven zu einigen Abschlüssen. Reich musste gegen Philipp Bruggisser (43.) und Christian Wejse (44.) eingreifen. Auch Dominik Uher (44.) und Vladimir Eminger (45.) sorgten für Gefahr. Ein Tor lag in der Luft, die Latte verhinderte einen Treffer von Ross Mauermann (46.). In die Drangphase des Gastgebers mischte sich eine Chance von DeFazio für die Ingolstädter (47.). Als vieles bereits für ein torloses Spiel sprach, schlugen die Panther zu. Feser kam in der gegnerischen Zone an den Puck und traf zum entscheidenden 0:1 ins Kreuzeck (55.). Die Schlussoffensive nahm sich der Gastgeber wegen einer Strafe gegen Uher selbst (58.). Somit brachte der ERC Ingolstadt die Führung sicher über die Zeit.

ERC Ingolstadt Reich – Wagner, Marshall; Bodie, Hüttl, Quaas, Warsofsky; Gnyp – Bourque, Aubry, Simpson; DeFazio, Feser, Storm; Flaake, Höfflin, Stachowiak; Henriquez, Soramies, Koch – Zuschauer 3184 – Tor 0:1 Feser (55.).

Regeln für das Spiel gegen Nürnberg

Im Freistaat gelten ab Mittwoch voraussichtlich weitere Einschränkungen, die auch Sportveranstaltungen betreffen werden. Für das Spiel am Sonntag (14 Uhr) gegen Nürnberg gelten diese somit noch nicht. Es gelten die 2G-Regeln und FFP2-Maskenpflicht. Da noch nicht abzusehen sei, welche konkreten Auswirkungen die nun verkündeten Maßnahmen auf die Derbys am 28. November gegen Straubing und am 30. November gegen München sowie auf die folgenden Spiele haben werden, hat der ERC Ingolstadt den Ticketvorverkauf für diese Spiele vorerst gestoppt.

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