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ERC Ingolstadt
15.10.2021

Wieder nur ein Punkt: ERC Ingolstadt unterliegt Wolfsburg

Hart umkämpft: Lous-Marc Aubry, hier im Duell mit Gerrit Fauser, unterlag mit dem ERC Ingolstadt den Grizzlys Wolfsburg mit 3:4 nach Penaltyschießen.
Foto: Johannes Traub

Der ERC Ingolstadt dreht gegen die Grizzlys zunächst einen 0:2-Rückstand. Doch nach einem späten Ausgleichstreffer verlieren die Panther mit 3:4 nach Penaltyschießen.

Der ERC Ingolstadt hat in einem Spiel mit vielen Wendungen gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 3:4 nach Penaltyschießen verloren. Erst lagen die Panther mit 0:2 zurück, dann 3:2 vorn. Am Ende mussten sie sich dennoch geschlagen geben.

ERC-Stürmer Mirko Höfflin lobte die Moral der Mannschaft, konnte mit dem einen Punkt aber nicht zufrieden sein. „Wir bekommen ärgerliche Gegentore, gerade das zweite darf nicht passieren.“ Warum die Panther immer wieder Rückständen hinerlaufen müssen, konnte Höfflin nicht erklären. „Wir haben ja unsere Anteile am Spiel, es passiert dennoch. Danach wird es natürlich schwierig, noch zu gewinnen.“

Die Panther mussten kurzfristig krankheitsbedingt auf Verteidiger David Warsofsky verzichten. Goalie Kevin Reich fehlte angeschlagen, Karri Rämö stand zwischen den Pfosten. Das erste Drittel bot Offensivaktionen auf beiden Seiten. Richtig gefährlich wurde aber keines der Teams, weswegen es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die erste Pause ging. Am nächsten kam einem Treffer auf Panther-Seite Höfflin (3.). Auf der Gegenseite parierte Rämö gegen Christopher DeSousa (7.) und war im Glück, als ein Schuss von Darren Archibald (9.) knapp am Gehäuse vorbei rutschte.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts setzte der ERC die ersten Akzente. Samuel Soramies kam im Slot zum Abschluss (23.), dann ging ein Schuss von Mat Bodie knapp vorbei (24.). Es war ein enges Spiel, in dem sich die Panther unnötigerweise ins Hintertreffen brachten. Justin Feser beförderte die Scheibe über die Bande und musste wegen Spielverzögerung für zwei Minuten auf die Strafbank. Als die Unterzahl gerade abgelaufen war, wuchtete Dominik Bittner den Puck zum 0:1 in die Maschen (27.). Mit der Führung im Rücken verteidigte der Tabellenzweite diszipliniert und geschickt und zeigte, warum er mit die wenigsten Gegentore der DEL kassiert hat. Die Panther kamen aber dennoch zu einer großen Ausgleichschance. Wayne Simpson durfte es zweimal hintereinander versuchen, doch Grizzlys-Goalie Dustin Strahlmeier war auf dem Posten (33.). Wolfsburg lauerte, konterte den ERC aus und erhöhte durch DeSousa auf 0:2 (38.). Doch die Panther kamen kurz vor der Pausensirene zum Anschlusstreffer. Daniel Pietta passte in die Mitte auf Simpson, der neun Sekunden vor Drittelende zum 1:2 vollendete (40.).

ERC Ingolstadt dreht die Partie

Die Panther waren zurück und drückten auf den Ausgleich. Bodie zog ab, aber knapp zu hoch (42.). Für das 2:2 sorgte Frederik Storm, der nach einem Zuspiel von Brandon DeFazio traf (43.). Nun wollte der ERC mehr, war die klar überlegene Mannschaft – und wurde belohnt. Höfflin und Pietta spielten mit einem Doppelpass die Gästeabwehr aus, Höfflin schloss zum 3:2 ab (51.). Samuel Soramies hätte nach einem Pass von Simpson nachlegen können, doch Strahlmeier war zur Stelle (52.). Das Momentum nahm sich der ERC selbst, als er wegen zu vieler Spieler auf dem Eis zwei Minuten in Unterzahl spielen musste. „Wir haben die Chance auf die Entscheidung und geben Wolfsburg dadurch die Hoffnung zurück“, haderte Höfflin.

Das Glück auf seiner Seite hatte der ERC, als der Puck nach einem Abschluss von Tyler Gaudet nicht den Weg über die Linie fand (58.). Doch das 3:3 fiel, DeSousa traf im Nachschuss (58.). Strahlmeier verhinderte eine Sekunde vor Schluss gegen Simpson einen späten ERC-Erfolg.

Nachdem die Verlängerung keine Entscheidung brachte, ging es ins Penaltyschießen. Pietta und DeFazio vergaben beim ERC, Chris Bourque traf. Doch DeSousa und Gaudet brachten den Gästen den Zusatzpunkt.

Am Sonntag (14 Uhr) geht es für den ERC Ingolstadt, der nun Tabellenzwölfter ist, mit dem Auswärtsspiel bei den Eisbären Berlin weiter.

ERC Ingolstadt Rämö – Marshall, Wagner; Hüttl, Bodie; Gnyp, Quaas – Storm, Feser, DeFazio; Simpson, Aubry, Bourque; Flaake, Pietta, Höfflin; Brune, Soramies, Stachowiak – Zuschauer 3204 – Tore 0:1 Bittner (27.), 0:2 DeSousa (38.), 1:2 Simpson (40.), 2:2 Storm (43.), 3:2 Höfflin (51.), 3:3 DeSousa (58.), 3:4 Gaudet (PS).

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