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Eishockey
25.09.2019

ERC Ingolstadt: Ringen mit den Top-Teams

Kampfgeist ist gefragt: Wie hier Tim Wohlgemuth und Brandon Mashinter (rechts) gegen Travis Ewanyk von den Krefeld Pinguinen, will sich der ERC Ingolstadt heute Abend gegen Tabellenführer Red Bull München wehren.

Für den ERC Ingolstadt stehen die Heimspiele gegen die beiden Finalisten der Vorsaison an. Wie die Panther heute Tabellenführer Red Bull München ein Bein stellen wollen

Der ERC Ingolstadt und Trainer Doug Shedden haben sich das sicher ganz anders vorgestellt. Nach dem überzeugenden 10:4-Sieg zum Saisonstart in Schwenningen mussten die Panther drei Niederlagen hintereinander einstecken. Daheim ist der ERC sogar noch punktlos und belegt lediglich den 13. Tabellenplatz in der Deutschen Eishockey-Liga.

„Drei Punkte sind definitiv zu wenig, damit können wir nicht zufrieden sein“, sagt daher Verteidiger Fabio Wagner, der bei der jüngsten 0:2-Pleite in Wolfsburg zumindest eine Leistungssteigerung der Mannschaft erkannt hat. Nach 14 Gegentoren an den ersten drei Spieltagen und dem 4:5 gegen Krefeld hätte das Team bei den Grizzlys wieder besser gespielt, so Wagner: „Wir sind insgesamt kompakter gestanden. Die Verteidiger haben nicht zu aggressiv gespielt, der dritte Stürmer hat die Abwehr gut unterstützt.“ Der verbesserten Defensive zollte indes die Offensive Tribut, die in Niedersachsen torlos blieb. Shedden sieht den Hauptgrund dafür in der Leistung Wolfsburgs, das äußerst diszipliniert agierte und in 60 Minuten keine Strafzeit kassierte. „Beide Teams haben gut verteidigt, hart gearbeitet und wenige Chancen zugelassen“, so der ERC-Trainer.

ERC Ingolstadt: Doug Shedden stellt die Reihen um

Harte Arbeit wird für die Panther nötig sein, um die unteren Tabellenregionen schnell zu verlassen. Denn in den beiden kommenden Heimspielen warten mit Red Bull München (Donnerstag, 19.30 Uhr) und Adler Mannheim (Sonntag, 16.30 Uhr) nicht nur die Finalisten der vergangenen Saison, sondern auch die Topfavoriten der neuen. München steht nach vier Spieltagen ohne Punktverlust an der Tabellenspitze und hat sich trotz anspruchsvollem Startprogramm noch keine Blöße gegeben. Speziell der 7:2-Erfolg am vergangenen Freitag bei der Final-Revanche in Mannheim beeindruckte. Der Respekt ist groß beim ERC. „München ist ein Topteam“, weiß Shedden, „wir müssen 100 Prozent bereit sein.“ Fabio Wagner kennt die Stärken des Kontrahenten: „Sie spielen seit Jahren unter Don Jackson das gleiche System. München agiert sehr offensiv, ist läuferisch stark und spielt aggressives Eishockey.“ Das Gegenrezept? Wagner: „Wir müssen kompakt stehen, die Scheibe schnell aus unserer Zone bringen und bei Kontern Überzahlsituationen schaffen.“

ERC Ingolstadt: Ville Koistinen kehrt zurück

Bei dieser Aufgabe mithelfen wird erstmals in dieser Saison Ville Koistinen, der gemeinsam mit Wagner ein Verteidigerpaar bilden wird. „Wir sind glücklich, dass er wieder dabei ist“, sagt Shedden. Auch wenn der Finne noch ein paar Spiele benötigen werde, um in Topform zu kommen, werde er der Mannschaft guttun. Shedden: „Er wird uns offensiv helfen, gerade im Power Play.“

In der abschließenden Trainingseinheit, die lediglich Mirko Höfflin verpasste, deuteten sich Umstellungen der Angriffsreihen der Panther an. Brandon Mashinter rückte anstelle von Mike Collins an die Seite von Kris Foucault und Colin Smith. „Ich denke, dass die beiden jemanden brauchen, der physisch spielt, checkt und dahin geht, wo es wehtut“, meinte Shedden. Nicht festlegen wollte sich der Coach indes, wer im Tor stehen wird. Am vergangenen Wochenende hatte Timo Pielmeier zweimal den Vorzug erhalten. Jochen Reimer durfte in der laufenden Saison erst einmal spielen (beim 1:5 gegen Nürnberg).

Sonderzug ausverkauft Der Sonderzug des Fanprojekts des ERC Ingolstadt zum Auswärtsspiel in Schwenningen am Sonntag, 22. Dezember, ist ausverkauft.

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