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ERC Ingolstadt

08.05.2014

Ex-Trainer Sundblad beschwert sich über ERCI

Völlig überrascht: Ingolstadts Meistertrainer Niklas Sundblad ist nun bei Red Bull im Gespräch.
Bild: Marius Becker (dpa)

Misstöne begleiten die Trennung des ERC Ingolstadt von seinem Meistertrainer Sundblad, der sich überrumpelt fühlt.

Mitten in die Vorbereitung auf seinen Einsatz mit der Nationalmannschaft platze die Mitteilung aus Ingolstadt. „Ich war völlig überrascht von der Meldung. Ich war der Meinung, dass ich noch 24 Stunden Bedenkzeit hatte“, sagte der verärgerte Niklas Sundblad am Rande des 1:3 des deutschen Teams gegen die USA im letzten WM-Test in Nürnberg. Als Verteidiger-Coach assistiert der Schwede dem Bundestrainer Pat Cortina. Vor wenigen Tagen hatte der 41-Jährige mit dem ERC Ingolstadt noch den Gewinn der deutschen Meisterschaft gefeiert. Misstöne begleiten die Trennung.

Am Dienstagabend verkündete der ERCI das Ende der Vertragsverhandlungen mit dem Meistercoach und sucht einen Nachfolger. Sportdirektor Ehrenberger gab bekannt, dass der Klub allen Vorstellungen von Sundblad nachgekommen sei, doch das Management des Schweden „ließ mehrere Fristen unbeantwortet verstreichen“.

Sundblad wollte längerfristigen Vertrag

Sundblad stellt die Gespräche anders dar und fühlt sich von dem DEL-Klub nicht gut behandelt. Der Hintergrund: Im Dezember 2013 ließ Ingolstadt eine ausgehandelte Vertragsverlängerung mit Sundblad noch überraschend platzen. Der Schwede ist auf den Zeitraum vor den Play-offs vertröstet worden. „Aber auch da hatte Jiri Ehrenberger keine gute Antwort für mich.“ Zuletzt hieß es, der Klub wolle langfristig eine Mannschaft aufbauen, „aber man hat mir nur einen Ein-Jahres-Vertrag angeboten, das passt nicht zusammen“, erklärt der 41-Jährige und bestätigt das Interesse von Red Bull München. Es gäbe allerdings noch kein konkretes Vertragsangebot. Denkbar ist eine Rochade in der Eishockey-Sparte des österreichischen Brauseherstellers: Trainer Don Jackson übernimmt München und Sundblad geht für den Amerikaner nach Salzburg.

Immerhin konnte der ERC Ingolstadt zwei herausragende Profis der Play-off-Serie weiterverpflichten: Torwart Timo Pielmeier und Verteidiger Patrick Köppchen halten den Oberbayern die Treue.

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