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FC Augsburg

09.02.2020

0:5-Klatsche in Frankfurt: Für Finnbogason ein Abend zum Vergessen

FCA-Stürmer Alfred Finnbogason lief nach langer Zeit erstmals wieder in der Startelf für seinen Verein auf. Seinen Einsatz gegen Frankfurt hatte er sich allerdings anders vorgestellt.
Bild: Ulrich Wagner (Archivbild)

Plus Alfred Finnbogason steht nach langer Zeit mal wieder in der Startelf des FC Augsburg. Was der FCA-Profi allerdings daraus macht, ist zu wenig.

Alfred Finnbogason hätte das Spiel in eine andere Richtung drehen können. Hätte er kurz vor der Pause zum 1:1 getroffen, die Partie des FC Augsburg in Frankfurt hätte wohl kein so bitteres Ende genommen.

0:5 am Freitagabend aber vor 48.800 Zuschauern, das schmerzt.  "Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt", sagt der Isländer. Freitagabendspiele sind immer etwas besonderes. Flutlicht, gute Stimmung und die Aussicht auf ein entspanntes Wochenende.

Auch beim FC Augsburg haben sie davon geträumt. "Gemütlich auf der Couch schauen, was die anderen machen", sagt Finnbogason. Aber freilich nur, wenn der eigene Auftritt mit Punkten gekrönt wird. Doch davon war der FCA am Freitagabend so weit entfernt wie der SC Paderborn von der Meisterschaft. Vor allem Hälfte zwei treibt den Augsburgern tiefe Sorgenfalten auf die Stirn.

0:5-Klatsche in Frankfurt: Für Finnbogason ein Abend zum Vergessen

FCA-Stürmer Finnbogason: "Habe mir mein erstes Spiel anders vorgestellt"

Finnbogason stellt sich den Fragen der Journalisten. Obwohl auch der Stürmer weit weg von seiner Topform war. "Natürlich habe ich mir mein erstes Spiel in der Startelf nach langer Zeit anders vorgestellt", sagt er. Wegen einer Schulterverletzung hatte er mehrere Monate gefehlt. Vor einer Woche gegen Werder Bremen war er eingewechselt worden, diesmal sah ihn Trainer Martin Schmidt sogar schon bereit für die Startelf.

Und hätte Finnbogason tatsächlich kurz vor der Pause den Ball am starken Eintracht-Torwart Kevin Trapp vorbeigebracht, hätte ihm jeder zu dieser Entscheidung gratuliert.

So aber war es ein Abend zu Vergessen. Nur nicht die vergebene Chance ärgerte Finnbogason, auch sein Verhalten beim 0:2 in der 46. Minute gab Anlass zur Kritik. "Er war Chandler zugeteilt, lässt sich dann aber abkochen", kritisiert Schmidt. In der 65. Minute nahm er Finnbogason vom Platz. Der musste von außen mitansehen, wie sich seine Kollegen in der Schlussphase noch völlig blamierten und die Frankfurter zu leichten Treffern einluden. So darf sich ein Bundesligist nicht präsentieren.

FCA-Akteure nutzen gegen die Eintracht hre Chancen nicht

"Ich hatte von der Bank aus nicht das Gefühl, dass das ein 0:5-Spiel ist", sagt Finnbogason. 45 Minuten lang sah es tatsächlich nicht danach aus. Da müssen sich die Gäste vor allem vorwerfen lassen, dass sie aus ihren Chancen zu wenig gemacht haben. So wie Ruben Vargas in der 9. Minute zum Beispiel, als er freistehend am stark reagierenden Trapp scheitert. 

"Bei unseren Möglichkeiten haben wir immer die falsche Entscheidung getroffen", sagt Finnbogason. Es seien eben oftmals auch Kleinigkeiten, die im Fußball entscheiden. Die Leistung in Hälfte zwei aber war keine Kleinigkeit. Sie war schlicht zu schlecht für die Bundesliga.

Die Hoffnung war groß gewesen, dass der FC Augsburg in seiner Entwicklung schon weiter ist. Auch bei Finnbogason. Er meint aber auch: "Heute war auch nicht alles schlecht. Wir werden sicherlich was positives rausfinden."

Das könnte allerdings etwas länger dauern. Denn was im Gedächtnis haften bleibt, ist die zweite Hälfte. Und die war ernüchternd. "Wir müssen alle in den Spiegel schauen und uns verbessern", sagte Finnbogason. Wenn es denn so einfach ist.

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09.02.2020

Über die Qualität des Keepers wurde schon sehr viel kommentiert und auch am Freitag war die Leistung nicht top (und von den anderen auch).
Mittlerweile zweifle ich am Rwalitätsbewustsein des Managers. Der verschließt leider die Augen

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