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FC Augsburg

14.06.2018

André Hahn freut sich auf den Neuanfang in Augsburg

André Hahn will beim FCA wieder sportlich glücklich werden.
Bild: Ulrich Wagner

In Augsburg schaffte der 27-Jährige den Durchbruch. Nun hofft er an seine Erfolge anknüpfen zu können und freut sich, wieder beim FCA und in der Stadt zu sein.

Dieser Tage befindet sich André Hahn auf Haussuche. In Augsburg ist die Immobiliensuche allgemein ein schwieriges Unterfangen, mit dem üppigen Gehalt eines Bundesliga-Profis lässt sich da aber bestimmt etwas finden. Zumal Hahn weiß, in welchen Stadtvierteln er seine Bleibe suchen muss. Hahn ist nicht neu im Süden Bayerns. Der 27-Jährige kehrt zurück an jenen Ort, an dem er die Bühne Bundesliga betreten hat und sich fortan in Szene setzte. Beim FCA reifte Hahn zum gestandenen Erstligaprofi, erzielte in einer Saison zwölf Treffer und absolvierte gar ein Länderspiel.

Nun ist Hahn zurück, nachdem er in der vergangenen Saison die schattigeren Seiten des Profifußballs kennengelernt hat. Seine Vertragsunterschrift beim FCA kommt einem kleinen Neuanfang gleich. Nicht umsonst hätte er sich für den FCA entschieden, erklärt Hahn jüngst im klubeigenen Fan-TV. Er wolle "sportlich glücklich" werden, meint er. "Hier habe ich mich sehr wohlgefühlt und hatte eine tolle Zeit. Die Gespräche waren sehr positiv." Hahn spricht von einer besonderen Verbindung zum FCA, weil der Verein ihn aus der 3. Liga geholt hätte. "Der Verein lag mir immer am Herzen", betont der Profi.

Unter HSV-Trainer Titz fand André Hahn keine Berücksichtigung

Hahn räumte im Gespräch ein, selbst nicht mehr der Jüngste zu sein. Zuletzt ist seine Karriere ins Stocken geraten, nachdem sich sein Wechsel nach Gladbach zunächst gut anließ. Hahn bekam viel Spielzeit, stand oft in der Startelf und durfte sich in der Champions League beweisen. Geprägt hat Hahn ebenso eine schwere Verletzung während seiner Zeit im Borussia-Trikot. Im Oktober 2015 trat der Schalker Johannes Geis dem Gladbacher derart übel in die Beine, dass das Schienbeinköpfchen brach und der Außenmeniskus abriss. Nahezu ein halbes Jahr fiel Hahn aus. Später erzählte er davon, wie schwierig die Zeit während der Verletzung teils für ihn war. Geholfen habe ihm damals die Geburt seines Sohnes Julien. "Es ist herrlich mit ihm, die Familie baut mich super auf", sagte Hahn in der Bild.

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Im Sommer 2017 schloss sich Hahn dem Hamburger SV an. Letztlich ein äußerst unbefriedigendes Jahr für den offensiven Flügelspieler. Unter Trainer Christian Titz fand Hahn keine Berücksichtigung mehr, zudem stieg der Traditionsklub in die Zweitklassigkeit ab. Für den gebürtigen Otterndorfer (Kreis Cuxhaven) dennoch eine lehrreiche und keine verlorene Zeit, wie er bezeugt. "Ich habe mich sportlich und menschlich weiterentwickelt." In seinem gewohnten Umfeld möchte Hahn nun an die Erfolge seiner Bundesliga-Anfänge anknüpfen.

Kontakt zu seinen Augsburger Mitspielern hatte Hahn noch nicht. Takashi Usami, Alfred Finnbogason und Ja-Cheol Koo nehmen mit ihren Nationalteams an der WM in Russland teil, alle anderen weilen noch im Urlaub. Die Nationalspieler dürfen sich länger erholen, den Rest der Mannschaft wird Hahn am 1. Juli sehen, wenn Trainer Manuel Baum offiziell mit der Vorbereitung auf die kommende Saison beginnt. "Ich freue mich, wenn es wieder losgeht", betont Hahn.

Bis dahin will der 27-Jährige private Dinge erledigen. Mit seiner Frau Ragna und dem inzwischen zweieinhalbjährigen Sohn stehen unter anderem Besuche bei seinen Eltern und den Schwiegereltern an. Und nicht zu vergessen besagte Haussuche.

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