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FC Augsburg

20.06.2018

Caiuby droht weiterer Ärger mit der Justiz

Wegen des Verdachts auf Körperverletzung soll aktuell gegen FCA-Spieler Caiuby ermittelt werden.
Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

Ob Caiuby die Sommerpause aktuell genießen kann, ist fraglich: Der FCA-Profi ist nicht nur wegen des Verdachts auf Körperverletzung im Visier der Justiz.

Für die meisten Fußballspieler des FC Augsburg ist derzeit noch Sommerpause. Das Vereinstraining beginnt wieder im Juli. Auf FCA-Profi Caiuby, der mit vollem Namen Francisco da Silva heißt, kommt aber nicht nur die neue Bundesliga-Saison zu, sondern auch Ärger mit der Justiz.

Aktuell wird gegen ihn ermittelt, weil er im Augsburger Nachtleben einen anderen Mann mit einem Kopfstoß im Gesicht verletzt haben soll. Nach Informationen unserer Redaktion ist das aber nicht das einzige Verfahren, das gegen den kopfballstarken Angreifer des FCA läuft.

FCA: Genaue Vorwürfe gegen Caiuby sind noch unklar

Auf Anfrage bestätigte ein Sprecher der Augsburger Staatsanwaltschaft, dass es derzeit auch ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Leistungserschleichung gegen den 29-Jährigen gibt. Was im Strafgesetzbuch unter dem Stichwort Leistungserschleichung auftaucht, ist in der Praxis in den allermeisten Fällen das Schwarzfahren in Bus oder Bahn. Es gibt aber auch andere Fälle: Der Straftatbestand gilt zum Beispiel auch, wenn man sich ohne Eintritt zu entrichten in eine Veranstaltung einschleicht oder einen Verkaufsautomaten so manipuliert, dass man nicht zahlen muss.

Was Caiuby in dieser Angelegenheit genau vorgeworfen wird, will die Staatsanwaltschaft bislang nicht sagen. Einiges deutet darauf hin, dass es in absehbarer Zeit einen Strafbefehl gegen den Profi geben könnte. Das Amtsgericht kann einen solchen Strafbefehl auf Antrag der Staatsanwaltschaft ohne Prozess erlassen. Geldstrafen oder Bewährungsstrafen von bis zu einem Jahr können so verhängt werden.

Ein Verfahren gegen Caiuby eingestellt

Ein drittes Verfahren gegen Caiuby ist von der Staatsanwaltschaft dagegen vorläufig eingestellt worden. Der Vorwurf in diesem Fall: Der Spieler soll eine andere Person bedroht haben. Das Verfahren wird derzeit nicht weiterverfolgt. Die Begründung der Anklagebehörde: Die wegen der mutmaßlichen Bedrohung zu erwartende Strafe könne man mit Blick auf das gravierendere Strafverfahren wegen Leistungserschleichung vernachlässigen.

Das jüngste Verfahren gegen Caiuby wegen des Verdachts der Körperverletzung läuft erst seit einigen Wochen. Hier ermittelt aktuell noch die Polizei. Der Brasilianer soll in einer Mainacht in der Augsburger Maximilianstraße nicht einverstanden gewesen sein, dass ein FCA-Fan immer wieder seinen Namen gerufen hat. Den Ermittlungen der Polizei zufolge versetzte er deshalb einem 25 Jahre alten Mann einen Kopfstoß.

Nach dem Sieg gegen Mainz stand der Klassenerhalt fest. Mit dem Schriftzug  obACHT feierte der FCA seine achte Erstligasaison in Folge.
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Ein Blick zurück: Die FCA-Saison in Bildern
Bild: Stefan Puchner, dpa
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