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FC Augsburg
26.09.2019

FCA-Trainer Schmidt: "Werden uns gegen Leverkusen einschießen"

Neue Frisur, neue Zuversicht: FCA-Trainer Martin Schmidt will gegen den Angstgegner Bayer Leverkusen den ersten Bundesligasieg.
Foto: Ulrich Wagner

Gegen keine andere Bundesligamannschaft hat der FC Augsburg eine so schlechte Bilanz wie gegen die Werkself. Der FCA-Coach hat eine andere Statistik im Auge.

Es ist eine Bilanz zum Schaudern: 16 Mal trat der FC Augsburg in der Bundesliga bislang gegen Leverkusen an - einen Sieg gab es noch nie. Stattdessen setzte es zehn Niederlagen und sechs Remis. Die ersten sieben Spiele gegen die Werkself verlor der FC Augsburg allesamt. Die ersten beiden Partien gingen sogar mit 1:4 verloren- es ist auch das Ergebnis, das beim bislang letzten Spiel im April am Ende zu Buche stand. Am Samstag um 15.30 Uhr versucht FCA-Trainer Martin Schmidt erneut, den ersten Sieg zu schaffen - im dann 17. Spiel.

Schmidt hat, wie er auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel sagte, aber eine ganz andere Statistik im Auge: "Wir wollen den 50. Heimsieg schaffen - gegen wen, ist nicht wichtig." Statistiken, so der Schweizer, sind immer dazu da, um sie zu brechen - so auch diese. Schmidt trennte sich unter der Woche selbst von einer alten Gewohnheit und ließ sich das sonst schulterlange Haar deutlich stutzen: "So kurz hatte ich es noch nie." Normalerweise ist seine Schwester für seine Frisur zuständig, den aktuellen Schnitt ließ er sich aber von einer Augsburger Friseurin verpassen.

Jedvaj will FCA-Coach Schmidt Tipps über seinen Ex-Klub geben

Einer, für den das Aufeinandertreffen ein besonderes Spiel ist, ist Verteidiger Tin Jedvaj. Der Kroate steht bei Leverkusen noch bis 2023 unter Vertrag, ist bis zum Ende der Saison aber an den FCA ausgeliehen. Jedvaj, der von 2015 an für Bayer spielte, kündigte bereits an, Schmidt mit Tipps unter die Arme zu greifen, schließlich kenne er die Taktik von Leverkusen. Schmidt gab sich diesbezüglich zurückhaltend: "Wir haben kurz darüber geredet, sind aber noch nicht intensiv damit umgegangen."

Leverkusen ist der Auftakt zu einem knackigen Programm. Die Spieltagsplaner der DFL haben dem FCA hintereinander Partien gegen Leverkusen, Mönchengladbach, Bayern, Wolfsburg und Schalke beschert - nur Top-Teams. Schmidt versprüht aber demonstrativen Optimismus: "Wir konzentrieren uns auf Leverkusen und werden uns da richtig einschießen. Und dann hoffen wir auf einen goldenen Oktober."

Schafft der FCA gegen Bayer Leverkusen einen zweiten Heimsieg in Folge? Bisher jedenfalls haben die Augsburger gegen die Werkself noch nie einen Sieg verbuchen können.
Video: rt1.tv

Suchy und Gruezo fallen beim FCA sicher aus

Nicht mithelfen können werden die beiden Nationalspieler Marek Suchy und Carlos Gruezo. Der Tscheche und der Ecuadorianer laborieren beide noch an ihren Verletzungen und konnten bislang noch kein Mannschaftstraining absolvieren. Marco Richter ist noch angeschlagen aus dem Freiburg-Spiel gegangen - der Einsatz des Angreifers entscheidet sich erst kurzfristig.

Ebenfalls (noch) kein Thema ist Jeffrey Gouweleeuw. Der Niederländer ist nach überstandenen Adduktorenproblemen wieder im Mannschaftstraining, soll nach Angaben von Schmidt aber bis zur Länderspielpause Mitte Oktober stabilisiert werden und danach ein Thema für die erste Elf sein. Gegen einen Einsatz von Daniel Baier, der seine Wadenprobleme überstanden hat, spricht nach derzeitigem Stand nichts, so Schmidt. Nun komme es auch darauf an, ob Baier die Einheiten vor dem Spiel gegen Leverkusen machen kann. (eisl)

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Die Diskussion ist geschlossen.

26.09.2019

Dann wollen wir mal hoffen das bei dem Wort "einschießen" in der Überschrift nicht die Buchstaben verwechselt wurden. Man wird sehen.

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