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FC Augsburg
27.09.2019

FCA-Trainer Schmidt will gegen Leverkusen ein Jubiläum feiern

Schafft der FCA gegen Bayer Leverkusen einen zweiten Heimsieg in Folge? Bisher jedenfalls haben die Augsburger gegen die Werkself noch nie einen Sieg verbuchen können.
Video: rt1.tv

Wenn der FCA-Trainer am Samstag mit seinem Team gewinnt, wäre es der 50. Bundesliga-Heimsieg. Die Bilanz gegen Bayer Leverkusen spricht eigentlich dagegen.

Wenn am Samstag (15.30 Uhr) der FC Augsburg in der nicht ausverkauften WWK-Arena Bayer Leverkusen empfängt, dann treffen neben Timo Werner (fünf Treffer) die derzeit besten deutschen Stürmer aufeinander: Florian Niederlechner (drei Tore, zwei Assists) und Kevin Volland (zwei Tore, drei Assists). Der Allgäuer Volland (er ist in Marktoberdorf geboren) ist im Jahr 2019 sogar saisonübergreifend (zehn Tore, 13 Assists) ganz oben im Ranking der deutschen Torjäger.

Ein Tor und ein Assist erzielte er davon beim 4:1-Sieg am 24. April in der WWK-Arena. Es war die erste Niederlage für Martin Schmidt als FCA-Trainer. Sein Team war an diesem Tag gegen die Werkself chancenlos. Doch die Mannschaft im September 2019 ist mit der vom Frühling nicht mehr zu vergleichen.

Schmidt hat zusammen mit der sportlichen Leitung einen großen Umbruch im Kader eingeleitet. „Bis auf zwei, drei Spieler ist niemand mehr da. Es ist eine andere Herangehensweise, ein anderes Tempo jetzt, wir haben eine andere Zielrichtung, wo es hingeht nach Balleroberung“, sagte er an der Spieltagspressekonferenz.

Schmidt hat Spieler nach Augsburg geholt, die seine Vorstellung vom Spiel auf dem Platz umsetzen können. Schmidt lässt den Ball lieber dem Gegner (36 Prozent eigener Ballbesitz ist Liga-Tiefstwert), um dann mit druckvollem Pressing schnell umschalten zu können. So wie in der ersten Halbzeit beim 2:1-Heimsieg gegen Frankfurt. „Da sieht man, wo wir was anstellen können“, sagt Schmidt.

FC Augsburg: Leverkusen passt in das Beuteschema von Schmidt

Gegen Leverkusen wird der FCA aber ein ganzes Spiel auf diesem Niveau brauchen, um die Negativserie gegen Leverkusen in der Bundesliga (gerade mal sechs Unentschieden in 16 Spielen) zu beenden. Denn dem Team des niederländischen Trainers Peter Bosz ist mit zehn Punkten nach fünf Spieltagen der beste Saisonstart seit fünf Jahren gelungen. „Die sind uns ein halbes oder dreiviertel Jahr voraus“, sagt Schmidt angesichts des kaum veränderten Bayer-Kaders. Dennoch hat Bosz die Spielausrichtung in dieser Saison etwas verändert. Leverkusen versucht, mit viel Passspiel zum Erfolg zu kommen. 76 Prozent Ballbesitz ist Höchstwert der Liga.

Doch damit passt Leverkusens Spielwiese genau in das Beuteschema von Schmidt. Denn wer den Ball lange hat, kann ihn auch im entscheidenden Moment verlieren. Eine wichtige Rolle spielt dabei Florian Niederlechner. Schmidt: „Seine große Stärke ist sein Laufvermögen, seine Power, die er reinbringt. Er läuft gerne an, er macht sehr sehr gerne Defensivarbeit.“ Und derzeit trifft er auch noch.

Der FCA-Trainer hofft auf "Goldenen Oktober"

Deshalb ist Schmidt, der nach dem 1:1 in Freiburg seine schulterlangen Haare schneiden ließ, optimistisch, ein besonderes Jubiläum mit dem FCA am Samstag begehen zu können. „Wir wollen den 50. Heimsieg feiern – gegen wen, ist nicht wichtig.“ Die drei Punkte wären es schon. Nach Leverkusen spielt der FCA gegen Mönchengladbach, Bayern, Wolfsburg und Schalke. Schmidt hat vor diesem schweren Programm aber keine Angst: „Wir konzentrieren uns auf Leverkusen und werden uns da richtig einschießen. Und dann hoffen wir auf einen goldenen Oktober.“

Lesen Sie auch: FCA-Trainer Schmidt: "Werden uns gegen Leverkusen einschießen."

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Die Diskussion ist geschlossen.

27.09.2019

Wenn das der 50. Heimsieg werden soll muss bei unserer Mannschaft schon alles passen, denn die Werkself ist was den eigenen Ballbesitz anbelangt Ligaspitze und wir eben ganz unten. Auch im abspulen der Rasenkilometer führen sie die Tabelle an.
Für mich ist dieses Spiel schon eine Art Standortbestimmung, ist die Mannschaft schon soweit ein spielerisch so starkes Team wie Bayer 04, die unser Angstgegner sind, geschenkt und in der CL antritt, na und, in Schach zu halten.
“ Das müssen wir ändern “, sagte Uduokhai nachdem ihm gesagt wurde dass der FCA gegen Leverkusen noch nie gewinnen konnte. 16 Mal probiert und nix is passiert.
Die Spalttabletten des Bayer Konzerns sind nicht immun gegen Niederlagen, jetzt ist Trainer Schmidt an der Reihe einen Taktik-Cocktail zu mixen der die Werkself aufspaltet.
Gespannt darf man sein wer diesmal den Vorzug auf der RV-Position erhält. Nach der doch etwas blassen Vorstellung von Lichtsteiner heißt es alter Hase oder doch einer mit Sprintqualität darf gegen den Volland ran.
Kapitän Baier erwarte ich wieder neben Khedira auf der Sechs, der Rest wie gegen Freiburg.
Dem Kai Havertz, ihrem neuen 100 Millionen-Mann, sollte man einen Bodyguard verpassen, denn er ist der Macher ihres Offensivspiels.
Bayer 04 hinkt bisher, gemessen an ihren eigenen Ansprüchen etwas hinterher, das ist ihr Rucksack, für den FCA ist das auch nichts Neues, denn das war meistens so wenn's gegen uns ging.
Auf geht’s zum 50igsten !!

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