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FC Augsburg
26.03.2021

Hahn trifft doppelt bei Test gegen Heidenheim

André Hahn(li.) erzielte im Test gegen Heidenheim zwei Tore, geschont wurde von Trainer Heiko Herrlich hingegen Marco Richter (re.).
Foto: Ulrich Wagner

Der FC Augsburg gewinnt gegen den Zweitligisten mit 3:1. Unter anderem geben Alfred Finnbogason und Jan Moravek ihr Comeback.

Mit einer 0:2-Niederlage gegen den FC Freiburg hatte sich der FC Augsburg in die Länderspielpause verabschiedet. Um den Spielrhythmus nicht zu verlieren und einigen Ersatz- und Ergänzungsspielern Einsatzzeit zu verschaffen, organisierte der Fußball-Bundesligist ein Testspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim. Der Erstligist setzte sich locker mit 3:1 (2:1) durch, auffälligster Akteur des Nachmittags war Doppeltorschütze André Hahn. Sein nächstes Bundesligaspiel bestreitet der FC Augsburg in einer Woche zuhause gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr).

Augsburgs Trainer Heiko Herrlich verzichtete auf einige Stammkräfte, unter anderem fanden sich Raphael Framberger, Jeffrey Gouweleeuw, Marco Richter und Rafal Gikiewicz nicht auf dem Spielberichtsbogen. Bei ihren Nationalmannschaften weilten Ruben Vargas (Schweiz) und Michael Gregoritsch (Österreich). Richter und Gouweleeuw schauten sich das Treiben auf dem Trainingsplatz nahe der Arena an, während ihnen die Sonne ins Gesicht schien. Die Profis waren also Zeugen, als der Heidenheimer Robert Leipertz äußerst sehenswert zur frühen Führung traf. Aus rund 20 Metern schickte er den Ball in den Torknick, Torhüter Tomas Koubek, der trotz Temperaturen um die 20 Grad eine grüne Strumpfhose trug, war chancenlos (5.).

Florian Niederlechner muss wegen Verletzung vom Feld

Mit der Führung im Rücken überließen die Heidenheimer den Augsburgern bereitwillig den Ball und harrten der Dinge, die die Gastgeber anstellten. Nach einer kurzen Phase des Sammelns entwickelte der FCA erste Ideen, wie er die Abwehr des Zweitligisten vor Probleme stellen kann. Erstmals näherte sich der FCA in Person von Florian Niederlechner dem Heidenheimer Tor an, der Ball flog aber einige Meters übers Gestänge (11.). Für Niederlechner sollte es zugleich seine letzte Szene sein, verletzt musste er bereits nach einer Viertelstunde vom Feld.

Niederlechners Ersatz hätte sogleich den Ausgleich erzielen können. Nach einer feinen Flanke von Robert Gumny hatte er ausreichend Zeit und Platz für einen gezielten Kopfball, setzte den Ball aber weit neben den linken Pfosten (20.). Augsburg blieb das aktivere Team und kam dem Ausgleich immer näher. Ein Abschluss von Hahn (25.) und Freistöße von Laszlo Benes (27.) und Daniel Caligiuri (28.) änderten aber nichts am Ergebnis.

MITTELFELD: László Bénes wechselte bis Sommer 2021 auf Leihbasis von Borussia Mönchengladbach zum FC Augsburg.
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Foto: Ulrich Wagner

Nach einer halben Stunde erzielte Benes, der von seinem Länderspiel-Kurztrip zurückgekehrt war, das verdiente 1:1. Nach Vorarbeit von Gumny traf der slowakische Nationalspieler aus dem Stand (31.). Noch vor dem Seitenwechsel drehte der FCA die Partie, nach einem Eckball Caligiuris legte Marek Such per Kopf quer, Hahn nickte zum 2:1 ein (36.).

Alfred Finnbogason gab gegen Heidenheim sein Comeback.
Foto: Ulrich Wagner

Unmittelbar nach der Pause baute Augsburg die Führung aus. Ähnlich der 2:1-Führung ging erneut ein Eckball voraus. Benes trat den Ball vors Heidenheimer Tor, Hahn köpfelte ein (47.). Hahn verpasste nach einer Stunde seinen Dreierpack, als er an Gästetorwart Vitus Eicher scheiterte. Darüber hinaus ließen es beide Teams lockerer angehen - als würden sie in ihren Gedanken längst die freie Zeit des spielfreien Wochendes planen. Für zwei Spieler war dies wohl genau der richtige Rahmen, um unter Spielbedingungen ihr Comeback zu geben. Nach langen Verletzungspausen wirkten die beiden Profis in den letzten 20 Minuten mit.

FC Augsburg: Koubek - Gumny, Oxford, Suchy, Uduokhai (46. Koudelka) - Khedira (46. Strobl), Gruezo - Caligiuri (65. Petkov), Benes (72. Moravek), Sarenren Bazee (76. Ivanovic) - Niederlechner (18. Hahn/72. Finnbogason)

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26.03.2021

Chapeau, André Hahn immer mit vollem Einsatz, wenn jetzt noch die anderen gutbezahlten Protagonisten ihre Leistung bringen, spielen wir am ende noch im europäischen Wettbewerb mit.

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26.03.2021

Man ist ja inzwischen auch mit Krümeln zufrieden.

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