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FC Augsburg
29.01.2017

Raphael Framberger: Unbeeindruckt bei der Bundesligapremiere

Der Augsburger gewann am Samstag viele Zweikämpfe: Raphael Framberger gegen Paul-Georges Ntep.
Foto: Imago

Raphael Framberger ist der erste Augsburger, der auf dem Weg in die Startelf alle vereinseigenen Jugendmannschaften durchlief. Er musste bereits einige Tiefschläge wegstecken.

Der Entschluss von Manuel Baum reifte schon während der Woche und am Freitag setzte der Trainer des FC Augsburg seinen Plan in die Tat um. Da Kapitän Paul Verhaegh grippegeschwächt auch beim Abschlusstraining vor dem Spiel beim VfL Wolfsburg fehlte, weihte Baum Raphael Framberger schon am Freitag ein: Du wirst am Samstag spielen.

Raphael Frambergers spielt seit der E-Jugend für den FCA

Eine Premiere für den 21-jährigen Rechtsverteidiger und eine Premiere für den FC Augsburg. Erstmals seit dem Bundesliga-Aufstieg stand ein gebürtiger Augsburger in einem Punktspiel in der Startelf und noch dazu einer, der seit der E-Jugend im Verein spielt.

Framberger zahlt das Vertrauen des Trainers zurück. Sein Start in die Bundesligawelt hätte allerdings nicht schlechter sein können. Er foult nach nur drei Minuten seinen Gegenspieler Paul-Georges Ntep. Die Freistoßflanke köpft Mario Gomez zum frühen 1:0 (4.). Framberger trottet mit gesenktem Kopf über den Platz. Dann spielt er sich frei, agiert wie in der U23 in der Regionalliga, drei Klassen tiefer. Als hieße der Gegner nicht Wolfsburg, sondern Buchbach oder Unterhaching. In der 38. Minute machte er seinen Lapsus wett, als er Ntep auf dem Weg zum vermeintlichen 2:0 einfach abläuft. Mit jeder Minute wird Framberger selbstbewusster.

Hinten ohne Fehler, er bringt fast 88 Prozent seiner Pässe an den eigenen Mann und gewinnt fast zwei Drittel seiner Zweikämpfe, schaltet er sich auch immer wieder in den Angriff ein. In der 69. Minute bedient ihn Halil Altintop auf der rechten Seite mustergültig und Dominik Kohr verwandelt die Flanke von Framberger zum 2:1-Siegtreffer. Viel besser hätte sein Bundesliga-Debüt nicht laufen können.

Das Lob ließ nicht lange auf sich warten. „Ein tolles Spiel. Der erste Augsburger in der Bundesliga-Startelf, das freut mich ganz besonders“, sagte Manager Stefan Reuter bei Sky. Trainer Baum war gar nicht so überrascht von der Leistung seines Debütanten: „Gefühlt ist Raphael schon Ewigkeiten im Verein. Ich kannte ihn aus der U23 und wusste um die Qualität von ihm. Raphael hatte nur das Problem, dass er letztes Jahr um diese Zeit einen Kreuzbandriss erlitten hatte und ziemlich lange gebraucht hat, um wieder in Fahrt zu kommen.“

Framberger war "schon ein bisschen nervös"

Was sagte Framberger selbst? „Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Ich war schon ein bisschen nervös, aber das hat sich spätestens beim Aufwärmen wieder gelegt. Letztlich habe ich versucht, mein Spiel zu machen, ruhig zu bleiben und mutig zu spielen“, erklärte er kurz nach dem Spiel in der Mixedzone. Danach wollte er seine Ruhe, lehnte alle Interviewanfragen ab. Erst im Laufe der Woche will er sich wieder äußern.

Der ersatzgeschwächte FC Augsburg überraschte die Wolfsburger mit einem starken Spiel  und einem verdienten Sieg.
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In Bildern: FC Augsburg gewinnt in Wolfsburg
Foto: Peter Steffen/dpa

So ist die Mentalität von Framberger. Er zählt nicht zu den extrovertierten Jungprofis, die sich auch neben dem Platz zu inszenieren wissen, er trägt kein Tattoo, nimmt nicht einmal Haargel. Framberger ist im Augsburger Josefinum geboren, wächst mit seinen zwei Geschwistern in Aystetten und dann in Bonstetten auf. Wie sein fünf Jahre älterer Bruder Daniel, der jetzt beim TSV Schwaben spielt, wechselt er schon in der E-Jugend zum FCA.

Framberger setzt sich in allen Jugendmannschaften des FCA durch, wird Jugend-Nationalspieler, wird aber auch immer wieder von Verletzungen gestoppt. 2013 muss er am Syndesmoseband operiert werden, 2015 am rechten Außenmeniskus. Vor genau einem Jahr dann reißt sein Kreuzband. Doch sein Ziel verliert er nie aus den Augen: für den FCA in der Bundesliga zu spielen. Am 28. Januar 2017 ist es so weit.

Auch sehr zur Freude von FCA-Chef Klaus Hofmann. Der hatte bei seinem Amtsantritt 2014 erzählt, dass er davon träumt, dass „irgendwann mal vier Spieler aus der eigenen U11 in der Startelf der Profis in der 1. Liga stehen“. Raphael Framberger ist der Erste.

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30.01.2017

Baum ist auf dem richtigen Weg die jungen Wilden zu integrieren. Von der Sorte Framberger gibt es noch ein paar exzellente Talente, die hoffentlich auch noch auf den neuen Zug aufspringen werden.

Hier werden die richtigen Zielsetzungen betrieben und dem Nachwuchs eine Chance eingeräumt.