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FC Augsburg
24.09.2019

Warum fehlte Raphael Framberger gegen Freiburg?

FCA-Spieler Raphael Framberger fehlte gegen den SC Freiburg.
Foto: Ulrich Wagner (Archiv)

Gegen Frankfurt hatte Raphael Framberger für den FC Augsburg eine starke Partie abgeliefert. Warum verzichtete der Trainer gegen Freiburg auf den Verteidiger?

Als am Samstag im Medienbereich des Schwarzwaldstadions die Aufstellung verteilt wurde, fehlte der Name Raphael Framberger. Dass der rechte Verteidiger des FC Augsburg nicht in der Startelf zu finden war, davon war auszugehen, nachdem Stephan Lichtsteiner seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hatte. Aber dass Framberger die Reise zum SC Freiburg gar nicht mitgemacht hatte, überraschte.

Denn bei seinem Comeback gegen Eintracht Frankfurt hatte das FCA-Eigengewächs nach einer fast achtmonatigen Verletzungspause nach seinem zweiten Kreuzbandriss seiner noch jungen Karriere durchaus überzeugt. Trotzdem verzichtete FCA-Trainer Martin Schmidt in Freiburg auf den 24-Jährigen. „Beim Frami ist es reine Belastungsdosierung“, erklärt Schmidt seinen Verzicht auf den schnellen Verteidiger. „Das Spiel gegen Frankfurt war eigentlich zu früh.“ Deshalb hat Schmidt Framberger diese Woche normal trainieren und dann zu Hause gelassen.

FCA-Trainer Schmidt will Framberger "behutsam aufbauen"

Schmidt will kein Risiko mehr eingehen beim verletzungsanfälligen Framberger. „Er weiß jetzt nach zwei Kreuzbandrissen, dass es geht. Er hat Mut dadurch gekriegt.“ Dennoch: „Wir wollen ihn ganz langsam und behutsam aufbauen. Das heißt in den nächsten ein, zwei, drei Monaten wollen wir ihn ab und zu bringen. Denn wenn wir ihn jetzt zwei, drei Spiele reinknallen, ist das Risiko zu groß, dass irgendetwas mal passiert.“

Und so wird Schmidt auch beim Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr) wohl auf Lichtsteiner setzen. Auch wenn der Routinier in Freiburg gerade in der Anfangsphase große Probleme hatte. Freiburgs Trainer Christian Streich ließ fast alle Offensivaktionen über die schnellen Christian Günter und Lucas Höler auf Lichtsteiners Seite laufen. Schmidt dazu: „Stephan ist die ersten 15 Minuten schwer reingekommen, hat sich dann aber gesteigert.“

FC Augsburg: André Hahn machte im Training auf sich aufmerksam

Auch weil Schmidts Anpassungen fruchteten. Er ließ André Hahn ein wenig anders anlaufen und plötzlich war die rechte Außenbahn geschlossen. Auch Hahn brauchte ein wenig Zeit, um auf Touren zu kommen. Sein Startelf-Einsatz kam überraschend, zeigte sich Marco Richter gegen Frankfurt nicht nur aufgrund seines Tores in guter Form.

Doch Richter musste nach einem Schlag auf den Oberschenkel am Donnerstag und Freitag nur dosiert trainieren. Schmidt belohnte Hahn: „Er hat drei Wochen ohne Aufmucksen intensiv trainiert.“ Und es scheint, als hat er an den Rotation Gefallen gefunden. „Sie ist im Team wichtig für das Innenleben.“

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