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FC Augsburg

21.02.2021

FCA-Einzelkritik: Pedersen auf dem Weg zum Stammspieler

Augsburgs Linksverteidiger Mads Pedersen (rechts) überzeugte gegen Bayer Leverkusen.
Bild: Ulrich Wagner

Plus Gegen Bayer Leverkusen zeigt der Linksverteidiger eine starke Leistung. Diese Noten verdienen sich die Profis des FC Augsburg beim Unentschieden.

Rafal Gikiewicz: Strahlte gegen Leverkusen wie gewohnt Ruhe aus. Hatte in der ersten Spielhälfte wenig zu tun, pflückte ein paar Flanken vom Himmel, musste aber nicht unbedingt glänzen. Änderte sich nach der Pause, als er einen Schuss von Moussa Diaby per Flugeinlage abwehrte. Hatte Glück, als wenig später ein kleinerer Fehlgriff ohne Folgen blieb. Note 2,5

Raphael Framberger: Hat einmal mehr in seiner Karriere eine längere Verletzung hinter sich. Stand in der Startelf, weil Vertreter Robert Gumny Frambergers Abwesenheit nicht genutzt hatte. Sein Auftritt war nach der längeren Pause beachtlich, brachte seine Qualitäten ein, verteidigte gewissenhaft. Leistete sich aber manch überhastetes Abspiel. War Mitte der zweiten Hälfte körperlich am Ende. Note 3,0

FCA gegen Leverkusen: Gouweleeuw überzeugt

Jeffrey Gouweleeuw: Der Kapitän hatte vor der Partie seine Mitspieler in die Pflicht genommen, hatte Punkte gefordert. Er selbst ging mit gutem Beispiel voran und erwies sich als umsichtiger Abwehrchef. Klärte wiederholt, wenn Leverkusen in den Strafraum eindringen wollte. Note 2,0

Felix Uduokhai: War einer der Nationalspieler, die Bundestrainer Joachim Löw vor Ort im Stadion beobachten konnte. Fühlt sich als Innenverteidiger einer Viererkette wohler als in einer Dreierformation und zeigte dies durch umsichtiges Organisieren. Ist im Kopfballspiel allein seiner Größe wegen kaum zu überwinden, auch am Boden mit sicheren Aktionen. Note 2,5

MITTELFELD: László Bénes wechselte bis Sommer 2021 auf Leihbasis von Borussia Mönchengladbach zum FC Augsburg.
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Bild: Ulrich Wagner

Mads Pedersen: Ist in Abwesenheit des Brasilianers Iago auf der linken Abwehrseite auf dem zum Stammspieler. Ging aggressiv in die Zweikämpfe, was unter anderem Leverkusens Demirbay zu spüren bekam. Schaltete sich des Öfteren in die Offensive ein, wenn Umschaltaktionen sich anboten. Beschränkte sich in Hälfte zwei unter dem wachsenden Druck der Leverkusener aufs Verteidigen. Note 2,5

Tobias Strobl: Unter Trainer Heiko Herrlich inzwischen absolute Stammkraft im defensiven Mittelfeld. Bekam es des Öfteren mit Demirbay zu tun, der zu den besten Gestaltern der Liga zählt. Ihm fehlte in einigen Momenten die Handlungsschnelligkeit, lief sowohl dem Ball als auch den Gegner meist hinterher. Note 4,5

Unentschieden des FC Augsburg: Caligiuri fehlt das Tempo

Rani Khedira: Fand sich nach vier Spielen mal wieder in der Startformation. Schloss im defensiven Mittelfeld Lücken und konnte eine ansprechende Zweikampfquote vorweisen. Lief etliche Kilometer und war in Hälfte eins der Spieler mit der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit. Nach Wochen der Enttäuschung für ihn ein Spiel, das ihn auf weitere Einsätze in der Startelf hoffen lässt. Note 3,0

Daniel Caligiuri: Ist wieder von den Aufgaben eines Rechtsverteidigers entbunden. Fühlt sich offensiver wohler, musste gegen Leverkusen dennoch defensive Arbeit verrichten. Ihm fehlte mehrmals das Tempo, der Gegner war ihm oft einen Schritt voraus. Zudem enttäuschend: seine Standardsituationen, denen Schärfe und Genauigkeit fehlte. Note 4,5

Hören Sie sich dazu auch unseren Podcast mit Florian Niederlechner von September 2020 an:

Lazslo Benes: Mit dem Winterneuzugang waren Hoffnungen auf ein kreativeres Offensivspiel verbunden. Lief gegen Leverkusen als Zehner auf, seinen Anspielen auf die Angreifer fehlte mitunter Präzision. Deutete in einigen Situationen seine technischen und spielerischen Möglichkeiten an, ohne daraus Produktives zu entwickeln. Note 4,0

Ruben Vargas: Stand in der Startelf und sollte seine Schnelligkeit und seine Torgefahr einbringen. War in der ersten Hälfte hauptsächlich damit beschäftigt, Leverkusener Angriffe im Ansatz zu unterbinden. Bleibt einer der schnellsten Bundesligaspieler, was sich in Sprintduellen bemerkbar machte. Ihm fehlte allerdings Durchschlagskraft und die Standhaftigkeit, sich mit Ball zu behaupten. Note 3,5

Florian Niederlechner: Dem Angreifer schenkte Trainer Herrlich vom Anpfiff weg das Vertrauen, nachdem dieser gegen Leipzig zunächst auf der Ersatzbank gesessen hatte und im Testspiel gegen Würzburg am Montag geschont worden war. Diese Pause schien ihm gut getan zu haben, Niederlechner wirkte gegen Leverkusen ausgeruht. Profitierte vor dem 1:0 vom Lapsus des Bayer-Torwarts Niklas Lomb. Mit dem Selbstvertrauen des Treffers blieb er ungemein umtriebig und war steter Unruheherd in Leverkusens Hintermannschaft. Note 2,0

Marco Richter hat beim FCA weiter einen schweren Stand

André Hahn (66. Minute für Vargas): Hatte gegen Leipzig in der Startformation gestanden, sah diesmal weite Teile des Spiels von der Ersatzbank aus. Rackerte und brachte seine Körperlichkeit in den Zweikämpfen ein.

Robert Gumny (72. für Framberger): Hatte in Abwesenheit Frambergers die Chance, sich als Stammkraft zu empfehlen. Ist dem Polen nicht gelungen. Muss sich folglich damit begnügen, Ersatz zu bleiben.

Jan Moravek (73. für Benes): Unternimmt einmal mehr den Versuch, nach längerer Verletzung dauerhaft im Kader zu stehen. Ihm war in etlichen Szenen die fehlende Spielpraxis anzumerken.

Reece Oxford (79. für Niederlechner): Mit seiner Einwechslung kehrte Trainer Herrlich zu einer Fünferabwehrkette zurück. Oxford sollte helfen, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Dies gelang ihm nicht, den Ausgleich erlebte er hautnah mit.

Marco Richter (79. für Caligiuri) Hat unter Trainer Herrlich weiterhin einen schweren Stand. Saß 80 Minuten lang auf der Ersatzbank. Nach seiner Einwechslung zeigte Richter, warum Herrlich nicht rundum mit ihm zufrieden ist. Statt bei einem Konter den mitgelaufenen Gumny zu bedienen, verzettelte er sich zu einem Ballverlust.

Benotet werden Spieler, die mindestens 30 Minuten im Einsatz waren.

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