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Fußball
31.10.2019

Armin Veh verlässt den 1. FC Köln zum Saisonende

Kölns Sportchef Armin Veh will seinen Vertrag nicht verlängern.
Foto: Uwe Anspach, dpa

Der Augsburger Armin Veh will seinen Vertrag als Geschäftsführer der Kölner nicht verlängern. So begründet er seine Entscheidung.

Armin Veh wird den Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln zum Saisonende verlassen. Der gebürtige Augsburger hat im Dezember 2017 den Posten als Geschäftsführer des Vereins als Nachfolger von Jörg Schmadtke übernommen. Veh wird seinen Vertrag, der noch bis zum Saisonende am 30. Juni 2020 läuft, nicht verlängern, wie der Verein bestätigt hat.

Armin Veh verlängert Vertrag in Köln nicht

Veh hatte den Posten als Geschäftsführer während einer sportlichen Krise des Clubs übernommen, die im direkten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga gipfelte. Den Kölnern und Armin Veh gelang allerdings der direkte Wiederaufstieg. Der 58-Jährige, der als Fußballer und Trainer auch für den FC Augsburg aktiv war, führt für seine Entscheidung persönliche Gründe an.  „Ich stehe seit mehr als 30 Jahren im Profifußball in der ersten Reihe und habe in den Überlegungen und Gesprächen über die Zukunft gespürt, dass ich derzeit nicht über den Sommer hinaus planen und mich auf einen derart verantwortungsvollen Job festlegen möchte“, wird Veh vom Verein zitiert.

1. FC Köln respektiert Armin Vehs Entscheidung

Es sei ihm wichtig gewesen, rechtzeitig für Klarheit zu sorgen, sodass der Verein einen geeigneten Nachfolger finden könne, so Veh. Der Präsident des 1. FC Köln, Werner Wolf, respektiere den Wunsch des Geschäftsführers, heißt es vom Verein. "Er hat als sportlich Verantwortlicher den FC mit seinem Team 2019 zum direkten Wiederaufstieg geführt und den Kader verstärkt. Wir schätzen es, dass er nicht gepokert oder auf Zeit gespielt, sondern uns frühzeitig und offen über seinen Entschluss informiert hat", sagt Wolf.

Als möglichen Nachfolger Vehs bringt der Kicker Samir Arabi ins Spiel. Der 40-Jährige ist derzeit als Geschäftsführer bei Arminia Bielefeld tätig. (lare)

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31.10.2019

Wen wunderts?
den FC-Vorstand abgesägt, mit der Stadtverwaltung gezofft, den sportlichen Erfolg nur halb erreicht - und sich jetzt vom Acker machen.
Armin Veh pur!

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