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FC Augsburg

20.05.2020

Nicht fit genug? Rätsel um FCA-Verteidiger Gouweleeuw

Stand gegen Wolfsburg nicht im Kader und könnte auch auf Schalke fehlen: FCA-Verteidiger Jeffrey Gouweleeuw.
Bild: Ulrich Wagner

Plus In der Verteidigung des Fußball-Bundesligisten gilt der Niederländer als Stammkraft. Gegen Schalke könnte er erneut fehlen. Sicher nicht dabei ist Finnbogason.

Als der FC Augsburg die Aufstellung für die Partie gegen den VfL Wolfsburg veröffentlichte, fehlte ein Namen in der Aufzählung: Jeffrey Gouweleeuw. In der Innenverteidigung des Fußball-Bundesligisten gilt der Niederländer als Stammkraft. Geschätzt wird er wegen seiner besonnenen Art, selbst in brenzligsten Situationen strahlt er Ruhe aus. Dass er gegen Wolfsburg fehlte, begründete der FCA am Spieltag mit Trainingsrückstand. Wie dieser zustande kam, dazu wollte sich der Klub auch Tage danach nicht näher äußern.

Auf Nachfrage erklärt Trainer Heiko Herrlich lediglich, Gouweleeuw befinde sich derzeit im Training. Und: "Er hat aus diversen Gründen viele Einheiten nicht mitmachen können." Welcher Natur diese Gründe sind, ob der Niederländer verletzt oder krank war oder ob er wegen privater Angelegenheiten nicht vollumfänglich üben konnte, dazu macht Herrlich keine Angaben. Die Profis des FCA überbrückten die Corona bedingte Unterbrechung des Ligabetriebs zunächst mit Einzeltraining zu Hause, später trainierten sie in Kleingruppen, inzwischen wieder in Mannschaftsstärke auf dem Trainingsgelände nahe der Arena.

Für FCA-Verteidiger Gouweleeuw ist es bislang eine unbefriedigende Spielzeit

Am Samstag bildeten Tin Jedvaj und überraschend Marek Suchy das Innenverteidigerduo. Ob Gouweleeuw gegen den FC Schalke 04 (Sonntag, 13.30 Uhr) auf seine angestammte Position als rechter Innenverteidiger zurückkehrt, bleibt offen. Herrlich äußert sich vage, Genaueres könne er noch nicht sagen. "Wir müssen die nächsten Tage abwarten, ob es für Sonntag reichen kann."

Nicht fit genug? Rätsel um FCA-Verteidiger Gouweleeuw

Für Gouweleeuw verläuft die Spielzeit bislang unbefriedigend. Im Sommer erholte sich der 28-Jährige von einer langwierigen Adduktorenverletzung. Erst Ende November stand er unter dem damaligen Trainer Martin Schmidt erstmals in dieser Saison in der Startelf - obwohl er sich schon Wochen zuvor für spieltauglich befand. Ein Umstand, über den er sich öffentlich beschwerte. Sinngemäß sagte er, aus seinem Selbstverständnis heraus müsse er immer spielen.

Allgemein verrät Trainer Herrlich dieser Tage wenig über personelle Gegebenheiten. Weil in den Hygienemaßnahmen der Bundesligisten Training ohne Zuschauer vorgesehen ist, dringen Verletzungen und Fehlzeiten der Profis erst mit Verzögerung in die Öffentlichkeit. Auch auf die Blessur von Angreifer Alfred Finnbogason will Herrlich im Gespräch mit unserer Redaktion nicht näher eingehen.

Fehlt auch gegen Schalke: Alfred Finnbogason.
Bild: Ulrich Wagner

FC Augsburg: Angreifer Finnbogason werfen fortwährend Verletzungen zurück

Bekannt ist: Der Isländer hat sich im Training eine Knieverletzung zugezogen und arbeitet im Rahmen einer Reha an seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining. Herrlich will nicht ausschließen, dass Finnbogason gegen Schalke zum Kader zählen wird. Wahrscheinlich ist es aber nicht. Wie lange Finnbogason fehlen wird, dazu macht der FCA-Trainer keine Angaben. Er halte nichts davon, einen Zeitpunkt für Finnbogasons Rückkehr zu benennen und begründet: "Es macht keinen Sinn, den Spieler unter Druck zu setzen. Die Gesundheit ist das Wichtigste."

Damit setzt sich Finnbogasons Verletztenmisere fort. Wiederholt werfen den Angreifer Blessuren zurück, wiederholt fehlt er seinem Team. In der laufenden Runde verpasste der Isländer zu Beginn wegen der Folgen einer Waden-OP und im Spätherbst wegen einer ausgekugelten Schuler etliche Partien. Nun ist das Knie betroffen.

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