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FC Augsburg

04.06.2019

Philipp Max will mit dem FC Augsburg über einen Wechsel reden

Philipp Max will mit den FCA-Verantwortlichen über einen Wechsel sprechen.
Bild: Ulrich Wagner

Der Linksverteidiger strebt Gespräche mit den Verantwortlichen des Bundesligisten an. Für den FCA ist Südkoreas Nationaltorhüter Hyun-Woo Cho ein Thema.

Als Philipp Max vor vier Jahren zum FC Augsburg wechselte, bedeutete dies für ihn eine Chance. Der Linksverteidiger wollte sich in der Fußball-Bundesliga etablieren und sich einen Stammplatz erarbeiten. Dies ist dem Sohn des ehemaligen Torjägers Martin Max gelungen. Nun strebt Philipp Max den nächsten Karriereschritt an: Er will mit den Verantwortlichen des FCA über einen Wechsel zu einem größeren Klub sprechen.

Dass er dies immer wollte, hatte Max nie verborgen. Nun scheint der Zeitpunkt für ihn gekommen. Gegenüber dem Münchner Merkur und der TZ erklärte Max:  "Mir wurde seit 2015 immer von Vereinsseite gesagt, dass der FCA für mich ein Sprungbrett sei." Weitere Details verriet der Flügelspieler nicht, nur "dass es ein paar Themen zwischen mir und Augsburg gibt, über die ich mir viele Gedanken mache". Das seien interne Angelegenheiten, "über die wir in den nächsten Wochen Gespräche führen werden", ergänzte Max. Der Youngster überzeugt in der Bundesliga seit der Saison 2017/18, im vorigen Sommer wurde er mit etlichen Vereinen in Verbindung gebracht. Zu einem Transfer kam es aber ebenso wenig wie zu einer Nominierung für die Nationalmannschaft.

Kommt ein Torhüter aus Südkorea?

Dieser Tage treibt der FC Augsburg die personellen Planungen für die kommende Spielzeit voran. Noch nicht besetzt ist die Schlüsselposition des Torhüters. Südkoreanische Medien berichten nun, dass der FCA an einer Verpflichtung von Hyun-Woo Cho interessiert ist. Derzeit spielt der 27-Jährige in seiner Heimat für den Spitzenklub Daegu FC. Zudem steht er in der Nationalmannschaft zwischen den Pfosten, unter anderem blieb er im WM-Gruppenspiel gegen Deutschland im vergangenen Jahr ohne Gegentreffer. Südkorea siegte 2:0 und warf den damaligen Weltmeister in Russland aus dem Turnier.

Südkoreas Nationaltorhüter Hyun-Woo Cho soll beim FC Augsburg im Gespräch sein.
Bild: dpa

In der vergangenen Spielzeit hüteten mit Fabian Giefer, Andreas Luthe und Gregor Kobel drei Spieler das Augsburger Gestänge. Derzeit arbeitet Sportgeschäftsführer Stefan Reuter an einer weiteren Verpflichtung Kobels, der im Winter von der TSG Hoffenheim ausgeliehen war. "Wir haben Hoffnung, ihn fest verpflichten zu können", erklärte Reuter vor einigen Tagen und fügte hinzu: "Wir trauen ihm zu, eine feste Größe in der Bundesliga zu werden." Die Chancen des FCA sind gestiegen, nachdem Hoffenheim einen Ersatzmann für Stammkraft Oliver Baumann verpflichtet hat. Vom Zweitligisten Jahn Regensburg wechselt Philipp Pentke zur TSG. Hoffenheims Bedarf an Torleuten ist somit gedeckt, Kobels Weg zum FCA ist frei.

Zukunft der Ersatztorhüter Luthe und Giefer offen

Nun kommt mit Hyun-Woo Cho eine weitere Variante ins Spiel. Wobei selbst eine Verpflichtung Kobels kein Ausschlusskriterium für einen Transfer des asiatischen Torwarts sein muss. Denn noch ist ungewiss, wie sich Luthe und Giefer die Zukunft vorstellen. Luthe wurde in der vergangenen Spielzeit zweimal mitgeteilt, dass er sich einer anderen Nummer eins unterordnen muss: zunächst Giefer, später Kobel. In der Vergangenheit hatte der 32-Jährige nicht ausgeschlossen, den FCA zu verlassen. Giefer war vor zwei Jahren mit dem Anspruch nach Augsburg gekommen, dort Nummer eins zu werden. In einem Duell mit Luthe hatte er sich vor einem Jahr durchgesetzt, nach vier Spielen mit einigen Fehlern hatte er den Stammplatz aber verloren. 

Nach dem Weggang von Dong-Won Ji (Mainz 05) und dem wahrscheinlichen Wechsel von Ja-Cheol Koo wäre Torhüter Hyun-Woo Cho wohl künftig der einzige Asiate im Augsburger Kader. Zwar kehrt Takashi Usami nach seiner Ausleihe von Fortuna Düsseldorf zurück, sein Verbleib beim FCA dürfte allerdings nur von kurzer Dauer sein.

Bisher Niederlechner und Friedrich als Neuzugänge

Mit Florian Niederlechner (SC Freiburg) hat Augsburg bisher einen Neuzugang verpflichtet. Marvin Friedrich wurde mit einer Rückkaufoption aus wirtschaftlichen Gründen von Union Berlin geholt, wird aber wohl weiterhin für die Berliner auflaufen. Als Neuzugänge sind neben Kobel derzeit Reece Oxford (Westham United), Eduard Löwen (1. FC Nürnberg) und Marvin Bakalorz (Hannover 96) im Gespräch.

Dem gegenüber stehen die Abgänge von Ji, Konstantinos Stafylidis (Hoffenheim), Jonathan Schmid (SC Freiburg) sowie Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Christoph Janker, deren Verträge nicht verlängert wurden. (joga, dpa)

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04.06.2019

"Gegenüber dem Münchner Merkur und der TZ erklärte Max"

Merkwürdig, dass diese Quelle nirgends zu finden ist.

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05.06.2019

Hallo Herr M., das Interview war in der Printausgabe zu lesen. Viele Grüße!

Community-Management der Augsburger Allgemeinen
moderator@augsburger-allgemeine.de

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04.06.2019

Wäre interessant zu erfahren wer den jetzt noch will?
Ich würde behaupten der Max ist gerade in einem Negativtrend den er nicht stoppen kann.
Frag mich welcher Spitzenclub an ihm Interesse hat?
Schalke 04 ? Frankfurt als Jovic Ersatz ?

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04.06.2019

Nur Spieler die weg wollen vom FCA! Ich befürchte Herr Reuter bedient sich erst zum "Deadline Day" am Transfermarkt. Was das heißt für die nächste Saison kann sich jeder denken.

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