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Warum die 1:4-Niederlage des FC Augsburg Mut macht

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Kommentar Von Robert Götz
09.04.2018

Im eigenen Stadion hat der FC Augsburg gegen den neuen Meister FC Bayern am Ende deutlich verloren - und doch kann der FCA der Niederlage Positives abgewinnen.

Eine 1:4-Heimniederlage, auch gegen den FC Bayern, ist normalerweise kein Grund, um ein positives Fazit zu ziehen. Doch wie der FCA gerade in der ersten halben Stunde gegen den alten und neuen deutschen Meister aufgetreten ist, macht Mut für die kommenden Wochen. Der FCA versteckte sich nicht und ärgerte aufmüpfig und respektlos den haushohen Favoriten. Damit rehabilitierte er sich für die magere Schonkost der letzten Heimspiele, auch wenn die Bayern dann noch eindrucksvoll zeigten, dass sie sich national einfach auf einer eigenen Umlaufbahn bewegen.

Wenn der FCA diesen Willen und diesen Glauben an sich selbst jetzt in Wolfsburg und dann besonders zu Hause gegen Mainz an den Tag legt, dann wird auch zu Hause bald wieder gefeiert.

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09.04.2018

Warum sollte der Auftritt in der ersten halben Stunde Mut machen? Wir haben es doch schon wiederholt erlebt, dass der FCA, wenn er will und hochmotiviert ist, sehr Ansehnliches zustande bringen kann. Er will und ist es nur nicht immer.

Warum allerdings der Auftritt am Samstag in den allerhöchsten Tönen gelobt wird, ist mir einigermaßen unverständlich. Ja, man hat den Meister fast eine halbe Stunde lang eingeschnürt, ihn einigermaßen dumm aussehen lassen und Cordova hat Boateng ganz schön düpiert. Darüber lässt sich natürlich trefflich feixen und wenn man will, hält man das auch für eine meisterliche Darbietung.

Sollte man aber wirklich vorgehabt haben, den Bayern einen Punkt abzuluchsen oder gar drei, war es eine völlig untaugliche Taktik, sich im ersten Drittel des Spieles so zu verausgaben, dass man trotz Führung keine Chance hatte, diese auch nur in die zweite Halbzeit mitzunehmen. Ob Baum das wirklich in dieser extremen Form vorgegeben hat? Fast nicht vorstellbar oder man müsste an seinen doch so gepriesenen Fähigkeiten zweifeln.

Mutlos sei man geworden, konnte man lesen. Ja warum wohl? Weil jeder spürte, dass er sich übernommen und nichts mehr zuzusetzen hat.

Im Übrigen finde ich, dass intensives Pressen nur bedingt etwas mit gutem Fußball zu tun hat.

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09.04.2018

K.Brenner
Ich kann Ihnen da nur zustimmen. Im eigenen Stadion verhält sich der FCA oft ungeschickt, auch gegen andere Teams. Da führt man überraschend 1:0 gegen den FCB und dann verteidigt man 5 gegen 5 oder 6 gegen 5, was gegen schnelle und ballsichere Bayern absolut tödlich ist. Leipzig hat es vorgemacht: immer mit 2 gegen den Ballführenden und zusätzlich konzentriert und mit vollem Einsatz im und um den Strafraum herum. Beim 1:1 tummelten sich 5 FCA-Spieler an der Mittellinie, Bayern sagte Danke und ließ Max und Co schlecht aussehen.

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09.04.2018

Einer Niederlage kann ich nichts positives ableiten. Selbst wenn es gegen einen FC Bayern München ist. In den letzten fünf Punktspielen nur einen Sieg zu erringen ist zu wenig. Gegen Wolfsburg, Mainz und Freiburg muss gepunktet werden. Der Relegationsplatz ist mit 9 Punkten Vorsprung noch in Reichweite. Noch ist der FCA nicht in der Liga gesichert.

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