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FC Augsburg

15.05.2014

Wende bei Ostrzolek und Vogt?

<p>Erfolg weckt Begehrlichkeiten. Die Augsburger Kevin Vogt (links) und Matthias Ostrzoelk sollen bei anderen Bundesligisten auf der Wunschliste stehen.</p>

Was Matthias Ostrzolek und Kevin Vogt zu den Wechselgerüchten sagen und warum de Jong optimistisch ist.

Die ältere Frau mit dem FCA-Trikot auf dem Arm hatte gestern kein Problem, vor dem Training an die Autogramme der Bundesliga-Profis zu kommen. Alle unterschrieben gerne, blieben stehen, hatten Zeit für ein kurzes Gespräch. Angst, zu spät auf den Platz zu kommen, hatte keiner. Nur – einen kompletten Satz Unterschriften brachte die Autogrammsammlerin nicht zusammen. Denn es fehlten schon einige Akteure: die Nationalspieler, die Angeschlagenen – es war nicht zu übersehen, die Saison beim FCA läuft aus.

Mit dabei waren aber auch gestern Matthias Ostrzolek, 23, und Kevin Vogt, 22. Auch den Laktattest am Montag, der wichtige Aufschlüsse für die Vorbereitung auf die kommende Saison bringen wird, haben die beiden absolviert. Dabei, so war in den letzten Tagen in verschiedenen Medien zu lesen, flirten beide mit anderen Vereinen. Hertha BSC soll Linksverteidiger Ostrzolek umgarnen und der 1. FC Köln soll Vogt als defensiven Mittelfeldspieler gerne an den Rhein lotsen.

Ostrzolek geht davon aus, beim FCA zu bleiben

Ostrzolek wollte gestern davon aber nichts wissen. Er habe sich mit diesem Thema überhaupt nicht beschäftigt. Er sagte: „Ich beteilige mich nicht an Spekulationen. Ich habe Vertrag hier in Augsburg und ich gehe davon aus, dass ich nächste Saison auch in Augsburg spiele.“ Wenn es etwas gäbe, „werde ich mich mit meinem Berater zusammensetzen“.

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Noch kürzer angebunden war Kevin Vogt. Für ihn soll Köln angeblich ein konkretes Angebot abgegeben haben. „Die Zeitungen wissen anscheinend oft mehr als alle anderen Beteiligten. Dementsprechend werde ich mich nicht äußern. Ich habe Vertrag hier, und wenn es einen neuen Stand gibt, werden der Verein und ich das mitteilen.“

Bleibt de Jong doch?

Besser gelaunt war hingegen Marcel de Jong, 27. Sein Vertrag läuft aus, es schien, als trennten sich die Wege des Niederländers mit kanadischen Wurzeln und des FC Augsburg. Doch es scheint wieder eine Annäherung zu geben. „Wir haben miteinander gesprochen, ich habe wieder ein optimistischeres Gefühl.“ Auch weil sich einige Mitspieler für De Jong eingesetzt haben. So trug Tobi Werner bei der Abschluss-Party ein De-Jong-Trikot. Ein weiteres Indiz für das Tauwetter: De Jong wurde nicht offiziell verabschiedet.

Andreas Ottl, 29, hingegen schon. Der ehemalige Bayernspieler hatte keine gute Zeit beim FC Augsburg. In zwei Jahren absolvierte er gerade einmal 13 Bundesligaspiele. In dieser Saison kam er gar nicht zum Einsatz. Zuletzt musste er sich sogar an der Leiste operieren lassen. Mit dem Lauftraining hat er wieder begonnen. Er ist auf der Suche nach einem neuen Verein. Über den für beide Seiten enttäuschenden Verlauf seines Engagements wollte er sich nicht äußern. „Das habe ich intern getan.“ Heute trainiert der FCA zum letzten Mal vor der Sommerpause. Die letzte Chance für Autogrammjäger.

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