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Arne Engels und Ricardo Pepi: Kommt es für den FCA noch zu einer Millioneneinnahme?

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Macht der FCA mit seinen Ex-Spielern Pepi und Engels nochmal richtig Geld?

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    Für den Ex-FCA-Spieler Arne Engels (rechts) interessiert sich Nottingham Forest. An einem möglichen Transfer verdient der FC Augsburg mit.
    Für den Ex-FCA-Spieler Arne Engels (rechts) interessiert sich Nottingham Forest. An einem möglichen Transfer verdient der FC Augsburg mit. Foto: Andrew Milligan/PA Wire, dpa

    Die Transferperiode geht in den meisten europäischen Topligen am Montagabend, 2. Februar, zu Ende - und der FCA könnte einen hohen Millionenbetrag einnehmen, ohne selbst dafür aktiv werden zu müssen. Der Grund sind zwei ehemalige Augsburger Profis, die schon längst bei anderen Klubs im Einsatz sind - und für die sich nun ein erneuter Vereinswechsel ergeben könnten: Arne Engels und Ricardo Pepi. Bei beiden Spielern verhandelte der FC Augsburg beim Abschied eine Weiterverkaufsklausel aus. Diese besagt, dass Augsburg jeweils 20 Prozent der Transfersumme erhält, die der neue Klub für die Spieler zahlt.

    Im Detail sieht das so aus: Für Arne Engels, der im Sommer 2024 vom FC Augsburg zum schottischen Spitzenverein Celtic Glasgow wechselte, soll sich der englische Erstligist Nottingham Forest interessieren. Die „Tricky Trees“, so der Spitzname des zweimaligen Europacupsiegers, kämpfen in der Premier League um den Klassenerhalt. Derzeit rangiert das Team auf Rang 17 und damit knapp überhalb der Abstiegszone. Erst kürzlich schloss sich der deutsche Keeper Stefan Ortega dem Verein an und verließ dafür den Spitzenklub Manchester City. Das soll offenbar nicht der letzte Einkauf des Vereins sein, der im Besitz des griechischen Reeders und Unternehmers Evangelos Marinakis ist. Engels, der bei Celtic Glasgow einer der wertvollsten Spieler ist, ist im Fokus von Forest geraten.

    Das Interesse Nottinghams an Forest scheint verbrieft zu sein - ob der Transfer zustande kommt, wird der Deadline Day zeigen. Laut der BBC schlug Celtic erst am Montagmorgen ein Angebot der Engländer über 14 Millionen Pfund (etwa 16 Millionen Euro) noch aus. Erhöht Nottingham, könnte Celtic aber noch schwach werden.

    Bei einem Beispiel von 16 Millionen Euro Ablöse wird für den FCA aber nicht der volle Betrag verrechnet, sondern die Differenz zur Summe, die beim Wechsel nach Augsburg geflossen ist. Bedeutet: Für Engels, der Celtic 13 Millionen Euro wert war, erhält der FCA 20 Prozent der Differenzsumme von drei Millionen Euro - in der Gesamtabrechnung also immerhin noch 600.000 Euro. Dennoch ist das nicht die schlechteste Rendite für Engels, der im Januar 2023 für 100.000 Euro nach Augsburg gewechselt war.

    In Eindhoven gehört Ricardo Pepi zu den torgefährlichsten Spielern.
    In Eindhoven gehört Ricardo Pepi zu den torgefährlichsten Spielern. Foto: Peter Dejong/AP, dpa

    Für Ricardo Pepi bietet der FC Fulham 37 Millionen Euro

    Sogar noch um etwas mehr Geld geht es beim anderen Ex-FCA-Spieler: Ricardo Pepi. Der US-Amerikaner kam im Januar 2022 für 16,36 Millionen Euro nach Augsburg, entfremdete sich aber in Rekordzeit von dem Klub. Finanziell dürfte sich der Transfer des Stürmers aber noch auszahlen: Im Juli 2023 wechselte Pepi für eine Ablöse von elf Millionen Euro zur PSV Eindhoven. Auch bei ihm gilt: Wechselt er den Verein, verdient der FCA mit 20 Prozent mit.

    Für Pepi, der seit Mitte Januar wegen eines Unterarmbruchs ausfällt, interessiert sich mit dem FC Fulham ein anderer Erstligist - und scheint dabei Ernst zu machen. Seit Wochen baggern die Cottagers am US-Amerikaner, der mit elf Treffern in 22 Pflichtspielen zu den torgefährlichsten Spielern im PSV-Kader gehört. Das Einstiegsgebot in Höhe von 25 Millionen erhöhte Fulham dem Vernehmen immer weiter, aktuell sind laut Transferexperte Fabrizio Romano 37 Millionen Euro geboten. Das ist ein Angebot, mit dem Einhoven zufrieden wäre - eigentlich.

    Transferexperte Fabrizio Romano berichtete von einer Einigung im Pepi-Deal

    Laut Romano habe es diesbezüglich schon eine Einigung zwischen den Klubs gegeben. Einziger Haken: Die PSV wollte noch einen Ersatz für Pepi suchen. Weil dies bislang nicht klappte, stockt der Transfer. Wie Romano schrieb, soll ein Wechsel erstmal vom Tisch sein. Das kann sich am hitzigen Deadline Day aber schnell ändern: Wenn Eindhoven noch schnell einen Ersatz findet. Ebenso wie in Deutschland oder England sind in den Niederlanden Transfers noch bis zum 2. Februar möglich.

    Sollte Pepi für 37 Millionen Euro wechseln, erhielte der FC Augsburg die Anteile an der Differenz zu den elf Millionen, die Eindhoven für den US-Amerikaner zahlte - also 26 Millionen Euro. Ein Fünftel davon macht 5,2 Millionen Euro aus, die folglich nach Augsburg fließen würden. Damit würden sich die gesammelten Einnahmen Augsburgs für den Flop sich auf 16,7 Millionen Euro summieren und damit sogar den Einkaufswert von 16,36 Millionen Euro leicht übersteigen.

    Aber selbst wenn weder Engels noch Pepi in dieser Transferperiode den Klub wechseln, gilt es als recht wahrscheinlich, dass in recht naher Zukunft für beide ein Wechsel ansteht - und der FCA dann mitverdient. In Zeiten der grassierenden Inflation gilt natürlich aber: Je früher, desto besser.

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