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FC Bayern
29.04.2022

Ohne Thomas Müller, dafür mit Marcel Sabitzer: Rotation beim FC Bayern

Thomas Müller fehlt dem FC Bayern in Mainz.
Foto: Marius Becker/dpa

Gegen Mainz wird nicht die erste Garde des FC Bayern auflaufen. Dennoch will Trainer Nagelsmann noch einen Ligarekord. Das Aus in der Königsklasse schmerzt noch.

Drei Spieltage vor Saisonschluss steht der Meistertitel für den FC Bayern fest. Auch wenn Trainer Julian Nagelsmann betont, dass der Verein nun weiter performen will, lässt sich vor dem Spiel beim FSV Mainz (Samstag, 15.30 Uhr) festhalten: Es geht schon ein bisschen ruhiger zu an der Säbener Straße. "Ich liebe es, morgens noch einen Kaffee mehr zu trinken und mit den Mitarbeitern über Dinge zu sprechen, die die Zukunft betreffen."

Marcel Sabitzer (links, hier mit Serge Gnabry) bekommt gegen Mainz eine Chance im Bayern-Sturm.
Foto: Sven Hoppe, dpa

Vor der Kaderplanung stehen aber noch drei Partien an - und auch hier liegt der Fokus schon zu einem Teil auf der neuen Spielzeit. Zum einen soll das über Einwechslungen erfolgen, die "ein bisschen früher als sonst stattfinden", zum anderen über Änderungen in der Startelf. "Es wird für den ein oder anderen Spieler eine Chance von Anfang an geben", sagte Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor der Partie.

Marcel Sabitzer und Eric Maxim Choupo-Moting stehen in der Startelf

Zwei Namen nannte der Coach dabei explizit: Marcel Sabitzer und Eric Maxim Choupo-Moting. Vor allem der Stürmer habe ein schwieriges Halbjahr hinter sich: Zuerst fehlte er wegen seiner Teilnahme am Afrika Cup für Kamerun, dann bremsten Knieprobleme ihn aus.

Dass Robert Lewandowski, der unter der Woche das Training reduzieren musste, damit automatisch eine Pause auf der Bank erhält, sei nicht so, betonte Nagelsmann: "Choupo-Moting hat die meiste Zeit seiner Karriere auf links gespielt." Die Sturmmitte wird also weiterhin für den polnischen Weltfußballer besetzt bleiben.

Definitiv nicht dabei sein wird Thomas Müller. Der Nationalspieler wird wegen einer Erkrankung ("nicht Corona, aber ansteckend ist er trotzdem") in München bleiben. Fraglich ist zudem Dayot Upamecano, der unter der Woche wegen privater Angelegenheiten viel unterwegs war. Beim Franzosen wird noch entschieden, ob er in den Flieger nach Mainz steigt: "Es kann sein, dass er mal ein Wochenende frei bekommt."

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Der 101-Tore-Rekord des FC Bayern soll noch fallen

Auch wenn es über den Meistertitel hinaus keine Titel mehr zu gewinnen gibt, einen Bundesliga-Rekord könnten die Münchner in dieser Spielzeit noch knacken: den für die meisten Tore eines Vereins. Rekordhalter ist dabei der FC Bayern selbst: 101 Treffer markierten Gerd Müller und Co. in der Spielzeit 1971/72.

Aktuell stehen die Bayern bei 92 Toren bei noch drei ausstehenden Spielen. Erzielt der FCB in den Partien bei Mainz, zu Hause gegen Stuttgart und in Wolfsburg also noch zehn Tore, gibt es einen neuen Rekordträger. Nagelsmann dazu: "Man muss aufpassen, was man dazu sagt. Es geht ja auch um den Respekt vor dem Gegner. Grundsätzlich ist es aber so, dass sich der FC Bayern über Tore definiert."

Bayerns Trainer Julian Nagelsmann.
Foto: Sven Hoppe, dpa

Der Sieg Liverpools gegen Villarreal schmerzte Nagelsmann sichtlich

Und eigentlich ja auch über Titel. Das Verfolgen der Halbfinalspiele in der Champions League "tat ein bisschen weh, ich habe es aber durchgezogen", verriet Nagelsmann. Vor allem der Auftritt von Villarreal in Liverpool dürfte nicht ganz einfach gewesen sein. Zum Spiel, bei dem die Engländer mit einem abgefälschten Schuss ihres Kapitäns Jordan Henderson die Führung erzielt hatten, sagte Nagelsmann: "Da hat man gesehen, wie man gegen Villarreal gewinnt - mit einem abgefälschten Schuss. Wir hatten klarere Chancen als Liverpool in diesem Spiel, haben sie aber nicht genutzt."

Auch beim zweiten Treffer der Reds, als ein Pass von Salah auf Mané beinahe Abseits gewesen wäre, sei ein wenig Glück im Spiel gewesen: "Mané hat sich da noch die Fußnägel geschnitten, sonst wäre er im Abseits gestanden." Dürfte wirklich nicht einfach für Nagelsmann gewesen sein, dieses Spiel zu verfolgen.

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