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FC Bayern

20.06.2020

Bayern setzen Rekordjagd gegen Freiburg fort

Freiburg versuchte die Bayern mit aggressivem Pressing zu verunsichern. Die Idee war jedoch nicht von Erfolg gekrönt.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Spannungsabfall aufgrund der feststehenden Meisterschaft? Mangelnde Spielfreude wegen etlicher Wechsel? Nicht mit dem FC Bayern ...

Der FC Bayern lässt sich auch von der bereits feststehenden deutschen Meisterschaft nicht in seinem Tatendrang bremsen. Die Münchner besiegten am 33. Spieltag den SC Freiburg mit 3:1. Es war der 15. Erfolg im 16. Rückrundenspiel, lediglich gegen Leipzig spielten die Bayern Unentschieden. Mit nun 96 Treffern auf der Habenseite sind zudem auch noch die Chancen intakt, am letzten Spieltag in Wolfsburg die 100-Tore-Marke zu durchbrechen. Das gelang bisher lediglich in der Saison 1971/72, als die Münchner insgesamt 101 Mal trafen. Zudem steht Torjäger Robert Lewandowski mittlerweile bei 33 Treffern. Besser war zuletzt 1976/77 Dieter Müller, der 34 Mal jubelte.

Es sind Daten wie diese, die die Übermacht des deutschen Meisters zeigen. Umso imposanter sind sie, weil Trainer Hansi Flick gegen Freiburg auf etliche seiner Stammspieler verzichtete. David Alaba war wegen Sprunggelenkproblemen unpässlich, Alphonso Davies musste wegen seiner Gelbroten Karte aus dem Bremen-Spiel eine Partie aussetzen und Ivan Perisic sowie Serge Gnabry gehörten leicht angeschlagen nicht zum Kader. Manuel Neuer schließlich verzichtete zugunsten von Sven Ulreich auf seinen Platz zwischen den Pfosten. Dafür standen unter anderem Michaël Cuisance und Sarpreet Sing in der Startelf. Letzterer lief erstmals von Beginn an für die Münchner auf. Javi Martinez erlebte letztmals am 21. Dezember des vergangenen Jahres den Anpfiff auf dem Feld – gegen Freibug verteidigte er neben Jérôme Boateng.

Freiburg presst - und läuft oft ins Leere

Die Breisgauer verfielen der verständlichen Idee, eine dermaßen durchrotierte Mannschaft mit aggressivem Pressing zu verunsichern. Die Idee war nicht von Erfolg gekrönt. Immer wieder ließen die Bayern ihren anlaufenden Gegner ratlos zurück. Die Spielfreude setzte sich in der Offensive fort. So entsprang der Treffer zum 1:0 durch Joshua Kimmich einer durchdachten Ablage Lewandowskis (15.). Neun Minuten später war der Torjäger Nutznießer eines Schusses von Leon Goretzka, den Keeper Alexander Schwolow nur noch mit dem Makel abwehren konnte, dass er eben Lewandoski zum 2:0 auf den Kopf fiel. Die forschen Freiburger Bemühungen wurden zwischenzeitlich mit dem Anschlusstreffer belohnt, als Lucas Höler eine Hereingabe von Jonathan Schmid nur noch über die Linie drücken musste (33.). Die Münchner waren aber nicht gewillt, im letzten Heimspiel der Saison übermäßige Spannung aufkommen zu lassen. So vollendete Lewandowski acht Minuten vor der Halbzeit den schönsten Spielzug des Tages zum 3:1. Zuvor hatten sich die Bayern über Cuisance, Goretzka und Lucas Hernandez über den kompletten Platz kombiniert.

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Weil die Münchner nach der Pause das Spiel zwar weiter kontrollierten, aber nicht mehr mit letzter Konsequenz auf weitere Treffer drängten, gerieten die Freiburger nicht vollkommen unter die Räder. Möglicherweise aber haben sich die Bayern auch einfach noch etwas für den letzten Spieltag in Wolfsburg aufgehoben. Und dann steht ja noch das Pokalfinale gegen Leverkusen an.

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