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FC Bayern

20.04.2016

Vidal sollte für das Finale gesperrt werden

Bayerns Mittelfledspieler Arturo Vidal hatte mit seiner Schwalbe großen Einfluss auf den 2:0-Sieg gegen Bremen. Dafür sollte er im Finale nicht mitwirken dürfen.
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Bayerns Mittelfledspieler Arturo Vidal hatte mit seiner Schwalbe großen Einfluss auf den 2:0-Sieg gegen Bremen. Dafür sollte er im Finale nicht mitwirken dürfen.
Bild: Peter Kneffel, dpa

Vidal fliegt, Schiri pfeift, Bayern im Finale. Die Geschichte des Spiels. Das Finale sollte aber ohne den Mann stattfinden, der sich selbst "Krieger" nennt.

Dass Arturo Vidal vollkommen unsinnig durch den Bremer Strafraum geflogen ist, ist mittlerweile bekannt. Der Chilene mit dem ach so martialischen Auftreten hat sich eines der schäbigsten Mittel bedient, das sich im Repertoire der Fußball-Profis befindet.

Er stürzte theatralisch vor Janek Sternberg zu Boden. Schiedsrichter Tobias Stieler pfiff und Thomas Müller verwandelte den Elfmeter zum 2:0 im Halbfinale des DFB-Pokals. Die Partie war somit entschieden. Eine Partie, die der SV Werder Bremen überraschend offen gestaltet hatte und die auf eine spannende Schlussphase zusteuerte. "Robben entthront: Vidal neuer Schwalbenkönig"

Darum wurden die Zuschauer von Vidal betrogen. Vidal hat das Fair-Play mit Füßen getreten. Er hätte Schiedsrichter Tobias Stieler noch sagen können, dass das gerade eine weniger gute Idee von ihm war. Er tat es nicht. Darum sollte Vidal für das Pokalfinale in Berlin gesperrt werden.

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Das Sportgericht hat die Möglichkeit, Tätlichkeiten nachträglich zu ahnden, wenn der Schiedsrichter sie nicht bemerkt hat. Vidals Aktion war eine Tätlichkeit an der kompletten Bremer Mannschaft. Andreas Möller wurde 1996 wegen seiner so genannten "Schutzschwalbe" gegen den Karlsruher SC noch für zwei Spiele gesperrt.

Das gleiche sollte man nun mit Vidal machen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

20.04.2016

Absolut der gleichen Meinung. Das ist eine grobe Unsportlichkeit mit Vorsatz und sollte genauso mt Rot geahndet werden wie ein böses Foul. Wenn ein Superstar von den Bayern in der Allianzarena im Elfer zu Boden geht ( oder wie eine Schwalbe in die Luft ) kann es für die Schiris nur ein Foul gewesen sein. Die roten Superstars würden doch nie zu solch einem schäbigen Mittel greifen, das haben die doch gar nicht nötig, diese brillanten Techniker. Wir haben uns gestern fast kaputt gelacht als der Elfmeter gepfiffen hat. Die Schiris und der DFB sollten einfach mal den FCA fragen, wie sich das so anfühlt. Münchnerische Oberdreistigkeit ist wieder einmal durchgekommen, da ist es egal, wenn Müller nach dem Spiel es zugibt. Das macht auf Dauer den Fußball weniger lustig.

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