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FC Bayern München
31.01.2023

Ein Transfercoup gegen die Krise: Wie Cancelo dem FC Bayern helfen soll

Willkommen in München: Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic (links) und Neuzugang João Cancelo.
Foto: Christian Kunz, dpa

Der portugiesische Außenverteidiger Cancelo soll das zuletzt müde Offensivspiel der Münchner beheben – und schon im Pokal den ersten Sieg des neuen Jahres sichern.

Der Übersetzer, den der FC Bayern für die Vorstellung seines neuen Stars João Cancelo engagiert hatte, ist offenbar kein Mann für hektische Schnellschüsse. Bei der Präsentation des portugiesischen Außenverteidigers hatte der Dolmetscher die Aufgabe, bei den Fragen der Journalisten an den 28-Jährigen sowie dessen Antworten zu vermitteln. Und das tat er – "Wort für Wort", wie Sportvorstand Hasan Salihamidzic lachend anmerkte.

Pressesprecher Dieter Nickles mahnte den gewissenhaften Übersetzer danach an, dass es gerne etwas kompakter zugehen dürfe. Tatsächlich drängte die Zeit etwas: Denn direkt nach dem Medientermin stand das erste Training des Neuzugangs an. Und idealerweise soll der von Manchester City zunächst ausgeliehene Cancelo schon beim Pokalspiel der Bayern in Mainz am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) dafür sorgen, dass die Negativserie des FC Bayern – denn nichts anderes sind drei Unentschieden in Folge an der Säbener Straße – ein Ende hat.

Die Verletzung von Noussair Mazraoui setzte den FC Bayern unter Druck

Salihamidzic rühmte die Qualitäten des Nationalspielers Portugals: "Mit seiner Kreativität, seinem Spielwitz und seiner Erfahrung ist er ein Spieler, der in jeder Mannschaft der Welt spielen kann." Kreativität und Spielwitz sind nicht die ersten wichtigen Attribute, die man mit einem Außenverteidiger in Verbindung bringt – tatsächlich ist Cancelo aber ein Kicker, der in seinen bisherigen Stationen auch ein wichtiger Posten für den Offensivverbund war. Für Manchester City etwa stehen neun Tore und 22 Vorlagen in 154 Pflichtspielen zu Buche. Auch in München könnte der Portugiese die Dauerbaustelle auf der rechten Seite beheben und der Mannschaft die überraschenden Impulse geben, die zuletzt Mangelware waren. 

Das sollte eigentlich der zu Saisonbeginn geholte, ebenfalls offensivstarke Marokkaner Noussair Mazraoui erledigen. Nach einer bei der WM erlittenen Herzmuskelentzündung fällt er aber bis auf Weiteres aus. Benjamin Pavard, der aktuell in der Formkrise steckt, sieht sich ohnehin lieber im Zentrum. Wie lange der wechselwillige Franzose noch in München ist, ist ebenfalls fraglich.

Bayern Münchens Noussair Mazraoui spielt den Ball.
Foto: Tom Weller, dpa (Archivbild)

Fraglich ist nur, wie lange Cancelo in München bleibt. Bei Manchester City steht er noch bis 2027 unter Vertrag. Dass Citizen-Trainer Pep Guardiola ihn, der einst als einer seiner Lieblingsschüler galt und vom Spanier mit Philipp Lahm verglichen wurde, ziehen ließ, verwunderte auf der Insel viele. Englische Medien berichten von einem Zerwürfnis zwischen Guardiola und dem Spieler, was Cancelo verneinte. So oder so: Die Bayern haben nach dem Ende der Leihfrist im Sommer eine Kaufoption. Diese soll sich aber an dem Marktwert Cancelos orientieren und deshalb bei selbst für Münchner Verhältnisse knackigen 70 Millionen Euro liegen. Wie es weitergeht – dazu hält sich auch Cancelo bedeckt, wie der Dolmetscher wortreich ausrichten ließ: "Wir müssen sehen, was die fünf Monate nun bringen." Seinen Wechsel betrachtet er noch nicht als endgültigen Abschied von dem Verein, bei dem er erst im Februar 2022 seinen Vertrag verlängerte. 

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Mit Cancelo hat der FC Bayern eindrucksvoll die Lücke auf der Außenbahn geschlossen – so wie der Transfer von Yann Sommer den Ausfall Manuel Neuers kompensieren soll, so wie die Verpflichtung von Daley Blind den Ausfall von Lucas Hernandez vergessen machen soll. Der Kader der Münchner hat nun auch in der Breite enorme Qualität – dementsprechend sollte es nun vorbei sein mit der sportlichen Durststrecke. Nun also Mainz, nun also DFB-Pokal. Dass nach zwei frühen Ausscheiden in dem Wettbewerb und der aktuellen Negativserie gleich doppelter Druck auf dieser Partie herrscht, streitet niemand in München ab, auch nicht Julian Nagelsmann, der betonte: "Das Double ist immer das Minimalziel der Saison. Dass die letzten zwei Pokalsaisons nicht dem Anspruch des FC Bayern und auch nicht meinem Anspruch entsprechen, ist klar."

Marcel Sabitzer steht vor einem Abschied vom FC Bayern

Seinen neuen Spieler betrachtet er als "sinnvolle Verstärkung". Cancelo war schon lange auf dem Münchner Radar, aber erst am Samstagabend war klar, dass man eine Chance haben könnte. Nun ist der Star da – und mit ihm die Hoffnung, wieder in die Spur zu finden. Mainz, befindet Nagelsmann, sei "ein ganz wichtiges Spiel, auch was die Psyche angeht. Um eben in diesen Lauf zu kommen, um in den ganz großen entscheidenden Wochen die nötige Präsenz zu haben". 

Ob Marcel Sabitzer dann noch im Kader der Münchner steht, ist fraglich. Laut übereinstimmenden Medienberichten steht der Österreicher vor einem Wechsel in die Premier League. Manchester United und der FC Chelsea sollen Interesse haben. Sabitzer ist bisher meist in der zweiten Reihe und Manchester United ist durch den langen Ausfall von Christian Eriksen auf der Suche nach Ersatz. Der 30-Jährige hatte sich am Samstag während des FA-Cup-Spiels gegen den FC Reading (3:1) am Knöchel verletzt, nachdem er gefoult worden war und fällt bis Ende April aus.

Münchens Marcel Sabitzer reagiert nach einer vergebenen Chance.
Foto: Sven Hoppe, dpa (Archivbild)
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