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FC Bayern
25.01.2023

Weniger Boulevard, mehr Effizienz: Das sind die Lehren für den FC Bayern

Seine Bemühungen gegen Köln blieben erfolglos: Serge Gnabry (Mitte) erbrachte nicht die Leistung, die sich die Verantwortlichen des FC Bayern München erwartet hatten.
Foto: Witters

Die Bayern sind mit der Ausbeute aus den ersten zwei Pflichtspielen des Jahres unzufrieden. Das 1:1 gegen Köln zeigt, dass es dem Rekordmeister an Effizienz mangelt.

Wortlos und mit verschlossener Miene durchquerte Serge Gnabry nach der Bundesliga-Partie gegen den 1. FC Köln die Mixed Zone. Nein, der Bayern-Spieler hatte nach dem gerade noch geretteten 1:1 (0:1) gegen den 1. FC Köln keinen Redebedarf. Schließlich war er in der Partie weder seinen eigenen noch den Erwartungen von Trainer Julian Nagelsmann gerecht geworden. Der 27-Jährige, der in dieser Saison bereits acht Tore für die Münchner geschossen hat, stand unter besonderer Beobachtung, weil er sich zwischen den Duellen in Leipzig und gegen Köln eine kleine, aber hohe Wellen schlagende Auszeit auf der Pariser Fashion Week genommen hatte. 

Nagelsmann wollte deshalb Leistung sehen, doch Gnabry konnte nicht liefern. Zu fahrig und immer einen Tick zu spät in seinen Aktionen, bekam der sonst so präzise agierende Offensivakteur keinen Zugriff aufs Spiel. Die Rüge folgte prompt noch am Abend durch Sportvorstand Hasan Salihamidzic. "Das ist amateurhaft. Das ist genau das, was ich nicht mag. Das ist nicht Bayern München, irgendwo rumzuturnen, wenn man einen freien Tag hat“, kritisierte er und ließ durchblicken, dass am Mittwoch ein persönliches Gespräch mit Gnabry folgen wird. "Ein freier Tag gehört dazu, sich auszuruhen, um dann beim nächsten Spiel Gas geben zu können“, machte Salihamidzic deutlich, wie er sich die Arbeitseinstellung seiner Profis vorstellt.

Video: SID

Bayern-Coach Julian Nagelsmann verzichtet darauf, Serge Gnabry abzukanzeln

Coach Nagelsmann hingegen verzichtete darauf, seinen Mitarbeiter im Anschluss an dessen dürftigen Auftritt auch noch öffentlich abzukanzeln. Er wolle weniger dieses "Boulevard-Thema" bewerten, als vielmehr „das, was ich auf dem Feld sehe. Und ich habe das Gefühl gehabt, dass wir frischen Wind brauchen. Das hatte jetzt nichts mit dem Drumherum zu tun“, erklärte Nagelsmann, warum er Gnabry zur Pause auswechselte. Ebenso wie den angeschlagenen Leon Goretzka, der mit seinem Kopfballversuch die bis zur Pause beste Chance auf den Ausgleich liegen gelassen hatte (43.). Weil ihn danach Schwindelgefühle plagten, blieb er zur Halbzeit draußen. 

Stattdessen kamen mit Coman und dem Niederländer Ryan Gravenberch sowie später auch noch Thomas Müller frische Spieler, die viel dazu beitrugen, dass die Münchner deutlich druckvoller und überlegener auftraten. In der ersten Halbzeit war ihnen das nur mäßig gelungen, weshalb sie folgerichtig das 0:1 kassiert hatten. Der Kölner Ellyes Skhiri hatte einen verlängerten Eckball von Kainz schon in der 4. Minute formvollendet in Yann Sommers Tor versenkt. 

Kein schöner Heimauftakt für den neuen Bayern-Keeper Yann Sommer

Kein schöner Heimauftakt für den neuen Stammkeeper, der vergangene Woche erst von Borussia Mönchengladbach kam und Kapitän Manuel Neuer nach dessen Unterschenkelbruch ersetzt. Auch in seinem zweiten Spiel für die Bayern konnte Sommer keinen Sieg bejubeln. Und obwohl er einen bis auf das Gegentor durchaus gelungenen Einstand in der mit 75.000 Zuschauern voll besetzten Allianz Arena feierte, blieben Neuer und die überraschende Entlassung seines Freundes und Vertrauten, Torwarttrainer Toni Tapalovic, das heiß diskutierte Thema des Abends. Zu dem auch Nagelsmann noch einmal Stellung nehmen musste. Er sehe das Verhältnis zu seinem Kapitän Neuer durch die Trennung nicht als belastet an, versicherte der Coach. "Es war keine schöne Entscheidung. Solche Gespräche führt man nicht gerne“, räumte er ein, aber „es war ja keine Entscheidung gegen Manuel Neuer, sondern eine Entscheidung im Trainerteam.“ 

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Am Torwart lag es jedenfalls nicht, dass die Bayern in diesem Jahr noch nicht dreifach punkten konnten und damit unter ihren Erwartungen blieben. Viel mehr an der mangelnden Effizienz in der Offensive. Als die Münchner in der zweiten Halbzeit endlich in die Spur fanden, war es der Disziplin und durchaus auch einer gehörigen Portion Glück geschuldet, dass Köln nicht schon früher den Gegentreffer kassierte. 15 Schüsse gaben die Gastgeber allein in dieser Phase ab. Doch erst mit der gefühlt letzten Chance fiel der Ausgleich. Joshua Kimmich legte in der 89. Minute den ganzen Frust über das erfolglose Anrennen in seinen 30 Meter-Schuss, und der schlug unhaltbar für den bis dahin fehlerlos parierenden Kölner Torhüter Marvin Schwäbe unter der Latte ein. 

Kölns Trainer Steffen Baumgart ist zufrieden, Bayern-Coach Nagelsmann nicht

Die Bayern-Fans tobten und forderten eine Zugabe in der Nachspielzeit, doch den Gastgebern gelang kein weiteres Kunststück mehr. Für die Kölner, die so lange an einem Sieg geschnuppert hatten, auf den ersten Blick enttäuschend, wie auch deren Coach Steffen Baumgart einräumte. "Es ist ärgerlich wegen dem Zeitpunkt, aber grundsätzlich geht das in Ordnung. Wir gehen zufrieden mit dem Punkt nach Hause.“ 

Zufriedenheit machte sich beim FC Bayern hingegen nicht breit. Nach dem 1:1 bei RB Leipzig nun ein 1:1 zu Hause gegen Köln – das sind nicht die Ansprüche des Rekordmeisters, der zwar noch die Bundesliga-Tabelle mit drei Punkten anführt, in drei Wochen aber das Champions-League-Achtelfinalduell gegen Paris St. Germain vor der Brust hat. "Zwei Punkte aus diesen beiden Spielen ist natürlich zu wenig für das, was wir uns vorstellen“, gestand auch Trainer Nagelsmann und konstatierte mit Blick auf die nun anstehende Rückrunde, die am Samstagabend mit dem Duell gegen Eintracht Frankfurt beginnt, trocken: "Am Ende war es gut, dass wir 15:0 Torschüsse hatten, aber wir freuen uns, wenn wieder mehr als einer reingeht.“ 

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