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Formel 1
17.11.2023

Die große Strip-Show der Formel 1

Die kugelförmige Mehrzweckhalle Sphere steht direkt neben der Strecke. Natürlich wird sie zu Werbezwecken genutzt.
Foto: Sam Bagnall, imago

Es wird das Spektakelrennen in dieser Formel-1-Saison. Wer beim Rennen in Las Vegas dabei sein will, muss mindestens 700 US-Dollar zahlen.

Es wird warme Kleidung brauchen, das ist ungewöhnlich. Für Las Vegas, aber auch die Formel 1. Normalerweise legt die Königsklasse des Motorsports ihre Rennen so, dass an den Austragungsorten möglichst gutes Wetter herrscht. Soll ja keiner frieren oder, noch schlimmer, Winterreifen für die Autos aufziehen müssen. 

Das ist in der Wüste Nevadas zwar nicht zu erwarten, wer aber durchgehend über 30 Grad erwartet, wird enttäuscht. In der Nacht kann es im November schon mal nur noch fünf Grad haben. An den Spieltischen oder Glücksspielautomaten spielt das keine Rolle, die sind vornehmlich in imposanten Anlagen untergebracht. Die Formel-1-Autos aber werden im Freien fahren. So wie immer. Eine überdachte Strecke anzubieten, ist selbst für Las Vegas nicht möglich. Auch wenn dort noch stärker als andernorts das Motto herrscht: höher, schneller, weiter. Also einfach immer ein bisschen mehr als andernorts.

Mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar hat die Formel 1 in das Projekt Las Vegas investiert. Es ist das ehrgeizigste Unterfangen der Rennserie in den vergangenen Jahren. Weil die Formel 1 den US-Markt immer interessanter findet. Weil die Rennserie gerade in Nordamerika boomt. Und weil der Rechteinhaber Liberty Media aus den USA kommt. Entsprechend groß ist das Interesse, sich weiter auf dem US-Markt auszubreiten. Las Vegas gilt da als Prestigeprojekt. Zu sehen an der Auftaktparty am Mittwochabend, als Stars wie Kylie Minogue und John Legend auftraten. Dumm nur, dass leichter Nieselregen auf die Stimmung drückte. 

Max Verstappen kann auf die Show verzichten

Gerade zur Formel 1 gehört die Show drumherum. Nicht allen gefällt das. Max Verstappen jedenfalls schaute am späten Mittwochabend nicht gerade glücklich, als Teil eins des aufwendigen Rahmenprogramms beendet war. Er habe kein Interesse an der Kombination "99 Prozent Show, 1 Prozent Sportveranstaltung", wie er missmutig sagte. "Ich mag es, in Vegas zu sein, aber nicht so sehr wegen des Rennfahrens. Für mich kann man diese ganzen Dinge einfach weglassen", sagte Verstappen. Man stehe da herum und sehe "wie ein Clown" aus. Der Red-Bull-Fahrer fokussiere sich lieber auf das Rennfahren und seine Leistungen. Und das mit viel Erfolg. Längst steht der Niederländer als Weltmeister fest.

Las Vegas bei Nacht unterscheidet sich kaum von Las Vegas am Tag. Zumindest, was die Helligkeit betrifft. Ob die Sonne oder künstliches Licht dafür sorgen, spielt keine Rolle. Hauptsache, man wird gesehen. Trainingseinheiten, Qualifikation und Rennen finden in den späten Abendstunden statt. Der Atmosphäre wegen. Dafür bricht die Formel 1 sogar mit Gewohnheiten. Renntag ist normalerweise Sonntag. Nicht in Las Vegas, da startet der Grand Prix am Samstagabend um 22 Uhr. Wegen Lärmbelästigung wird keiner klagen. Nicht in Las Vegas, wo die Unterhaltungskultur auf die Spitze getrieben wird. Hier sind die Menschen einiges gewohnt.

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Die Strecke wird über den legendären Strip führen, sie ist die zweitlängste in dieser Saison nach dem Rennen in Spa. Fast zwei Kilometer können die Fahrer voll auf dem Gaspedal bleiben. Spektakel dürfte also geboten sein. Vor 40 Jahren war die Formel 1 letztmals in Las Vegas zu Gast, damals mehr schlecht als recht. Jetzt soll alles anders werden.

Mercedes verköstigt am Wochenende 3500 Gäste

Es wird ein Grand Prix der Superlative. Die Planungen für das Rennen haben länger als ein Jahr gedauert. Die Teams hoffen darauf, neue Fans, aber auch neue Sponsoren anzusprechen. Mercedes hat ein dreistöckiges Gebäude mit dem Namen Vegas Club für die exklusiven Gäste an diesem Wochenende aufgebaut - mit Blick auf die Strecke. 3500 Gäste werden hier erwartet, rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um Bewirtung und Unterhaltung. Ein Aufwand, der bislang nirgends so groß war. 

Die Ticketpreise sind entsprechend. 700 US-Dollar kostet die billigste Karte für das Rennen. Wer es im ohnehin exklusiven Las Vegas noch etwas exklusiver haben möchte, kann ein Paket für fünf Millionen US-Dollar kaufen. Mit fünf Übernachtungen in einer noblen Villa direkt neben dem Hotel Caesars Palace. Mit Sternekoch und Limousinenservice. Und einer 400 Quadratmeter großen Terrasse mit Blick auf die Strecke. Las Vegas ist anders. Man muss es mögen. 

Für die Teams bietet der Glamour-Grand-Prix besondere Herausforderungen. Mit einem völlig neuen Straßenbelag auf der Strecke, dessen Beschaffenheit für Überraschungen sorgen kann. Auch die ungewöhnlichen Zeiten erfordern Flexibilität. Mercedes etwa wird so arbeiten, als sei das Rennen im japanischen Suzuka. Bedeutet: Die daheim in der Fabrik beteiligten Mitarbeiter müssen um zwei Uhr nachts ihre Arbeit aufnehmen. Spannend wird es auch unmittelbar nach dem Rennen. Eine Woche später steht bereits das Saisonfinale in Abu Dhabi an - und damit der längste Flug des Jahres. 

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