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Frauen-Nationalteam
21.02.2024

Die DFB-Frauen vor der Olympia-Qualifikation: Die Hoffnung trägt rosa

Horst Hrubesch (rechts) und die DFB-Spielerinnen beim Training auf dem DFB-Campus.
Foto: Arne Dedert, dpa

Horst Hrubesch hat klare Vorstellungen, wie am Freitag in Frankreich das Olympia-Ticket ergattert werden soll. Das HSV-Idol baut wieder auf eine Wolfsburger Achse.

Am Ende leitete Horst Hrubesch sogar noch ein Elfmeterschießen. Wie ein Wachhund postierte sich der Interimstrainer der deutschen Fußballerinnen neben dem Kreidepunkt, um auszuspähen, wer nach einer intensiven Trainingseinheit auf dem DFB-Campus auch noch diese Aufgabe bewältigt. Nach fast 100 Minuten klatschte der 72-Jährige in die Hände, um danach seine öffentliche Losung fürs Nations-League-Halbfinale gegen Frankreich (Freitag 21 Uhr/ARD) zu platzieren: "Wir haben uns auf Frankreich eingeschossen, darauf arbeiten wir zielgerichtet hin. Es macht ja eigentlich mit dieser Qualität überhaupt keinen Sinn, ein Spiel zu verlieren."

Bei einem Sieg würde das deutsche Nationalteam an den Olympischen Spielen 2024 teilnehmen. Wie zuletzt 2016, als Sylvia Neid die DFB-Frauen zu Gold coachte, während Hrubesch mit den Männern Silber gewann. "Ich würde Olympia gerne noch mal machen und auch noch mal ins Olympische Dorf kommen", sagte das HSV-Idol, den beim Frühstück die Nachricht vom Tod von Andreas Brehme betroffen machte: "Ich bin zehn Jahre älter – und bin immer noch da. Mit 63 ist es verdammt früh."

Erstmals sind alle Topspielerinnen gesund und ausgeruht angereist

Im Stadion von Olympique Lyon, wo in einem Monat auch die Männer ihr erstes Länderspiel bestreiten, sollen "seine Mädels" den ersten Matchball nutzen, "das wäre sinnvoll". Ansonsten müsste fünf Tage später das Spiel um Platz drei des Final Four gegen Weltmeister Spanien (in Sevilla) oder die Niederlande (in Heerenveen) gewonnen werden. Doch warum nicht die erste Option ziehen, wo doch "viel Spannung, Spaß und Zug drin ist", wie Klara Bühl sagte. Erstmals sind alle Topspielerinnen gesund und ausgeruht angereist. "Die Winterpause hat gut getan. Wir sind alle auch nur Menschen", sagte die zur Nationalspielerin des Jahres 2023 gewählte Angreiferin über die neue Energie im Team.

Bei der blamablen WM in Australien unter Martina Voss-Tecklenburg und den unruhigen Monaten danach hatte vor allem die Achse des VfL Wolfsburg geschwächelt. Die Abhängigkeit von der Form dieser Akteure ist immens, weil sie halt bis heute das Gerüst bilden. Im Herbst hingen zeitweise alle irgendwie durch: Bei Torhüterin Merle Frohms zwickte der Rücken, Verteidigerin Kathrin Hendrich spielte unter Form, Abwehrchefin Marina Hegering plagten Blessuren, Abräumerin Lena Oberdorf wirkte blockiert, Außenstürmerin Svenja Huth spielte verkopft und Torjägerin Alexandra Popp traf auch nicht mehr nach Belieben. 

Hrubesch: "Der deutsche Frauenfußball darf den Zug nicht verpassen"

Dass die "Wölfinnen" in den Champions-League-Play-offs an Paris FC hängen geblieben waren, machte den Protagonisten neben der ausgebliebenen WM-Aufarbeitung zusätzlich zu schaffen, wie VfL-Sportdirektor Ralf Kellermann zugab. Es wird für ihn immer schwieriger, Topkräfte zu binden, wie Oberdorfs Wechsel nach München zeigt. Aber auch wenn der Standort in der Zukunft vielleicht seine Ausnahmestellung verliert, bleibt er für die Gegenwart der Nationalelf wichtig.

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So schnell gibt nämlich Hrubesch das Vertrauen in die Führungskräfte nicht auf. "Wer spielt schon stabil durch? Auch andere Spielerinnen haben mal einen Hänger. Aber vom Grundsatz funktioniert unser Gebilde zusammen. Unser Stamm ist wieder da, und sie leben es gut miteinander. Der eine steht für den anderen – das müssen wir auch auf den Platz bringen." Getreu seiner Devise, dass der deutsche Frauenfußball aufpassen muss, "dass wir den Zug nicht verpassen – der wird immer schneller und ist noch nicht am Ende angekommen."

Gegen Frankreich lief es für die Deutschen in den letzten Spielen gut

Zum Aufwärmen hatte sich der Aushilfscoach nacheinander mit Huth, Oberdorf und Hegering ausgetauscht, kurz danach war anhand taktischer Übungen ohne Ball zu sehen, dass eine Elf mit rosafarbenen Leibchen als Startformation vorgesehen ist. Das gesetzte Sextett aus Wolfsburg wird ergänzt durch Giulia Gwinn, Lea Schüller und Bühl (alle FC Bayern), Sarai Linder (TSG Hoffenheim) und Sjoeke Nüsken (FC Chelsea). Mit klaren Rollen sollen sich die Abläufe dieser Hoffnungsträgerinnen schnell verinnerlichen.

Gegen die Französinnen lief es zuletzt gut: Das umkämpfte EM-Halbfinale 2022 in England als auch die stimmungsvolle Neuauflage in Dresden wurde dank eines Popp-Doppelpacks jeweils 2:1 gewonnen. Ein erneuter Erfolg würde viel Druck auch von der neuen Frauen-Direktorin Nia Künzer nehmen, die im "Worst Case" ja ansonsten bereits im Frühjahr einen Nachfolger oder Nachfolgerin für Hrubesch suchen müsste. Ihr Vorgänger Joti Chatzialexiou hatte sich übrigens am Dienstag auf die Tribüne gestellt, um sich als Zaungast noch mal von einem Team zu zeigen, das ihm im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen war. Die Umarmungen zwischen ihm und vielen Spielerinnen wirkten fast rührselig.

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