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French Open
03.06.2022

Schreie, Tränen – und dann das Aus für Alexander Zverev

Das Ende eines bis dahin hochklassigen Nachmittags: Alexander Zverev (am Boden) war umgeknickt und musste mit einer schweren Verletzung aufgeben.
Foto: Anne-Christine Poujoulat, dpa

Der 25-Jährige liefert ein hart umkämpftes Halbfinale bei den French Open gegen Rafael Nadal, ehe ihn eine schwere Verletzung stoppt. Der Spanier hofft nun auf Titel Nummer 14.

Alexander Zverev schrie vor Schmerzen. Er war zu einer Vorhand gelaufen, wollte den Ball an Rafael Nadal vorbei spielen. Es war die entscheidende Phase in diesem hochklassigen Halbfinale der French Open. Zverev knickte um, der Knöchel bog sich zur Seite weg. Zverev schrie sofort, er weinte vor Schmerzen. Sein Gegner Rafael Nadal kam auf seine Seite, auch der Schiedsrichter sprang von seinem Stuhl, sofort war ein Arzt bei Zverev. Es war klar: Das war es. Es wird nicht mehr weiter gehen.

Helfer schoben einen Rollstuhl auf den größten Platz der Anlage in Paris. Nur mit großer Mühe und mit starken Schmerzen konnte sich Zverev aufrichten. Er brauchte Hilfe, um sich in den Rollstuhl zu setzen. Es war das traurige Ende eine hochklassigen Nachmittags. Drei Stunden hatten Zverev und Nadal zu diesem Zeitpunkt schon Tennis gespielt, sie hatte noch nicht einmal den zweiten Satz beendet. Durchgang eins hatte Nadal mit 7:6 gewonnen, dabei hatte Zverev zuvor viele Chancen vergeben, um selbst den Satz für sich zu entscheiden. Im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Wieder lag Zverev vorne, er führte mit 5:3, Nadal kam wieder zurück. 6:5 stand es für Zverev, als das Unglück passierte.

„Das ist sehr traurig“, sagte Nadal zum Zverev-Aus

Zverev wurde in der Kabine untersucht. Auch Nadal war geschockt. Er blieb zunächst auf dem Platz, wechselte sein durchnässtes T-Shirt. Dann verschwand auch der Spanier in die Kabine. Wenige Minuten später kam er zurück – hinter Zverev, der auf Krücken gestützt auf den Platz humpelte. Er hatte Tränen in den Augen. Ein kurzer Handschlag mit dem Schiedsrichter, eine Umarmung mit Nadal, das war es. Zverev winkte noch einmal ins Publikum, die Fans erhoben sich von ihren Sitzen. Es war ein trauriger Moment, ein trauriger Abschluss eines hocklassigen Halbfinales. „Das ist sehr traurig“, sagte Nadal noch auf dem Platz, „er hat ein tolles Turnier gespielt. Ich weiß, wie hart er dafür kämpft, um ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen.“ Auf einen solchen Erfolg muss Zverev nun weiter warten.

Olympiasieger ist der 25-Jährige geworden, nun eines der vier wichtigsten Turniere des Jahres hat er noch nicht gewonnen. Wäre ihm dieser Triumph in Paris gelungen, er wäre zudem die Nummer eins der Tennis-Welt geworden. Der erste deutsche Spieler nach Boris Becker. Nun aber dieser Schock, dieser schreckliche Moment. Nadal war mit ihm in der Kabine. Er hatte Zverev weinen sehen. „Ich bin sicher, dass er noch viele Grand-Slam-Turniere gewinnen wird“, sagte der Spanier. So wie er selbst.

Nadal darf seinen Traum bei den French Open weiterleben

Er hat bereits 21 dieser Erfolge gesammelt, 13 davon in Paris bei seinem Lieblingsturnier. Die French Open und Nadal, diese Beziehung passt einfach. Das hat er auch am Freitag gezeigt. Er schien mehrfach im Hintertreffen, kämpfte sich aber immer wieder zurück. Im zweiten Durchgang wirkte er zeitweise müde. Als es aber darauf ankam, als die ganz wichtigen Punkte anstanden, war er wieder da.

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Nadal darf nun weiter seinen Traum leben. Weiter daran glauben, dass er mit seit Freitag nun 36 Jahren seinen 14. Titel bei den French Open holt. Im Finale trifft er am Sonntag auf Casper Ruud, der gegen den Kroaten Marin Cilic mit 3:6, 6:4, 6:2, 6:2 gewann. Beim Sieg des Norwegers rannte eine Klimaaktivistin auf den Platz und kettete sich ans Netz. Die Frau trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „We have 1028 days left“ (Uns bleiben noch 1028 Tage). Cilic und Ruud wurden zur Sicherheit in die Kabinen gebracht. Die Aktivistin wurde wenig später vom Netz befreit und vom Platz geführt. Die Partie konnte fortgesetzt werden, am Ende war es eine klare Angelegenheit für Ruud, der in der Runde zuvor gegen Holger Rune, den Sieger der BMW Open in München, gewonnen hatte. In München hatte Zverev sportlich gepatzt. In Paris nun war er gut drauf. Nun bremste ihn eine Verletzung.

Nadal kennt sich mit Verletzungen aus. Zuletzt hatte er sich die Rippe gebrochen, zudem plagen ihn seit etlichen Wochen Fußprobleme. Bei ihm bestand schon häufiger die Gefahr, dass er nicht mehr so stark zurückkommen würde. Nadal aber erholte sich von allen Rückschlägen. Das muss nun auch Alexander Zverev gelingen. Es war wohl der bitterste Moment seiner Karriere.

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05.06.2022

Sandplatzkönig Nadal und Zverev lieferten sich bis zu dem schweren Sturz zwei Sätze lang ein Klassematch. Doch leider brachte sich der Ranglistendritte Zverev um den verdienten Lohn. In Satz eins führte er im Tiebraek mit 6:2, hatte also vier Satzbälle am Stück, und in Satz zwei stand er bei 5:3, 30:0 vor dem Satzausgleich. Dann leistete er sich leider drei Aufschlag-Doppelfehler. Ohne diese Schwäche, die im Viertelfinale beim tollen Dreisatzsieg gegen den spanische Senkrechtstarter Carlos Alcaraz nicht auftrat, wäre es nicht zu dem Unglück gekommen. Die Anhäufung von sieben oder acht Doppelfehlern in knapp zwei Sätzen konnten der geschwätzige Eurosport-Kommentator Matthias Stach und sein Co Micha Zverev, Alexanders älterer Bruder, auch nicht erklären.

04.06.2022

Kismet. Bei jedem Sport kann eben mehr passieren als im Sessel vorm TV.