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Fußball-WM 2022
27.11.2022

Messi gegen Mexiko: Auf den Spuren Maradonas

Lionel Messi schoss sein Team gegen Mexiko in Führung.
Foto: Tom Weller, dpa

Lionel Messi erlöst Argentinien gegen Mexiko. Auch, weil er ganz anders spielt, als es der moderne Fußball eigentlich erfordert.

Wenn eine Tatsache nicht greifbar zu machen scheint, folgt die Zeit des vemeintlich anschaulichen Vergleichs. Abgeholzter Regenwald wird in Fußballfelder umgerechnet, kleinere Landstriche der Verdeutlichung wegen mehrfach in Hessen umgewandelt und Lautstärke wahlweise mit Presslufthämmern, Straßenverkehr oder startenden Düsenjets verglichen. Wie aber nun damit umgehen, dass dutzende Jets gleichzeitig und auch noch in permanenter Folge und überhaupt über zwei Stunden hinweg starten? Ohropax? Die würden eine der eindrücklichsten Erfahrungen rauben, die der Fußballsport zu bieten hat.

Als am Samstag, weit weg der eigenen Heimat, Mexiko und Argentinien aufeinandertrafen, fand diese WM ihren zwischenzeitigen Höhepunkt. Zeigte auch auf, dass die germanische Lustlosigkeit an dem Turnier zumindest nicht nach Süd- und Mittelamerika übergegriffen hat. Mexikaner und Argentinier sind in Doha omnipräsent. Sie haben Gefallen an dieser Weltmeisterschaft gefunden, die für sie ja ausnahmsweise mal im Sommer ausgetragen wird. Im Lusail-Stadion, der größten Arena Katars, entfaltete sich eine Stimmung brachialer Schönheit. 

Video: SID

Bis der große Meister in der 64. Minute zur Tat schritt, hatten die mexikanischen Fans auf der nach oben offenen Jet-Skala leichte Vorteile. Dann aber schoss Lionel Messi direkt vor der Tribüne mit den argentinischen Anhängerinnen und Anhängern den Ball ins Netz, was zu ekstatischem Jubel auf der einen oder prompten Stille auf der anderen Seite sorgte. Messi also mal wieder. Einen Tag nach dem zweiten Todestag Maradonas, dem Säulenheiligen des argentinischen Fußballs. Was folgte, waren chorale "Messi"-Rufe der Abertausenden, die sich dazu immer wieder vor der Pracht des Erlösers verbeugten. Nichts anders als eine Erlösung war der Treffer zum 1:0 in diesem auf mäßigem Niveau ausgetragenen Spiel.

Während sich die Mexikaner darauf konzentrierten, einzig und allein bloß keinen Treffer zu kassieren, fehlte es den Argentiniern nach der 1:2-Auftaktniederlage gegen Saudi Arabien an der Lockerheit, um den Verteidigungswall zu überwinden. Bis Messi eben nach Pass von Angel di Maria traf, schien der Superstar auch eher Hemmnis denn Katapult des argentinischen Spiels zu sein. Eine Halbzeit lang schlich er größtenteils teilnahmslos über das Feld und hielt sich vorwiegend in jenen Räumen auf, die für eine gefährliche Zuspitzung des Angriffs eher unerheblich sind. Da er zudem jegliche Abwehrarbeit bei den zaghaften mexikanischen Bemühungen ein Tor zu erzielen verweigerte, war sein Spiel ein Anachronismus zum modernen Fußball. Eine Reminiszenz an Marardona, der schnöde Defensive auch als würdelos empfand. Wo anderswo also die Abwehr mit der vordersten Angriffsreihe beginnt, ließ Messi seine Mannschaft ohne ihn schuften.

Mexiko kann auch noch ins Achtelfinale der WM einziehen

Er dankte es seinen Mitspielern, wie er es ihnen schon oft gedankt hatte: mit einem Tor. Co-Trainer Pablo Aimar kamen urplötzlich die Tränen, so ergriffen war er von der Heldentat. Bei einer Niederlage wären die Argentinier bereits ausgeschieden gewesen. "Wir waren ein wenig nervös wegen des ersten Spiels", räumte Messi ein. Aber dann habe man ja - "Gott sei Dank" - diese schwierige Partie gewonnen. Enzo Fernandez ließ in der 87. Minute mit einem schönen Schlenzer das 2:0 folgen. Der mexikanische Wille war endgültig gebrochen, die Düsenjets hoben nur noch auf der Seite der Argentinier ab.

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Noch aber haben auch die Mexikaner gute Chancen auf das Achtelfinale. Trennen sich Argentinien und Polen am letzten Spieltag nicht Unentschieden, garantiert ein Sieg das Vorrücken ins Achtelfinale. Bei einem Remis würden die Rechenspiele beginnen. Damit freilich schlägt sich ein Auserwählter nicht herum. Also sprach Messi: "Die Leute sollen uns vertrauen. Wir werden liefern."

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar steht in der Kritik, auch in der Redaktion haben wir ausführlich darüber diskutiert. Eine Einordnung, warum wir das Sportevent dennoch ausführlich journalistisch begleiten, lesen Sie in diesem Text.

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