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Champions League
25.10.2019

Gent statt Genk: Liverpool-Fans fahren in falsche Stadt

Zwei Liverpool-Fans sind in die falsche Stadt gereist - und haben deswegen ein Spiel in der Champions League verpasst.
Foto: Barrington Coombs/PA Wire, dpa (Symbol)

Zwei Liverpool-Fans reisen voller Vorfreude nach Belgien. Ihr Ziel: ein Champions-League-Spiel ihrer Mannschaft. Doch dann kommt alles anders.

Teure Verwechslung: Zwei Fans des FC Liverpool sind für ein Fußballspiel nach Belgien gereist – allerdings in die falsche Stadt. Wie die Bild-Zeitung berichtete, wollten die Briten Rob und Lee ein Champions-League-Spiel ihres Vereins gegen den KRC Genk im Stadion verfolgen. Doch statt nach Genk zu fahren, landeten die Liverpool-Fans in Gent – eine Stadt im Westen Belgiens. 150 Kilometer entfernt von der ähnlich klingenden Stadt Genk.

Gent statt Genk: Liverpool-Fans verwechseln Stadt

Rob und Lee sollen in Gent bis kurz vor Anpfiff nach dem Stadion gesucht haben – vergebens. Als ihnen auffiel, dass sie in der falschen Stadt gelandet sind, war es zu spät: Die Strecke nach Genk dauert mit Auto oder Bahn zwei Stunden oder länger.

Für die beiden Liverpool-Fans war die Verwechslung kostspielig. Der belgischen Zeitung Het laatste Nieuws zufolge soll der Ausflug mehr als 220 Euro pro Person gekostet haben. Rob und Lee machten aber das beste aus dem Missgeschickt: Sie verfolgten das Spiel gegen Genk in einem Café in Gent.

Genk gegen Liverpool: Gleich fünf Tore in der Champions League

Übrigens: Das Spiel von Liverpool gegen Genk war durchaus sehenswert. Es fielen gleich fünf Tore, am Ende ging der FC Liverpool mit einem 4:1 als Sieger vom Platz.

Allerdings sorgte ein rassistischer Zwischenfall für Empörung: Vor dem Spiel hing im Gästeblock der Liverpooler ein verunglimpfendes Plakat, das das Gesicht des Spielers Origi in einer Fotomontage auf einem nackten Männerkörper neben dem Champions-League-Pokal zeigt. Ob das Banner von Liverpool-Fans aufgehängt oder von Genk-Anhängern in den Auswärtsbereich geschmuggelt wurde, ist offen. Die Ermittlungen laufen.

Liverpools Trainer Jürgen Klopp (links) und Divock Origi.
Foto: Rui Vieira/AP, dpa

(AZ/dpa)

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