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Deutschland vs. Algerien
30.06.2014

Hummels krank: Bringt Löw Mustafi?

Thomas Mueller (l) with Mats Hummels during a training session of the German national soccer team at the stadium Estadio Beira-Rio in Porto Alegre, Brazil, 29 June 2014. Germany will face Algeria in their FIFA World Cup 2014 round of sixteen match on 30 June 2014 in Porto Alegre. Photo: Thomas Eisenhuth/dpa (RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup) EDITORIAL USE ONLY +++(c) dpa - Bildfunk+++
Foto: Thomas Eisenhuth

Joachim Löw muss gegen Algerien wohl die Abwehr umstellen. Mats Hummels fällt krankheitsbedingt aus. Für ihn könnte Shkodran Mustafi nachrücken.

Die deutsche Nationalmannschaft muss ihr WM-Achtelfinale am Montagabend (22 Uhr, MEZ) gegen Algerien ohne Mats Hummels bestreiten. Der Innenverteidiger kann nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes wegen eines grippalen Infekts im K.o.-Spiel gegen die Nordafrikaner nicht auflaufen.

Für den Dortmunder Defensivmann könnte Shkodran Mustafi in die Mannschaft rücken. Für den nachnominierten Verteidiger von Sampdoria Genua wäre es nach den Einwechslungen gegen Portugal und Ghana bereits der dritte WM-Einsatz. Mustafi würde erstmals in der Startformation stehen bei diesem Turnier.

Auch Bastian Schweinsteiger wird wohl in der Reihe der Sänger fehlen. Obwohl der Mittelfeldmann des FC Bayern gegen die USA eine starke Leistung zeigte, wird er wohl heute gegen Algerien vorerst auf der Bank Platz nehmen müssen.

Joachim Löw plant offenbar, die Aufstellung gegen die Nordafrikaner im Vergleich zum Spiel gegen die USA auf mindestens zwei Positionen zu verändern. Vor allem das Spiel nach vorne soll beschleunigt werden. Schweinsteiger ist zwar äußerst passsicher und hat eine enorme Übersicht, doch Khedira gilt als Spieler, der die Angriffe der deutschen Mannschaft eher beschleunigen kann.

Khedira wohl für Schweinsteiger

Es wird erwartet, dass die Algerier ihr Heil hauptsächlich in der Defensive suchen werden. Doch wenn sie einmal nicht sortiert sein sollten, muss das Team von Löw schnell nach vorne spielen. Schon in den Gruppenspielen haben die Afrikaner gezeigt, dass sie in der Defensive anfällig sind. Sie kassierten gegen Belgien und Südkorea jeweils zwei Treffer, auch gegen Russland klingelte es ein Mal.

Löw wird versuchen, die Algerier mit schnellen Angriffen zu überrumpeln. Anders als noch in den vergangenen Partien als die Kontrolle im Mittelfeld besondes wichtig war, wird man heute den ein oder anderen schnellen Angriff sehen.

Dafür muss der Bundestrainer zwangsläufig einen Wechsel auf dem linken Flügel vornehmen. Dort begann gegen die USA Lukas Podolski, der heute wegen einer Oberschenkelzerrung aber nicht zur Verfügung steht. Eine Alternative wäre Andre Schürrle, der bisher nicht über Kurzeinsätze hinaus gekommen ist. Er ist der schnellste Spieler, den Löw auf einer Flügelposition zur Verfügung hat. Mit dem Spieler des FC Chelsea ließen sich Konter am ehesten fahren. Am Reißbrett.

Götze ein Mann für den engen Raum

Gut möglich, dass aber auch Mario Götze wieder eine Chance von Beginn an bekommt. Der Mittelfeldspieler musste gegen die USA überraschend auf die Bank. Er könnte ein wichtiger Spieler sein, wenn sich die gegnerische Abwehr bereits formiert hat. Mit seinen Dribblings kann er sich auch auf engstem Raum Platz verschaffen.

Das ist die voraussichtliche Aufstellung:

Neuer - Boateng, Mertesacker, Mustafi, Höwedes - Lahm, Khedira, Kroos - Özil, Müller, Schürrle

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