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WM 2014

13.04.2014

Doping: FIFA-Chefärzte in Sorge über ausgelagerte WM-Dopingkontrollen

WM 2014: Doping: FIFA-Chefärzte in Sorge über ausgelagerte WM-Dopingkontrollen
Bild: Marius Becker (dpa)

Die FIFA-Chefmediziner sind besorgt über ausgelagerte WM-Dopingkontrollen. Die Proben nehmen ein Umweg über die Schweiz.

Der Chefmediziner der FIFA Michel D'Hooghe hat sich besorgt über mögliche Verzögerungen bei den Dopingkontrollen während der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien geäußert. Die Tests werden in Lausanne vorgenommen, weil dem Anti-Doping-Labor in Rio de Janeiro die Akkreditierung entzogen wurde.

WM 2014: Sorge wegen Dopingkontrollen

Er sei sich "nicht ganz sicher", ob die Analyse-Ergebnisse immer rechtzeitig wieder am WM-Ort eintreffen, sagte der Belgier in einem Interview der Nachrichtenagentur AP.

Im schlimmsten Fall könne ein Fußballer, obwohl er gerade positiv getestet wurde, schon zum nächsten Spiel wieder antreten. "Ich hasse das", betonte D'Hooghe.

Doping: FIFA-Chefärzte in Sorge über ausgelagerte WM-Dopingkontrollen

Ich bin nicht glücklich

"Ich bin wirklich nicht glücklich darüber." Aber "wir müssen damit leben. Wir werden unser Bestes tun. Aber das ist ein Schwachpunkt", gab der FIFA-Mediziner zu.

Diego Maradona: Argentiniens Fußball-Held ist für seine Drogen-Eskapaden bekannt. Im Jahr 1991 wurde ihm der Konsum von Kokain nachgewiesen, der Weltfußball-Verband schloss ihn für 15 Monate vom Spielbetrieb aus. Wegen Besitzes und Weitergabe von Kokain wurde er außerdem zu 14 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
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Sportler und die Drogen

Auf die Auslagerung der Kontrollen in das Schweizer Labor hatte sich der Fußball-Weltverband FIFA mit der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA geeinigt.

WM 2014: Doping wird ein Thema

In Lausanne waren bereits die Dopingtests vom Confederations Cup 2013 in Brasilien untersucht worden. Die WADA hatte dem Labor in der WM- und Olympia-Stadt Rio de Janeiro im August wegen wiederholter Fehler die Akkreditierung entzogen. Ein neues Labor wird erst 2015 - ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Rio - einsatzfähig sein. dpa

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