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EM 2016
30.06.2016

Ronaldo gegen Lewandowski - das Duell der Superstars

Im Viertelfinale der EM 2016 treffen heute mit Cristiano Ronaldo und Robert Lewandowski zwei Superstars aufeinander.
Foto: Miguel A. Lopes, dpa

Das erste Viertelfinale bei der EM 2016 ist vor allem das Duell zweier Superstars: Cristiano Ronaldo und Robert Lewandowski. Bei Polen gegen Portugal müssen sie sich beweisen.

Bei der EM 2016 kommt es am Donnerstag zu einer besonderen Begegnung. Wenn Polen auf Portugal trifft, ist das vor allem das Duell zweier Männer: Cristiano Ronaldo und Robert Lewandowski.

Millionen Menschen auf der ganzen Welt kennen sie. Sie zählen zu den besten Fußballern überhaupt. Mit ihren Vereinen haben sie schon fast alles gewonnen. In ihren Nationalteams sind sie die absoluten Führungsspieler, die ihre Teamkollegen überstrahlen.

So richtig bestätigen konnten aber beide diese Vorschuss-Lorbeeren bisher noch nicht.

EM 2016: Lewandowski kämpft seit längerem gegen Torflaute im Polen-Dress

Robert Lewandowski traf bei dem Turnier bisher noch gar nicht. Lediglich im Elfmeterschießen im Achtelfinale gegen die Schweiz netzte er ein. Dabei verpasste Lewandowski bisher keine Minute bei der Euro.

Der amtierende Bundesliga-Torschützenkönig ist im Dress der Nationalmannschaft schon seit längerem ohne Glück. Sein letztes Tor datiert vom 13. November 2015. Beim Freundschaftsspiel gegen Island traf er doppelt. Seitdem herrscht Flaute. Lewandowski torlos: Minimalisten-Duell im Viertelfinale

Polens Nationaltrainer Adam Nawalka hebt deshalb bei der Pressekonferenz vor dem Viertelfinale die wichtige Rolle seines Kapitäns abseits des Toreschießens hervor. Lewandowski sei als Führungsspieler neben und auf dem Platz wichtig, als Vorbild.

Sturmkollege und Ex-FCA-Spieler Arkadiusz Milik, der bisher mit einem Tor nur wenig treffsicherer ist, kündigte gleichzeitig an, dass er und sein Kollege kaltblütiger vor dem Tor werden wollten.

Denn Chancen gibt es nicht viele. Die große Stärke der Polen ist das schnelle Kontern aus einer kompakten Defensive heraus. Ein gänzlich andere Spielweise also, wie es sie Lewandowksi vom stets dominant aufspielenden FC Bayern gewohnt ist. Vielleicht ist das eine Erklärung für seine Flaute.

Ronaldo brauchte lange, um bei der EM 2016 ins Turnier zu finden

Für Cristiano Ronaldo lief es bisher schon besser. Zwei Tore hat er bisher auf dem Konto bei dieser EM. Die schoss er im bisher vielleicht unterhaltsamsten Spiel des Turniers, dem 3:3 gegen Ungarn im letzten Gruppenspiel.

Zuvor und auch danach im Achtelfinalspiel gegen Kroatien schien Ronaldo das Pech an den Hacken zu kleben. Unglaubliche 32 Mal hat CR7 bei dieser EM schon versucht, das Tor zu treffen, mehr als jeder andere Spieler. Tragischer Höhepunkt war der verschossene Elfmeter gegen Österreich.

Dass Ronaldo sich so schwer tut, liegt sicher auch an der defensiven Ausrichtung der bisherigen Gegner. Der Superstar der Portugiesen hat oft bei jedem Schritt einen oder mehrere Bewacher auf den Fersen. Das dürfte auch gegen Polen nicht anders sein.

An der Defensive der Osteuropäer hatte sich ja auch die deutsche Mannschaft beim 0:0 im zweiten Gruppenspiel die Zähne ausgebissen.

Wer am Ende ins Viertelfinale der EM 2016 einzieht, kann jeder Spieler entscheiden

Wer es am Ende schafft, bleibt offen. Vielleicht darf Lewandowski endlich erleichtert über einen Torerfolg jubeln. Vielleicht kann Cristiano Ronaldo wieder seine individuelle Klasse zeigen.

Vielleicht wird aber auch einer in ihrem Schatten der Matchwinner. Der Ex-Dortmundes Jakub Blaszcykowski war bisher bei den Polen für die wichtigen Tore zuständig. Er traf unter anderem zur Führung im Achtelfinale gegen die Schweiz.

Bei Portugal heißt der Held aktuell Ricardo Quaresma. Kurz vor dem Ende der Verlängerung schoss er mit seinem Jokertor die Portugiesen gegen Kroatien ins Viertelfinale. Und auch Nani ist mit bisher zwei Treffern wichtig für die Südeuropäer.

Die Antwort gibt es am Donnerstagabend um 21 Uhr in der ARD. sial

Polen-Portugal: Viertelfinale in Live-Stream und Free-TV sehen 

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