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Nationalmannschaft
21.03.2016

Löw wirft Max Kruse aus der Nationalmannschaft

Max Kruse steht nicht mehr im Kader für die kommenden beiden Länderspiele.
Foto: Arne Dedert (dpa)

Max Kruse wurde von Joachim Löw aus dem Kader für die kommenden beiden Länderspiele gestrichen. Der Grund dafür liegt in verschiedenen Vorfällen.

Wie der DFB auf seiner Homepage berichtet, hat Joachim Löw Max Kruse aus dem Kader für die beiden kommenden Länderspiele gegen Italien und England gestrichen.

Laut der Verbands-Homepage seien dafür verschiedene Vorfälle ausschlaggebend, in denen Kruse "einer Vorbildrolle als Nationalspieler nicht nachgekommen sei und sich unprofessionell verhalten habe."

Am Wochenende sorgte Kruse für Schlagzeilen, als er in Berlin seinen Geburtstag feierte. Dabei soll er einer Frau, die Fotos von ihm gemacht hatte, das Handy weggenommen haben, um die Bilder zu löschen.

"Schon vergangene Woche habe ich Max Kruse klar gesagt, was ich von ihm erwarte, sowohl auf als auch neben dem Platz. Ich möchte Spieler, die sich auf den Fußball und die EM konzentrieren, auch zwischen den Spielen. Der Vorfall am zurückliegenden Wochenende widerspricht meinen Erwartungen. Max hat sich zum wiederholten Male unprofessionell verhalten. Das akzeptiere ich nicht. Die Europameisterschaft im Sommer wirft ihre Schatten voraus, dort haben wir mit der Nationalmannschaft große Ziele. Wir brauchen Spieler, die fokussiert und konzentriert und sich auch ihrer Vorbildrolle bewusst sind", so Bundestrainer Joachim Löw.

Kruse kann sich aber immer noch ein wenig Hoffnung auf die Europameisterschaft in Frankreich machen. Die Suspendierung gilt vorerst nur die beiden bevorstehenden Länderspiele am Samstag, 26. März, in Berlin gegen England und am Dienstag, 29. März, in München gegen Italien. AZ

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Die Diskussion ist geschlossen.

22.03.2016

Was hat er denn schon Schlimmes gemacht? Vor 10 -20 Jahren wäre Kruse als Musterschüler unter den Spielern durchgegangen! Da waren ganz andere Kameraden dabei.

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21.03.2016

Pech Herr Kruse, vielleicht auch pure Dummheit (gepaart mit Selbstüberschätzung)!

Sportliche Krise, 75.000 Euro im Taxi liegenlassen, Vereinsstrafe und jetzt Anlegen mit einer Reporterin der Allmacht (zumindest im Fussball) BILD - das reicht aus um die EM abschenken zu können.

Das passiert doch aber nur, weil Kruse keine tragende Rolle im Kader hat und hätte. Als beispielsweise Reus ohne bzw mit gefälschtem Lappen fuhr war das keine Sanktion wert.

Die gecasteten Profis, so manche Jungmillionäre ohne jegliche Bodenhaftung dabei, müssen halt glatt gebügelt sein, dürfen nur Floskeln von sich geben und haben abgeschirmt vom Leben zu leben.

Im Falle Kruse, der nun wirklich nicht entscheidend für den Erfolg der beiden anstehenden Länderspiele und/oder der EM ist/wäre, wird die typische Doppelmoral von Jogi und dem ewiggestrigen intriganten und korrupten DFB wieder mal deutlich.

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21.03.2016

Also ich kenne keinen Nationalspieler der für eine Vorbildfunktion auch nur annährend geeignet ist. Wer bewusst einen Gegner foult und somit schwere Verletzungen in Kauf nimmt - der kann kein Vorbild sein. OK - vielleicht nehme ich die Torhüter davon aus.

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21.03.2016

Aber, aber Herr B.

das ist doch sehr, sehr verallgemeinernd! Auch unter den Profi gibt es Menschen mit Charakter, Respekt und Fairness.

Und zu den Torhütern - da springen Sie wohl etwas kurz. Toni Schumacher, Oliver Kahn, aber situativ auch so mancher Schweizer Charmebolzen taugen bestimmt nicht zum Vorbild für Kinder, denen das fairplay mit auf den Weg gegeben werden sollte.

Generell stellt sich doch die Frage, warum Profifussballer denn zum Vorbild taugen sollen/müssen. Für die gilt doch das selbe wie für so manche Grössen im showbusiness, der Politik oder der Wirtschaft.

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