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Eklat in Mainz

18.11.2017

Proteste von Tibet-Aktivisten bei Spiel von Chinas U20

Spieler von Schott Mainz diskutieren mit Zuschauern wegen der Tibet-Fahne beim Spiel gegen Chinas U20-Nationalmannschaft.
Bild: Hasan Bratic (dpa)

Ein Eklat hat das erste Spiel der chinesischen U20-Nationalmannschaft in der Testspielserie gegen Vereine aus der Fußball-Regionalliga Südwest überschattet.

Das chinesische Team verließ im Spiel beim TSV Schott Mainz am Samstag nach 23 Minuten den Platz, nachdem eine Gruppe von Zuschauern ein Tibet-Transparent ausrollte. "Wir haben das Recht auf freie Meinungsäußerung", erklärte einer der Tibet-Aktivisten und wies auf Probleme der Bevölkerung im von China unterdrückten Tibet hin.

Erst nach 25 Minuten Unterbrechung wurde die Partie wiederaufgenommen, nachdem die Zuschauer zwischenzeitlich das Transparent wieder eingerollt hatten.

Sportlich hatten die Gäste aus Fernost dem Regionalliga-Aufsteiger auf der Bezirkssportanlage Mainz-Mombach nur wenig entgegenzusetzen. Dank der Treffer von Janek Ripplinger (35.), Ilias Soultani (39.) und Khaled Abou Daya (61.) erzielten die Rheinhessen vor 400 Zuschauern einen souveränen 3:0-Erfolg.

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