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WM 2014
17.06.2014

Verletzt, verloren, verbannt: Real-Stars ohne Fortune

Die Real-Stars Sergio Ramos (l) und Iker Casillas verloren zum WM-Auftakt mit Spanien.
Foto: Juanjo Martin (dpa)

Vor drei Wochen feierte die Stars von Real Madrid den Gewinn der Champions League. Die WM ist für die meisten der elf Vertreter der Königlichen aber bisher eine Enttäuschung.

Eigentor, Verletzung oder Rote Karte - reichlich Fußball-Pech kam schon zusammen. Ein Spieler-Protokoll:

Iker Casillas (Spanien): Was für ein Alptraum-Start für Spaniens Kapitän und Torwart. Fünf Gegentore gegen die Niederlande und ein dicker persönlicher Bock beim vierten Oranje-Treffer.

Sergio Ramos (Spanien): Der Real-Held von der glorreichen Nacht in Lissabon war in Salvador reichlich indisponiert und konnte den Holland-Wirbel nur staunend verfolgen. Krasser Formabfall.

Xabi Alonso (Spanien): Als er für Spanien gegen Holland per Elfmeter traf, war die Fußball-Welt noch in Ordnung. Die Lücken in der Abwehr des Weltmeisters konnte er dann überhaupt nicht stopfen.

Marcelo (Brasilien): Das Premieren-Tor bei der Heim-WM zu schießen, war ein Traum. Als der Ball gegen Kroatien aber im eigenen Netz landete, stand der Schock dem Verteidiger ins Gesicht geschrieben.

Fabio Coentrao (Portugal): Oh, wie schmerzhaft. Das Spiel gegen Deutschland war nach 65 Minuten vorbei. Mit einer Muskelverletzung per Trage abtransportiert, weitere WM-Einsätze ungewiss.

Cristiano Ronaldo (Portugal): Schon wieder verdarb ihm Deutschland einen Turnierstart. Das 0:4 schmerzte fürchterlich. Boateng und Neuer standen immer im Weg. Einzige WM-Trophäe bislang: Khediras Trikot.

Pepe (Portugal): Schlechter geht's nicht. Überrumpelt von Hummels beim zweiten deutschen Tor, vom Platz gestellt nach Attacke gegen Müller. Portugals Verteidiger zeigte sein Rüpel-Gesicht.

Raphael Varane (Frankreich): Ein Pflichtsieg zum Auftakt. Frankreichs Abwehrmann wurde von Honduras Offensive beim 3:0 aber auch kaum gefordert. Die großen WM-Aufgaben stehen ihm noch bevor.

Karim Benzema (Frankreich): Neben Khedira bisher der einzige richtige Real-Gewinner bei der WM. Doppelpack gegen Honduras, dazu am dritten Frankreich-Tor aktiv beteiligt. Er hat die gute Form konserviert.

Sami Khedira (Deutschland): Er hat gut lachen. Erstmals wieder 90 Minuten nach seinem Kreuzbandriss im Einsatz und dann dieser furiose WM-Start. Die Real-Kollegen dürften neidisch sein.

Angel di Maria (Argentinien): Das war höchstens Mittelmaß. Im Maracanã war vom erhofften Wirbel auf der Außenbahn wenig zu sehen. Immerhin: Gegen Bosnien-Herzegowina gab's den erwarteten Auftaktsieg. (dpa)

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