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FC Ingolstadt

03.08.2015

"Die dürfen ruhig kotzen": Hasenhüttl kündigt einen ekelhaften FCI an

Ralph Hasenhüttl hat den FC Ingolstadt in die Bundesliga geführt.
Bild: Daniel Naupold (dpa)

Ralph Hasenhüttl, Trainer beim FC Ingolstadt, ist es egal, ob sein Team außerhalb der Region unbeliebt ist. Im Gegenteil: Er sieht in der Außenseiterrolle sogar Vorteile.

Coach Ralph Hasenhüttl sieht keine Notwendigkeit, das mäßige Image seines FC Ingolstadt in Deutschland aufzubessern. Im Gegensatz zur eigenen Region müssten er und der Bundesliga-Aufsteiger aus Oberbayern anderswo nicht gemocht werden, sagte der Fußballlehrer aus Österreich der Welt. "Wir dürfen ruhig ekelhaft bleiben und unangenehm zu bespielen sein. Die dürfen ruhig kotzen, wenn sie gegen uns verlieren. Damit habe ich überhaupt kein Problem."

Bei Fußball-Traditionalisten war der Aufstieg des jungen Vereins aus der Audi-Stadt auf Unmut gestoßen. Hasenhüttl betonte, dass sein Verein nach Darmstadt den zweitkleinsten Spieleretat der Bundesliga habe und daher nur selten Favorit sein werde. "Ich finde die Außenseiterrolle aber superangenehm. Es gibt doch nichts Schöneres, als mit null Erwartungshaltung in ein Spiel gehen zu können."

Erstes Bundesliga-Spiel des FC Ingolstadt am 15. August

Nach der Erstrundenpartie im DFB-Pokal in Unterhaching am Sonntag (16.00 Uhr) startet der FCI am 15. August mit einem Auswärtsspiel in Mainz in seine erste Bundesliga-Saison. Eine Woche später empfängt Ingolstadt zur Heimpremiere Borussia Dortmund. Diese Begegnung ist seit Montag ausverkauft, wie der Verein bekanntgab. "Es ist großartig zu sehen, wie viele Menschen uns unterstützen wollen", sagte Sport-Geschäftsführer Harald Gärtner. dpa

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