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FC Ingolstadt
26.09.2021

FC Ingolstadt: Pätzold muss gehen, Schubert kommt

Der neue Trainer des FC Ingolstadt: André Schubert wurde als Nachfolger von Roberto Pätzold, der nach dem 1:2 gegen Düsseldorf gehen muss, bekannt gegeben.
Foto: dpa

Der FC Ingolstadt hat sich nach der 1:2-Niederlage gegen Düsseldorf von seinem Trainer getrennt und einen Nachfolger bekannt gegeben. Auch Leiter Sport Florian Zehe freigestellt.

Der FC Ingolstadt hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer Roberto Pätzold getrennt. Auch Leiter Sport Florian Zehe muss den Verein verlassen. Ausschlaggebend war letztlich die 1:2-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf.

Der Entscheidung gingen intensiv geführte Gespräche zwischen Aufsichtsrat und Geschäftsführung voraus, teilte der FC Ingolstadt mit. Nach den jüngsten Ergebnissen und Eindrücken hätten sich die Verantwortlichen zum Handeln gezwungen gesehen und nun die Entscheidung für eine personelle Neubesetzung im sportlichen Bereich getroffen. André Schubert wird ab Montag neuer Cheftrainer der Schanzer sein und seine erste Einheit leiten.

Der 50-jährige Fußballlehrer, der bereits unter anderem in Paderborn, Mönchengladbach, Braunschweig und zuletzt in Kiel tätig war, blickt auf 115 Zweit- und 45 Erstligaspiele als Trainer zurück.

Geschäftsführer Manuel Sternisa über die Entscheidungen: „Zunächst gilt Florian Zehe und Roberto Pätzold unser Dank für ihren Einsatz im Dienste des FC Ingolstadt 04 über viele Jahre hinweg. In der neuen Konstellation wollte es uns aber, aufgrund verschiedenster Umstände, nicht gelingen, den Weg der Schanzer so weiterzugehen, wie wir uns das alle erhofft hatten. Beide sind ganz eng mit diesem Verein verwurzelt und wir haben alle ihre tagtägliche, harte und sehr professionelle Arbeitsweise gesehen. Deshalb ist das eine Entscheidung, die sehr weh tut, doch über allem steht am Ende der Erfolg des Vereins.“

FC Ingolstadt: Jackwerth unterstützt Metzelder

Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratsmitglied Peter Jackwerth äußerte sich wie folgt: „Wir haben sehr genau beobachtet und abgewägt, welche Reize wir wann setzen müssen, um in dieser unheimlich starken 2. Bundesliga zu bestehen. Mit André Schubert bekommen wir einen erfahrenen und gleichzeitig emotionalen Fachmann, der an den entscheidenden Rädchen drehen und wieder ein Feuer entfachen kann.“

Karl Meier, Aufsichtsratsvorsitzender des FCI, ergänzt: „Um unser oberstes Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen, haben wir die Notwendigkeit gesehen, unmittelbar einzugreifen. Deshalb setzen wir jetzt einen kräftigen Impuls auf der Schlüsselposition des Cheftrainers. Bei der Nachbesetzung der wichtigen Rolle des Hauptverantwortlichen im sportlichen Bereich werden wir uns die nötige Zeit nehmen.“

Über die Nachbesetzung der vakanten Position in der sportlichen Leitung wird in den kommenden Wochen entschieden. Bis diese feststeht, unterstützt Peter Jackwerth in diesem Bereich interimsmäßig den Manager Profifußball Malte Metzelder. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unserem neuen Trainer schnellstmöglich die richtigen Hebel zu finden und sie mit aller Macht umzulegen“, so der Vorstandsvorsitzende. (nr)

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