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Fußball-WM 2022
09.12.2022

Brasiliens WM-Traum ist in Katar wieder geplatzt

Die Kroaten setzten sich gegen Brasilien im Elfmeterschießen durch.
Foto: Petr David Josek, AP, dpa

Der Traum vom sechsten WM-Titel ist für Rekord-Champion Brasilien wieder frühzeitig geplatzt. Der große Favorit scheitert im Elfmeterschießen.

105 Minuten lang war das ein Viertelfinale ohne spektakuläre Schauwerte. Dann ging Brasilien durch ein großartiges Tor von Neymar in Führung,  alles schien klar, doch die Kroaten krönten ihren tapferen Auftritt mit dem 1:1 durch Bruno Petković, drei Minuten vor Schluss.  Ihr erklärtes Ziel schien lange das Elfmeterschießen zu sein, alles schien verloren, doch dann schlugen sie drei Minuten vor Schliss doch noch zu. Und im Elfmeterschießen.  

Josko Gvardiol, Borna Sosa und Andrej Kramaric spielten für Kroatien

Die Brasilianer waren gestern mit einer Europa-Auswahl angetreten: Alisson Becker (Liverpool), Thiago Silva (FC Chelsea), Eder Militao (Real Madrid), Marcinios (Paris), Danilo (Juventos), Casemiro (Manchester United), Lucas Paqueta (West Ham), Vinicius Junior (Real Madrid), Richarlison (Tottenham), Raphinha (Barcelona) und natürlich Neymar aus Paris – alles Top-Spieler bei Top-Vereinen.

Neymar (links) umspielt den kroatischen Torhüter Dominik Livaković und trifft zur Führung.
Foto: Andre Penner, AP/dpa

Bei den Kroaten standen drei Bundesligaspieler in der Startelf: Josko Gvardiol (Leipzig), Borna Sosa (Stuttgart), Andrej Kramaric (Hoffenheim) und der Ex-Münchner Ivan Pericic, der mittlerweile in Tottenham seine Kohlen verdient. Dazu natürlich Kapitän Luca Modric (Real Madrid) und neben ihm im Mittelfeld Mateo Kovacic vom FC Chelsea. Auch Torhüter Dominic Livakovic von Dynamo Zagreb erwies sich als Tot-Mann in der Kiste. Eine Truppe, die in der ersten Halbzeit die Brasilianer mit einer diszipliniert spielenden Abwehr nicht zur Entfaltung kommen ließen, selber aber zeigten, dass Brasilien Schwächen in der Abwehr hat.

Die Brasilianer hatten Glück, dass Schiedsrichter Michael Oliver aus England in der 25. Minute Danilo nur Gelb zeigte, obwohl der mit hohem gestreckten Bein Juranovic gefällt hatte.

Die Brasilianer waren dem Halbfinale nah

Weil auf beiden Seiten die Torchancen fehlten, blieb das Spiel zunächst weit unter den Erwartungen, auch die Spielanteile waren zur Halbzeit ausgeglichen, entsprechend hielt sich auch die Stimmung der 43.893  im Education City-Stadion in Grenzen.  Beim Blick auf die beiden hochgelobten Stars hatte Luca Modric eindeutig Vorteile, der 37-Jährige lief und lief und lief wie in seinen besten Zeiten, während Neymar eher unauffällig blieb, was sich aber ändern sollte.

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Aus der Pause kamen die Brasilianer mit deutlich mehr Schwung, und hatten innerhalb von zehn Minuten tatsächlich drei dicke Chancen durch Richarlison, Vinicius Junior und Neymar, die alle in höchster Not noch verteidigt wurden.  Nach 75 Minuten stand Neymar alleine vor Torhüter Livakovic, der das Duell gewann. Nach 83 Minuten zog Paqueta aus 15 Metern ab, aber erneut war Livakovic zur Stelle. Zu dem Zeitpunkt war deutlich zu spüren, dass die Südamerikaner das Spiel in 90 Minuten entscheiden wollten, während von den Kroaten die Verlängerung angestrebt wurde - von ihren letzten acht K.o.-Spielen bei großen Turnieren (Euro und WM) gingen sieben in die Verlängerung, echte Torchancen hatten sie in der zweiten Halbzeit nicht.

Bis in die 102. Minute der Verlängerung auch nicht, aber dann waren die Kroaten dem 1:0 ganz nahe. Nachdem der eingewechselte Petkovic im Strafraum zwei Brasilianer ausgetanzt hatte, landete das Spielgerät beim freien Brozovic, aber der zielte weit über das Tor. Das hätte es sein können.

Marquinhos trifft den Pfosten und beschert Kroatien damit den Sieg

Zwei Minuten später der große Auftritt von Neymar da Silva Santos Junior, der das Spiel im Alleingang zu entscheiden schien: Erst ein Doppelpass mit Rodrygo, dann einer mit Paqueta und dann umkurvte er auch noch den Torhüter und knallte aus spitzem Winkel das Spielgerät unter die Latte. Das Halbfinale war nun ganz nahe für die Brasilianer, auf den Rängen wurde gefeiert. Doch in der 117. Minute schlugen die Kroaten zu: Der eingewechselte Orsic setzte sich auf links durch, flankte auf Petkovic und der schoss ganz Kroatien erst einmal ins vorläufige Glück. Showdown Elfmeterschießen.

Kroatien beginnt: 1:0 Vlasic, Rodrygo scheitert an Livakovic, 2:0 Majer, 2:1 Casemiro, 3:1 Modric, 3:2 Pedro, 4:2 Orsic. Dann der Auftritt von Marquinhos. Er muss treffen, er trifft auch, aber nur den Pfosten. Aus für Brasilien. Neymar und seine Kameraden gehen weinend vom Platz. Die Kroaten stehen im Halbfinale. Wieder einmal hat mit ihnen kaum einer gerechnet.

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar steht in der Kritik, auch in der Redaktion haben wir ausführlich darüber diskutiert. Eine Einordnung, warum wir das Sportevent dennoch ausführlich journalistisch begleiten, lesen Sie in diesem Text.

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10.12.2022

Schade. Selbst wenn man kein Fußballethusiast ist, wie ich, sind Spiele Brasiliens und einiger anderer "Südamerikaner" immer sehenswert