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Formel 1

11.12.2020

Premiere beim Training in Abu Dhabi: Mick Schumacher lebt seinen Traum

Mick Schumacher auf der Rennstrecke in Abu Dhabi in einem Formel-1-Auto. Haas-Teamchef Günther Steiner lobte ihn für einen super Job im Training am Freitag.
Bild: Brynn Lennon/dpa

Mick Schumacher erfüllt alle Erwartungen bei seinem Trainingsdebüt für Haas. Schon jetzt erinnert er sehr an seinen Vater Michael.

Es ist eine schöne Erinnerung. Der Blick auf den Zeitenmonitor lässt die Formel-1-Fans träumen. Zumindest an diesem Freitagvormittag. Da taucht beim ersten Training vor dem Großen Preis von Abu Dhabi (Sonntag, 14.10 Uhr/RTL) der Name Schumacher auf. M. Schumacher, um genau zu sein. Ganz so wie früher, als ein Michael Schumacher mit Ferrari die Formel 1 dominierte. Am Ende seiner Karriere war Schumacher sieben Mal Weltmeister, ein Rekord. Eigentlich einer für die Ewigkeit, bis Lewis Hamilton in Zusammenarbeit mit Mercedes zum Dominator der Königsklasse wurde und seit dieser Saison ebenfalls siebenmaliger Weltmeister ist.

Formel 1: Mick Schumacher hat keine Zeit für Nervosität

Von Siegen oder gar Titeln kann Mick Schumacher, der neue Schumacher in der Formel 1, noch nicht träumen. Er ist zwar gerade erst vor einer Woche Formel-2-Meister geworden, das aber ist mit der Königsklasse nicht zu vergleichen. In die wird er offiziell 2021 aufsteigen, am Freitag durfte er für sein neues Team Haas schon einmal an einem Training teilnehmen. Nervös sei er davor nicht gewesen, sagte er hinterher erstaunlich gefasst.

Auf Platz 18 hatte er es in 1:41,235 Minuten gebracht, damit lag er 3,857 Sekunden hinter dem Vormittagsschnellsten Max Verstappen im Red Bull. Auf 23 Runden brachte es Schumacher, ohne Zwischenfall. Das ist für einen Neuling, für den es hauptsächlich darum ging, Daten und Erfahrungen zu sammeln, ordentlich. "Es war spannend, mit allen auf der Strecke zu sein. Es ist jetzt natürlich schon um einiges schneller", sagte der 21-Jährige. Er fuhr das Auto des bisherigen Haas-Stammpiloten Kevin Magnussen. Diesmal hatte er die Startnummer 50 auf dem Wagen, künftig wird er die 47 tragen.

Haas-Teamchef Günther Steiner lobt Mick Schumacher

"Das erste Mal im Formel-1-Auto ist schwer, aber er hat einen super Job gemacht", lobte Haas-Teamchef Günther Steiner, dessen Erwartungen voll erfüllt wurden. "Er ist sehr ruhig und sehr professionell. Die Ingenieure können mit ihm über alles reden", sagte Steiner. Das klingt schon sehr nach Michael Schumacher. Steiner erhofft sich viel von Schumacher. Haas erlebt eine schwierige Saison und möchte 2021 deutlich besser werden. Mick Schumacher sorgt jedenfalls schon mal für Aufbruchstimmung. (mit dpa)

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