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  4. Deutsche Meisterschaften: Hindernis-Ass Gesa Krause: Rückschlag in der Corona-Krise

Deutsche Meisterschaften
09.08.2020

Hindernis-Ass Gesa Krause: Rückschlag in der Corona-Krise

Gab nach etwa 2000 Metern auf: Gesa Krause.
Foto: Swen Pförtner/dpa

Gesa Krause ist seit Jahren die dominierende Hindernisläuferin in Deutschland - und Weltklasse. Bei den nationalen Titelkämpfen in Braunschweig, die wegen der Corona-Krise ohne Zuschauer ausgetragen wurden, erlebt sie ein Desaster.

Ein Rennen aufgeben - das kennt man von Gesa Krause eigentlich nicht. Bei den Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig verschwand die deutsche Rekordhalterin und WM-Dritte über 3000 Meter Hindernis als personifiziertes Rätsel.

"Ich hatte keinen Vortrieb, keinen Speed. Die Beine wurden nach unten gedrückt, von muskulären Problemen, der Hitze, was auch immer", sagte die 28-Jährige. Nach 1500 Metern fiel die Topfavoritin zurück - alle staunten - und nach etwa 2000 Meter ging sie raus.

Es wäre der sechste Titel in Folge gewesen für Gesa Krause. So aber war der Weg frei für Elena Burkard von der LG Nordschwarzwald, die in 9:50,31 Minuten einen Premierensieg feierte: "Unglaublich! Ich hatte ein schweres letztes Jahr, jetzt freue ich mich umso mehr, dass es heute geklappt hat." Krause war da bereits in den Katakomben des leeren Eintracht-Stadions verschwunden. Ihr Trainer Wolfgang Heinig hastete hinterher, er vermutete zunächst eine Verletzung. Denn sein Schützling hatte sich auf internationaler Bühne schon so oft durchgebissen, dass auch er sich keinen Reim auf das Desaster machen konnte.

Bei Olympia 2016 musste Gesa Krause die internationale Übermacht anerkennen, kämpfte sich aber mit deutschem Rekord zu einem sechsten Platz und weinte bittere Tränen. Bei der WM 2017 in London stürzte die für den Verein Silvesterlauf Trier startende Frankfurterin unverschuldet, hetzte dem Feld tapfer hinterher und kam als Neunte ins Ziel. Für ihre Haltung erhielt sie später den Ehrenpreis "Vorbilder im Sport" und "Sportler mit Herz".

In einem ungemein harten Rennen bei der WM 2019 in Doha rannte Gesa Krause wie schon 2015 zu Bronze - in der deutschen Rekordzeit von 9:03,30 Minuten. Und jetzt: nicht einmal deutsche Meisterin. "Es ist für mich schwer in Worte zu fassen. Das ist natürlich erst mal eine große Enttäuschung", sagte die Europameisterin.

Gesa Krause hatte lange in den USA trainiert in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele von Tokio, ehe diese dann verschoben wurden. Und sie kam direkt aus der Höhe von Davos nach Braunschweig. "Klimawechsel, heiße Temperaturen, schwere Beine vom Training. Es kam heute alles zusammen", seufzte sie.

© dpa-infocom, dpa:200809-99-97347/2 (dpa)

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