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Computer
20.05.2016

Nach Hacker-Angriff müssen LinkedIn-Nutzer ihr Passwort ändern

Foto: Jens Büttner (dpa)

Das Karriere-Netzwerk LinkedIn fordert Millionen seiner Nutzer zum Passwort-Wechsel auf. Ein Hacker hat 2012 deutlich mehr Daten gestohlen, als bisher angenommen.

Der Hackerangriff ist vier Jahre her, den das Karriere-Portal LinkedIn im Jahr 2012 getroffen hat. Jetzt müssen Millionen von Nutzern ihre Passwörter ändern. Bei dem Angriff seien damals die Login-Daten von mehr als hundert Millionen Mitgliedern und damit deutlich mehr als bisher gedacht gestohlen worden, teilte das auf berufliche Kontakte spezialisierte Netzwerk diese Woche mit. Es deute aber nichts auf einen neuen Hackerangriff hin.

Hacker schnappte sich schon 2012 Benutzernamen und Passwörter von LinkedIn-Nutzern

Die Deutsche-Presse-Agentur berichtet, dass der Hacker im Besitz von 177 Millionen Datensätzen sei. Darunter seien Benutzernamen und Passwörter.

Bisher war LinkedIn davon ausgegangen, dass bei dem Angriff 6,5 Millionen Nutzerdaten gestohlen wurden. Am Dienstag sei das Netzwerk aber darüber informiert worden, dass weitere ins Internet gestellt worden seien, schrieb LinkedIn-Manager Cory Scott in einem Blogeintrag. Betroffen seien offenbar E-Mail-Adressen und Passwörter von mehr als hundert Millionen Nutzern. Das Netzwerk informierte einzelne Nutzer, die ihr Passwort ändern müssten. Mitglieder müssten aber nicht auf einen entsprechenden Hinweis warten. "Regelmäßig das Passwort zu wechseln, ist immer eine gute Idee", mahnte Scott.

Passwörter gelten als sicher, wenn sie unratbare Kombinationen aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Je länger und individueller sie sind, desto schwieriger sind sie zu knacken. Namen und wichtige Lebensdaten wie der Geburtstag sind tabu, Zahlenfolgen wie 123456 leichtsinnig. Spezielle Passwortmanager oder -safes helfen beim Erstellen und Speichern der Codes.

Schon 2012 hatte LinkedIn seine Nutzer aufgefordert, ihr Passwort zu ändern. Es ist unklar, wie viele Nutzer jetzt noch betroffen sind. LinkedIn erklärte, wenn die Passwörter seitdem nicht geändert wurden, würden sie nun ungültig. Die Betroffenen würden informiert. (afp/dpa/AZ)

Blogeintrag von LinkedIn

Bericht von Motherboard

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