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ADAC-Test

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Mehr als die Hälfte der Kindersitze ist "gut"

Baby an Bord: Neben einem guten Kindersitz ist dessen stets korrekte Montage wichtig, um den Nachwuchs sicher im Auto mitnehmen zu können.
Bild: Christin Klose, tmn

Nachwuchs darf nur im Kindersitz im Auto mitfahren. Aktuelle Modelle schneiden im ADAC-Test gut ab. Doch für die Sicherheit ist noch etwas anderes wichtig.

Wer Kinder im Auto mitnehmen möchte, muss sie bis zum zwölften Geburtstag oder bis zu einer Körpergröße von 1,50 Metern in geeigneten Rückhaltesystemen unterbringen. Aktuelle Kindersitze können Eltern dabei oft guten Gewissens kaufen - und sie müssen noch nicht einmal teuer sein.

So übertreffen aktuell alle 14 Modelle die gesetzliche Vorgaben in einem Gemeinschaftstest von unter anderem ADAC und Stiftung Warentest (Zeitschrift "test", 11/20).

Gute Qualität schon ab rund 170 Euro

Mit acht Modellen schneidet mehr als die Hälfte "gut" ab, sechs zeigen sich "befriedigend" und kein Modell fällt durch. Die günstigsten guten Sitze kosten rund 170 Euro. Die nach Körpergröße sortierten Sitze kosten zwischen 170 und 600 Euro und entsprechen der neuen Norm R 129 "i-Size". Sie mussten sich einem Crashtest stellen und auf Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt testen lassen.

Am besten scheidet der "Joie i-Spin Safe" für 400 Euro ab (Note 1,6). Er eignet sich für Babys und Kinder bis circa 4 Jahren. Ebenfalls "gut" in derselben Kategorie sind etwa der "Nuna Prym" für 450 Euro (2,1) oder der "Recaro Salia" für 480 Euro (2,3).

Mit einer Gesamtnote von 1,7 ("gut") liegt bei den Sitzen für Babys und Kinder bis etwa 1,5 Jahre der "Cybex Aton B i-Size + Base M" für 340 Euro vorn. Dahinter folgen der "Cybex Aton B i-Size" (1,8) und der "ABC Design Tulip" (2,2) für je 170 Euro.

Mit "gut" (2,0) bewerten die Tester auch den "Maxi-Cosi Morion", der von etwa 4 bis 12 Jahren "mitwächst" und 179 Euro kostet. Bei den Modellen, die sich für Kinder von etwa 1 bis 12 Jahren eignen, liegt der "Britax Römer Advanasfix i-Size" für 280 Euro vorn und ist "befriedigend" (2,6).

Beim Anschnallen können viele Fehler passieren

Achtung: Nicht jeder Sitz harmoniert mit jedem Automodell gleich gut. Daher zum Kauf immer Auto sowie Kind mitnehmen und die angebotenen Sitze vor Ort ausprobieren, rät der ADAC. Und jeder Sitz kann nur optimal sichern, wenn er korrekt eingebaut ist und die kleinen Passagiere wirklich jedes Mal richtig angeschnallt werden.

So sollten Eltern etwa die Jäckchen der Kinder beim Anschnallen immer unter dem Beckengurt herausziehen, damit die Gurte so nah wie möglich am Körper langlaufen können. Außerdem müssen diese auch immer durch die richtigen Führungen laufen, straff genug sein und dürfen sich nicht verdrehen. (tmn)

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