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Richtiges Verhalten als Autofahrer

So wird eine Rettungsgasse richtig gebildet.
Bild: Marcus Merk
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Wie man im Straßenverkehr, bei Staus und Unfällen am besten reagiert

Stau auf der Autobahn wegen Unfall. Wie verhält man sich nun als Autofahrer richtig, muss ich auf der Mittelspur nach links oder rechts fahren, um die Rettungsgasse zu bilden?

Wichtig ist, dass die Rettungsgasse bereits gebildet wird, wenn nur noch mit Schrittgeschwindigkeit gefahren wird, denn jetzt gibt es noch ausreichend Platz. Alle Fahrer sind verpflichtet, bei Stau eine Rettungsgasse freizumachen. Diese ist immer zwischen dem linken und den übrigen Fahrstreifen zu bilden. Außerdem muss der Standstreifen frei bleiben.

Eine Rettungsgasse bilden

Fährt man auf dem linken Fahrstreifen, weicht man nach links aus. Auf einem der übrigen Fahrstreifen fährt man nach rechts. Bei Annäherung an den Stau darf das Warnblinklicht eingeschaltet werden um vor der Gefahr zu warnen. Nur Polizei- und Hilfsfahrzeuge dürfen die Rettungsgasse befahren.

Bei einer Baustellenverengung möglichst weit links beziehungsweise rechts fahren. Notfalls kann auch die Standspur genutzt werden. Von dieser Regel sind Kraftradfahrer genauso betroffen, wie alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Vergleichbare Regeln zur Bildung der Rettungsgasse gibt es auch in der Schweiz, Slowenien, Ungarn, Tschechien. In Österreich sind diese im Verkehrsgesetz verankert.

Warnwestenpflicht

Unabhängig von der Zahl der Mitfahrer muss in Deutschland eine Warnweste im Auto vorhanden sein. Die Weste in rot, gelb oder orange muss der DIN EN 471:2003+A1:2007 beziehungsweise der EN ISO 20 471:2013 entsprechen. Bei einer Kontrolle muss der Fahrer die Weste vorzeigen können. Vorgaben zum Tragen der Warnweste gibt es nicht. Hier setzt der Gesetzgeber auf Eigenverantwortlichkeit. Im Ausland ist es häufig Pflicht, für alle Autoinsassen eine Warnweste mitzuführen.

Erste Hilfe

Was tun, wenn man einer der Ersten an einer Unfallstelle ist? Zunächst ist es wichtig, die Warnblinkanlage einzuschalten, das Fahrzeug auf dem Pannenstreifen abzustellen und die Warnweste anzuziehen. Anschließend Mobiltelefon, Verbandskasten, Warndreieck aus dem Auto nehmen und dieses in angemessenem Abstand zum Unfallort aufstellen. Jetzt den Notruf absetzten, dazu 112 wählen (europaweit) und folgende Fragen beantworten:

Wo ist etwas geschehen?

Was ist passiert?

Welche Verletzung liegt vor?

Auf mögliche Rückfragen warten

Ist ein Verunglückter am Unfallort lebensgefährlich bedroht, sollte man ihn aus dem Auto ziehen mit dem Rautek-Rettungsgriff, insofern man sich dabei nicht selbst in Gefahr bringt. Zum richtigen Verhalten gegenüber Verletzten gibt es mehr Informationen auf www.adac.de. Wichtig ist auch, den Erste-Hilfe-Kurs regelmäßig aufzufrischen.

Notfallrufnummern:

Feuerwehr und Rettungsdienst: 112
Polizei: 110
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Krankentransport: 19222
Pannenhilfe: 089/20204000
Pannenhilfe Kurzwahl: 222222
Erkrankung, Unfall, Verletzung, Transportfragen, Todesfall: 089/767676
ADAC Truckservice: 07333/8080
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