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Viele Wege führen ans Ziel

Foto: maho, Fotolia.com
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Wie lässt man sich heute lotsen? Mehrere Geräte und Lösungen sind am Markt

Am Straßenrand nach Fußgängern Ausschau halten, schnell rechts ran fahren und nach dem Weg fragen? Diese Zeiten sind vorbei. Schließlich weisen Navigationssysteme auf Basis von GPS (Global Positioning System) den Weg zum gewünschten Ziel. Die dafür notwendigen GPS-Module finden sich in speziellen Navigationssystemen, die fest ins Auto eingebaut sind, oder in Geräten zum Nachrüsten. Selbst die meisten Smartphones sind heute mit einem GPS-Modul ausgestattet.

Da wäre zunächst der „Klassiker“: das Navigationssystem zum Nachrüsten. Marktführer sind die Geräte von TomTom. Aber auch Modelle anderer Hersteller wie Garmin, Blaupunkt oder Becker finden sich in den Geschäften.

Die primären Vorteile dieser Variante: Sie ist mit Preisen um die 100 Euro günstig, unkompliziert zu nutzen und auch in mehreren Fahrzeugen einer Familie oder Firma abwechselnd einsetzbar. Der „Einbau“ beschränkt sich auf das Festsaugen an der Windschutzscheibe und ist in Sekundenschnelle erledigt. Allerdings: Gerade bei extremen Temperaturschwankungen oder einer holprigen Fahrbahn kann die Haftung verloren gehen und das Navi fällt plötzlich ab, was für einen Schreckmoment sorgen kann.

Je nach Modell lässt sich das Kartenmaterial kostenlos oder gegen Aufpreis aktualisieren. Insbesondere bei preiswerten Geräten ist aber unter Umständen eine Aktualisierung ausgeschlossen. Eine Bedienung über Knöpfe am Lenkrad ist nicht möglich.

Die Luxusvariante: Das fest eingebaute Navi. Für fast alle Modelle bieten die Autohersteller als Alternative zum klassischen Autoradio Multimedia-Systeme an, die neben den Radio- auch Navigations-Funktionen abdecken. Sämtliche Technik ist dabei fest im Auto verbaut, was die Nutzung natürlich auf dieses eine Fahrzeug beschränkt. Dafür gibt es im Gegenzug eine komplette Integration in das Bedienkonzept des Autos. Die Eingabe eines Fahrziels ist über Tasten am Lenkrad möglich. Die Ausgabe erfolgt optisch auf einem Bildschirm, der in das Fahrzeug integriert ist, und akustisch über die eingebauten Lautsprecher. Eine Aktualisierung des Kartenmaterials ist vergleichsweise teuer. 150 Euro sind da schnell fällig. Die ersten Hersteller gehen allerdings dazu über, für Neuwagen ein kostenloses Karten-Update anzubieten, das teilweise sogar online „gezogen“ werden kann.

Womit wir bei den Kosten sind: Multimedia-Systeme mit GPS-Navigation lassen sich die Autohersteller meist mit 1000 bis 3000 Euro bezahlen. Die Preise schwanken je nach Hersteller, Bildschirmgröße und Kartenmaterial. Wirklich empfehlenswert sind die Systeme daher für Vielfahrer und bei Leasing-Fahrzeugen, da hier nicht der volle Preis des Systems zu bezahlen ist, sondern die Kosten anteilig in der Rate enthalten sind.

Der Trend: Das Smartphone als Navi. Immer mehr Autofahrer verzichten auf den Festeinbau, aber auch auf das Navi zum Nachrüsten. Sie greifen zum Smartphone. Eine Vielzahl von Apps ermöglichen es, das Mobiltelefon auch zum Navigieren zu nutzen. Alles Notwendige bringen die mobilen Alleskönner ohnehin mit: einen Touchscreen für die Ein- und Ausgaben, ein GPS-Modul zur Positionsbestimmung sowie Computertechnik zur Routenberechnung. Apps samt Kartenmaterial gibt es sowohl kostenpflichtig als auch gratis dazu.

Das macht ein ohnehin vorhandenes Smartphone zur preiswertesten Navigationslösung. Die hat allerdings ihre Nachteile: Die Bildschirme der Smartphones sind meist kleiner und entsprechend schlechter ablesbar. Die Akku-Laufzeit des Mobiltelefons sinkt massiv, wenn der Bildschirm ständig eingeschaltet und das GPS-Modul aktiv ist. Ein Ladekabel für das Auto ist daher ebenso Pflicht. Ebenso eine Halterung. Ohne diese darf das Handy nämlich nicht während der Fahrt bedient werden.

Regelmäßig gesäuberte Scheinwerfer bescheren gerade im Winter bestmögliche Sicht - stets mit weichen und sauberen Materialien putzen, um Schäden an den Abdeckungen zu vermeiden.
Sicherer Fahren

Beste Sicht und gutes Licht: Scheinwerfer regelmäßig putzen

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