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Bund-Länder-Beschluss
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Anzahl der Kinderkrankentage werden verdoppelt

Schon während des vergangenen Jahres war die Zahl der Kinderkrankentage erhöht worden.
Foto: Jonas Güttler/dpa/dpa-tmn/Illustration

Während des verlängerten Lockdowns bis Ende Januar bleiben die meisten Schulen und Kitas geschlossen. Viele Eltern stellt dies vor ein Betreuungsproblem. Der Bund will es Eltern nun mit einer Regelung erleichtern, Kinder notfalls zu Hause zu betreuen.

Eltern sollen sich in diesem Jahr doppelt so lange für Kinder krankschreiben lassen dürfen wie üblich. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich bei ihrer Videoschalte darauf verständigt, das sogenannte Kinderkrankengeld pro Elternteil wegen der Corona-Pandemie von 10 auf 20 Tage zu erhöhen. Alleinerziehende können es demnach für 40 statt 20 Tage erhalten.

Hintergrund sind die Betreuungsprobleme, die viele Eltern auch in diesem Jahr wieder bekommen, weil Schulen und Kitas schließen oder nur in eingeschränktem Betrieb sind. Die Krankentage-Regelung ist deshalb ausdrücklich nicht nur für den Fall einer Erkrankung der Kinder gedacht, sondern auch für den Fall, dass sie wegen Corona-Einschränkungen an Schule und Kita zu Hause betreut werden müssen.

Schon im vergangenen Jahr war die Zahl der Kinderkrankentage erhöht worden. Kinderkrankengeld zahlt die gesetzliche Krankenkasse normalerweise, wenn Eltern wegen der Pflege eines kranken Kindes nicht arbeiten gehen können. Es beträgt 90 Prozent des Nettoverdienstes.

© dpa-infocom, dpa:210106-99-915078/3 (dpa)

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