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Energiesparfestival

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Illertissen schafft Synergien

 In der Innenstadt ist am Samstag, 6. April, viel geboten.
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 In der Innenstadt ist am Samstag, 6. April, viel geboten.
Bild: Alexander Kaya
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Energiesparfestival und Regio- und Ökomarkt bieten viele Aktionen rund um Natur und Umwelt

Am Samstag, 6. April, stehen in Illertissen die Themen Energie und Umwelt im Vordergrund. Mit dem Energiesparfestival „Synergie“ und dem Regio- und Ökomarkt hat die Stadt Illertissen zusammen mit zahlreichen Ausstellern und örtlichen Vereinen ein vielfältiges und interessantes Angebot für Erwachsene und Kinder geschaffen.

„Synergie“ ist ein Festival rund um das große Thema Energiesparen. Anhand von zahlreichen Vorträgen und Mitmachaktionen wird ein energiesparender Lebensstil vorgestellt – aber ohne erhobenen Zeigefinger. Kreative Workshops, eine Nachhaltigkeitsmesse und ein buntes Bühnenprogramm bieten Inspiration und praktische Anregungen, um im Alltag Energie zu sparen.

Ideenwettbewerb

Da die Jugend unsere Zukunft ist, hat die Stadt Illertissen gemeinsam mit der Volksbank Ulm-Biberach eG einen kreativen Ideenwettbewerb zu den Themen Klimaschutz und Energiesparen ausgeschrieben. Alle Klassen der Illertisser Schulen durften mitmachen. Auf dem Festival am Samstag, 6. April, werden die besten Beiträge aus dem Wettbewerb ausgezeichnet und mit tollen Preisen belohnt.

Mitmachen erwünscht

Aussteller und die örtlichen Vereine beteiligen sich mit interessanten und informativen Vorträgen aktiv am Festival. Getreu dem Titel „Synergien“ bündeln alle ihre Kräfte und Ideen für mehr Klimaschutz. Das Team des MehrGenerationenHauses zeigt, wie aus leeren Milchtüten Geldbeutel und Stifthalter gebastelt werden, anstatt sie wegzuwerfen. Alle, die es bunt mögen, können Vogelhäuschen, gebaut von der Lebenshilfe Donau/Iller, mit Pinsel und Farben kreativ bemalen. Bei diesen Workshops sind natürlich alle Generationen herzlich willkommen.

Auch das Nähcafé Dietenheim möchte Ressourcen besser nutzen und zeigt in einem Workshop, wie aus alten T-Shirts tolle Tragetaschen entstehen.

Die AG Schulgarten zeigt, wie „Samenbomben“ gemacht werden, die kahle Flächen zum Blühen bringen können.

Die Umweltstation kommt mit ihrem Klima-Mobil nach Illertissen. In der Experimentierwerkstatt warten Versuchsstationen mit Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. In der mobilen Küche wird mit der Kraft der Sonne köstlich gekocht.

Das Bildungszentrum Unterallgäu beteiligt sich mit einer Energiebox, Mitmachaktionen und einem spannenden Knobelspiel am Energiesparfestival.

Die Illertisser Zeitung ist mit einem Stand auf dem Schrannenplatz beim Festival mit dabei. Bei einer tollen Malaktion ist Kreativität gefragt, das Maskottchen Paula Print verteilt an alle Kinder kleine Geschenke und Interessierte können direkt am Stand das E-Paper der Illertisser Zeitung testen und sich über aktuelle Aktionen informieren.

Info

Das Energiesparfestival mit dem Regio- und Ökomarkt findet statt am Samstag, 6. April, von 9-18 Uhr in der Schranne und auf dem Schrannenplatz.

Das Bühnenprogramm

  • 10 Uhr: Eröffnung durch den Ersten Bürgermeister Jürgen Eisen
  • 10.15 Uhr: Rodscha und Tom mit ihren Kinder Mitmachliedern
  • 11.15 Uhr: Preisverleihung zum Ideenwettbewerb an den Illertisser Schulen
  • 13 Uhr: Rodscha und Tom mit ihren Mitmachliedern
  • 14 Uhr: Tanzgruppe Lebenshilfe
  • 15.30 Uhr: Oansno – die Band, die Bus und Bahn fährt
  • zeitgleich findet in der Realschule Illertissen ein Tag der offenen Tür statt unter dem Motto: Klimaschutz und Energiesparen von 10 bis 14 Uhr. Fairtrade Handel gegen Klimawandel Fairtrade Schule CO2-Ausstoß im Alltag (Ausstellung) Energiesparen und im Alltag Baumsetzlinge zu verschenken Upcycling-Werkstatt Energievortrag der 8. Klassen Vortrag 9. Klasse „Landwirtschaft und Klimawandel“

Kunterbunte Kisten

Bei einem Bummel durch die Illertisser Innenstadt fallen die frühlingshaften Dekorationen in den Schaufenstern ins Auge. Die Mitglieder der Werbegemeinschaft Illertissen haben sich auch in diesem Jahr wieder eine besondere Deko einfallen lassen – passend zum Frühling und als Einstimmung für den Aktionstag „Illertissen blüht und summt“. Die Holzkisten in drei verschiedenen Pastelltönen werden in den Schaufenstern der Einzelhändler kreativ und individuell präsentiert und zeigen: Wir ziehen an einem Strang, für eine lebendige Innenstadt. Getreu der Kampagne „Kauf vor Ort – weil deine Stadt alles hat“ der Augsburger Allgemeinen und ihren Heimatzeitungen bieten die Fachgeschäfte in Illertissen eine bunte Vielfalt an Waren und eine stets freundliche und kompetente Kundenberatung. Auch die bunten Holzkisten können natürlich in den Geschäften gekauft werden. Aber erst nach dem Aktionstag am 6. April. Der Erlös aus den verkauften Kisten kommt der Illertisser Tafel zugute.

Grün, bunt und vielfältig

Der Garten ist eine Oase – ein Ort, um sich vom Alltag zu erholen und die Natur zu genießen. Ein Garten braucht aber auch Pflege. Ideen, Saatgut, Werkzeuge und Dekoration für einen gesunden, bunten und vielfältigen Garten, der auch ein Lebensraum für heimische Insekten ist, gibt es auf dem Illertisser Regio- und Ökomarkt am Samstag, 6. April, in der Schranne und auf dem Schrannenplatz.

Unter den Ausstellern sind private Gärtner und Künstler ebenso wie fachkundige Unternehmen. Hobbygärtner und die, die es werden wollen können sich über unterschiedliche Themen von der Imkerei über Naturschutz bis hin zur Gartenerde informieren. Neben Dekorationen für den Garten gibt es auch viel Selbstgemachtes zum Essen oder Tragen – Strohhüte, Eingelegtes, Marmeladen und Kleidung sind darunter. Auch das Thema Ostern spielt natürlich so kurz vor den Festtagen eine Rolle.

Die örtlichen Vereine versorgen die Hobbygärtner beim Bummel durch die zahlreichen Stände mit kühlen und heißen Getränken sowie süßen und deftigen Speisen.

Ein Besuch auf dem Energiesparfestival mit Regio- und Ökomarkt ist informativ und macht Spaß. So kann die Gartensaison 2019 gut vorbereitet und voller Vorfreude beginnen.

Aussteller auf dem Regio- und Ökomarkt

  • Lebenshilfe Donau Iller e.V.: Dekoartikel
  • Hicros GmbH: Naturbelassene Erde
  • Illertisser und Günzburger Zeitung: Infostand
  • Helga Rosa‘s Schmankerln: Selbstgemachtes und Eingelegtes
  • Obst- und Gartenbauverein Jedesheim e.V.: Rote vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein
  • Thomas Steinof: selbstgebaute Dekoration aus Holz
  • Nähcafé Dietenheim: Selbstgenähtes aus Kleiderspenden
  • Landratsamt Neu-Ulm: Infos-Stand Bienenmuseum und Naturschutz
  • Carbuna AG: Erdaufbereitung
  • Maiteck Electro- und Technikservice: Innovative Energiekonzepte
  •  Marianne Fink: Selbstgenähte Kinderkleidung
  • GS Täschle: Handgemachte Taschen
  • Häberle & Ölberger GbR Kartoffelboutique: Regio Erzeugnisse des Obst- und Gemüsebaus
  • Manfred Sailer: Heilsteine
  • Kreisimkerverband Neu-Ulm: Infostand
  • Conny Schekiss: Kleidung, Strohhüte, Gürteltaschen
  • Josef Missbach: Holzprodukte/Dekoration für den Garten
  • Lindes Eigen-Art: Deko - und Geschenkartikel für Haus und Garten
  • Werner Lohr: Buchsbäume, Pflanzen und Dekogefäße
  • Fanny Schick: handbemalte Ostereier
  • BUND Dietenheim/Illertissen: Info-Stand
  • ADFC: Info-Stand
  • Die Cocktailmeisterei: Biosäfte-, Cocktail- und Getränkeausschank
  • Obst- und Gartenbauverein Au-Illertissen e.V. 1922: Kaffee, selbst gemachte Kuchen und Dekoration
  • Verein für Gartenbau u. Landespflege Illertissen e.V.: selbst gemachte Maultaschensuppe, Getränke und Deko
  • ProVeg – veganes Essen: Kulinarisches
  • Baumschule Stölzle
  • Elisabeth Scheller: Gärtnerei
  • Oldiestadel: Familien- und Lastenräder.

Kunst am (Nist-)Kasten

Eine der besonderen Aktionen des Regio- und Öko-Markts stellt heuer die Versteigerung von kunstvoll gestalteten Meisenkästen dar. Daran beteiligt haben sich Schulen, Kindergärten, aber auch der Illertisser Kunstzirkel. Nicht zum ersten Mal bringt er sich kreativ ein, wenn es darum geht, städtische Aktionen mit Kunst zu verschönern. Wer nun also denkt, die Holzrohlinge ließen sich doch nur bemalen, wird erkennen müssen, selbst auf dem Holzweg zu sein. Unter den 20 Exemplaren, welche Mitglieder des Kunstzirkels dekoriert haben, sind umstrickte dabei oder solche mit Verzierungen aus Muranoglas. Letztere entstammen den geschickten Händen von Sandra Kolb aus Illertissen. Die 49-Jährige hat sich erst voriges Jahr dem Zirkel angeschlossen. Dabei ist sie mit ihren fein gearbeiteten Schmuckstücken aus geschmolzenen farbigen Glasstäben in Illertissen längst keine Unbekannte mehr. Von der Aktion mit den Nistkästen war sie begeistert: „Als ich die Häuschen gesehen habe, wusste ich gleich meine Motive, die ich auf das unbehandelte Holz aufkleben wollte.“ Der Blick in Sandra Kolbs Werkstatt mit viel kleinteiligem Gerät mag eine Vorstellung geben vom Handwerk einer Glasdreherin: Alle nur erdenklichen Arten von farbigen Stäben, ein zierlicher Brennofen, der eher einem Bunsenbrenner gleicht, sowie eine Auflagefläche für die Arme beim Arbeiten und eine Schutzbrille. Dazu jede Menge reizender Glasteilchen, die auf ihre Weiterverwertung warten. So liegen, was die Dekoration der Vogelkästen angeht, etwa Blüten, Blätter, Insekten, Marienkäfer, Bienen oder eine Sonne bereit – eben alles, was sich die Künstlerin ausgedacht hat, um das eine Häuschen mit einem Schwarm von Marienkäfern zu überziehen und das andere mit einer Blumenwiese zu bestücken. Für die Herstellung von flachen, aufklebbaren Elementen erwies sich die Technik des Glasperlendrehens als ungeeignet. Sandra Kolb erfand etwas Neues, indem es ihr gelang, das Glas zu pressen. Die Glasdreherin arbeitet unter einer 560 Grad heißen Flamme, welche aus einem Gas-Sauerstoff-Gemisch besteht. Ihre Werkstücke lassen sich nicht nacharbeiten oder ausbessern, sondern müssen in einem Arbeitsgang entstehen. „Anfangs hatte ich viel Abfall, denn dieser lässt sich eben nicht mehr einschmelzen oder wiederverwenden“, erklärt sie. Wenn sie ihre putzigen Teile fertig hat, kommen sie in einen sogenannten Temperofen, wo sie fünf Stunden abkühlen müssen. Sandra Kolb hat ihr Hobby vor acht Jahren entdeckt und sofort gewusst, dass daraus eine Leidenschaft wird. Nach und nach legte sie sich ihre, nicht ganz billige Ausstattung zu und eignete sich das nötige Fachwissen an, das aus dem Metier der Glasbläser stammt, einem uralten Handwerk. Es ist eine Kunst, die mit Naturwissenschaft und Konditorhandwerk zu tun habe, sagt sie schmunzelnd. „Denn vom Tortenverzieren schauen wir uns die Ideen ab.“

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