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Leben in Ehekirchen
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Ehekirchens Baumaßnahmen liefen trotz Corona zufriedenstellend

Die neue Brücke über den Dinkelshausener Arrondierungskanal bei Seiboldsdorf ist mittlerweile fertiggestellt. Die Baukosten der Brücke werden mit 302.296 Euro angegeben, wobei der Freistaat Bayern einen Zuschuss von 170.000 Euro in Aussicht gestellt hat.
Foto: woe
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Kläranlagen-Neubau wird heuer abgeschlossen

Das vergangene Jahr bezeichnete Ehekirchens Bürgermeister Günter Gamisch als absolut spannend. Die Baustellen in der Gemeinde verliefen trotz der aktuellen Pandemiesituation ohne größere Probleme. Personelle Engpässe und Veränderungen, aber auch eine umfangreiche EDV-Umstellung, die kurz vor der Corona Pandemie begonnen und dadurch verzögert wurde, stellten die Verwaltung vor große Herausforderungen. Die Geburtenentwicklung war auch im vergangenen Jahr mit 38 neuen Erdenbürgern sehr positiv und liegt über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Zum Jahresende zählte die Gemeinde 3.930 Einwohner.

Im März wurde ein neuer Gemeinderat gewählt. Nachdem insgesamt acht Gemeinderäte ausschieden, bedeutete dies einen großen Umbruch im Ratsgremium. Erschwert wird die Sitzungsarbeit durch Hygienekonzepte und Abstandsregeln, die jedoch alternativlos sind. Vielmehr wird sich das Gremium in den nächsten Tagen hinsichtlich des Infektionsschutzes damit befassen, ob man die Aufgaben an ein verkleinertes Gremium, einem sogenannten Ferienausschuss überträgt.

Die lange schon geplante und mittlerweile umgesetzte umfassende Umstellung der EDV auf eine Cloud-Lösung wurde durch die Pandemie stark ausgebremst. Terminierte Präsenz-Schulungen mussten ausfallen und alternative Online-Schulungen waren auch nicht zeitnah buchbar. Dies brachte in einigen Verwaltungsbereichen enorme Verzögerungen mit sich, wie beispielsweise bei den Kanalgebührenabrechnungen, die erst mit halbjährlicher Verspätung versandt werden konnten. Aktuell ist man dabei, die Dinge abzuarbeiten. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde im vergangenen Jahr keine Bürgerversammlung mehr durchgeführt. Das gesundheitliche Risiko und die Unsicherheit einer möglichen Absage waren einfach zu groß. „Es bleibt zu hoffen, dass wir heuer nach dem Sommer wieder etwas Normalität bekommen und wieder Bürgerversammlungen abhalten können“, so Bürgermeister Gamisch.

Der Neubau der zentralen Kläranlage bei Wallertshofen schreitet gut voran. Der Innenausbau der Betriebsgebäude ist so gut wie abgeschlossen und die Installation der Heizung sowie der Maschinen- und Elektrotechnik schreitet weiter voran. Die Baukosten von gut sieben Mio. Euro dürften sich ziemlich im vorgegebenen Rahmen bewegen.

Der Anschluss der Ortsteile Dinkelshausen, Seiboldsdorf und Hollenbach an die zentrale Kläranlage Ehekirchen wird heuer auf den Weg gebracht - ebenso die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr. Daneben stehen Kanalsanierungen im Hollerweg und des Sportplatzweges in Ehekirchen, in Ambach in der Waldstraße und in Schainbach in der St.-Martin-Straße an. Im Zuge der erforderlichen Neuverlegung der Wasserleitung in der Gartenstraße in Ehekirchen soll gleichzeitig der Kanal partiell saniert werden. Im Gewerbegebiet bei Wallertshofen sind mittlerweile sechs Parzellen verkauft und über den Jahreswechsel bekundeten einige Firmen Interesse an weiteren Gewerbeflächen. Erste Bauvorhaben wurden bereits begonnen.

Beim geplanten neuen Baugebiet im Norden von Schönesberg soll südlich des Raiffeisenlagers ein Sondergebiet angegliedert werden, wobei aktuell einige wasserrechtliche Regelungen zu treffen sind. Sobald dies erledigt ist, kann das zugehörige Bauleitplanverfahren weiter voranschreiten. Die Nachfrage nach Bauplätzen ist nach wie vor weiter hoch.

Saniert wurde der Feldweg bei Schainbach in der Nähe der Biogasanlage, wobei in dem Bereich noch eine Hochwasserschutzmaßnahme umgesetzt werden soll. Die neue Brücke über den Dinkelshausener Arrondierungskanal bei Seiboldsdorf ist mittlerweile fertiggestellt. Die neue Brücke beim Allerbach bei Schönesberg soll im Frühjahr dieses Jahres für den Verkehr freigegeben werden. Die Baukosten der Brücken werden mit 608.000 Euro beziffert, wobei der Freistaat Bayern einen Zuschuss von 345.000 Euro in Aussicht gestellt hat.

Die Breitbanderschließung konnte in einigen Ortsteilen ihren Abschluss finden. Ebenfalls beschlossen wurde, an dem Bayerischen Verfahren der neuen Gigabitrichtlinie teilzunehmen. Es sollen dabei auch Ortsteile, in denen bereits schnelles Internet mit mindestens 30 Mbit/s verfügbar ist, weiter „hochgerüstet“ werden. Das Ziel ist, möglichst alle Haushalte an die Glasfaser anzuschließen. Die beiden Erlebnisspielplätze in Ambach und Ehekirchen werden hinsichtlich Bepflanzung und Einzäunung ergänzt, wobei in Ehekirchen noch eine Schaukel und eine Rutsche hinzukommen. Weiter wurde in Ambach der Umbau des Feuerwehrhauses abgeschlossen. Wichtige Weichen wurden für die Dorferneuerung gestellt, wobei die Innenentwicklungsmaßnahmen in Dinkelshausen, Ehekirchen und Walda priorisiert wurden. Dazu soll Anfang dieses Jahres ein Planungsbüro beauftragt werden, wobei der Bereich des Kirchenumfeldes zwischen der Dr.-Müller-Straße und der Neuburger Straße betrachtet werden soll. Dabei soll die Sanierung des Kirchenvorplatzes Ehekirchen die erste Baumaßnahme sein. Die beauftragten Ingenieurbüros im Rahmen der beiden in Ehekirchen laufenden Hochwasserschutz-Förderprogramme „bodenständig“ und „integraler Hochwasserschutz“ sind derzeit mit der Bestandsaufnahme, Abstimmung und Bürgerbeteiligung gut im Thema. Nach einigen Ortsterminen sind bereits erste Lösungsvorschläge aufskizziert, die mit allen Beteiligten noch diskutiert und abgestimmt werden. Leider mussten die im Herbst geplanten öffentlichen Veranstaltungen in der Gemeinde mehrmals abgesagt werden und sollen baldigst stattfinden.

Mit den Neubauten der Schulkindbetreuung in Ehekirchen und der Kinderkrippe in Walda mit Baubeginn im Frühjahr stehen heuer zwei Großprojekte an. Zudem sollen die Planungen zum Bau eines neuen Kindergartens in der Nachbarschaft des bestehenden Kindergartens in Ehekirchen vorangetrieben werden. Parallel dazu wird auch die Einrichtung eines Naturkindergartens verfolgt, wobei die Standortfrage derzeit in der Diskussion steht. Einen weiteren Block bildet der Radwegebau. Zwischen Ehekirchen und Klingsmoos konnten für den Radweg einige Flächen erworben werden. Der Radweg zwischen Walda und Schorn steht ebenso auf der Aufgabenliste wie der zwischen Hollenbach über Nähermittenhauen nach Sinning, für den bereits eine Planung erstellt wurde.

Im letzten Jahr konnte der Schuldenstand deutlich verringert werden und beträgt aktuell 2.161.894,57 €. Dies bedeutet eine Pro-Kopf-Verschuldung von 550,10 € bei einem Einwohnerstand von 3.930 zum 31.12.2020. Die anstehenden und für die Entwicklung der Gemeinde bedeutsamen Maßnahmen im neuen Jahr werden für die Gemeinde jedoch einen großen finanziellen Kraftakt bedeuten. Aktuell unterstützt die Gemeinde ihre älteren Einwohner bei der Organisation der Impftermine und gibt die Schutzmasken für pflegende Angehörige aus. Die Gemeinde trägt ihren Teil in dieser momentanen Ausnahmesituation bei und steht gerne als helfender Ansprechpartner zur Verfügung. Für das noch junge Jahr wünscht sich Bürgermeister Gamisch eine reibungslose Umsetzung der angedachten Baumaßnahmen und zumindest ab dem zweiten Halbjahr eine Rückkehr in die Normalität mit wieder vernünftigen Arbeits- und Lebensbedingungen für unsere Bürger. Insbesondere der Betrieb der Schulen und der Kindertagesstätten ist dabei ein elementarer Bestandteil der ersehnten Normalität, so das Gemeindeoberhaupt.

Gewerbeflächen in Ehekirchen zu verkaufen

Die Gemeinde Ehekirchen bietet Grundstücke im Gewerbegebiet „Wallertshofen“ ab ca. 1.500 m² und größer zum Verkauf an. Diese sind sofort verfügbar! In dem Gewerbegebiet -GE- besteht auch die Möglichkeit zur Errichtung von Wohnungen für Betriebsinhaber und Betriebsleiter. Der Kaufpreis beträgt 89 €/m².

Kontakt

Gemeinde EhekirchenBräugarten 186676 EhekirchenBürgermeister Günter GamischTel.: 08435/9408-45E-Mail: gemeinde@ehekirchen.deInfo: www.ehekirchen.de/gewerbepark-wallertshofen/

Text: woe

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