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Lebewohl - Bestattung.Friedhof.Grabpflege
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Farbtupfer im grauen November

Wenn sich das Laub der Blätter im Herbst zu färben beginnt, ist es auch auf den Friedhöfen Zeit, die Grabbepflanzung der neuen Jahreszeit anzupassen.
Foto: Mariusz / stock.adobe.com
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Der Herbst steht jedes Jahr im Zeichen des Gedenkens an unsere Toten

Der November ist dem Gedenken an die Verstorbenen gewidmet: Je nach Tradition werden zu Allerheiligen und Allerseelen, zum Volkstrauertag oder zum Totensonntag die Gräber für den Winter vorbereitet und geschmückt.

Zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen auf dem Friedhof gehört im Herbst, Laub aufzusammeln und die Stauden zurückzuschneiden. Einjährige Sommerblüher werden ebenso entsorgt wie Pflanzabfälle. Solange der Boden nicht gefroren ist, dürfe dann noch gepflanzt werden, erläutert ein Landschaftsgärtner.

Beeren sorgen für Farbtupfer

„Mit Erika, Chrysanthemen, Callunen oder Gaultherien lässt sich eine sehr schöne saisonale Herbstbepflanzung gestalten - auch mit kleinem Geldbeutel“, sagt Kurt Hornstein vom Fachverband Deutscher Floristen. Für Farbtupfer sorgen daneben Beeren wie die von Hartriegel, Bärentraube oder Scheinbeere.“ Auch niedrige laubabwerfende Gehölze kommen jetzt noch in die Erde. „Vorsicht ist allerdings bei immergrünen Gehölzen wie Kriechmispel, Kriechspindel oder Buchsbaum geboten“, warnt ein Fachmann. Sie könnten unter dem Frost leiden und werden besser erst im Frühjahr gepflanzt. Wichtig ist, dass alle Pflanzen an trockenen Herbst- und Wintertagen ausreichend gegossen werden.

Abdecken mit Zweigen

Beim Thema Eindeckung scheiden sich die Geister. Vor allem für ältere Angehörige gehört sie dazu. „Heute sind die Winter deutlich wärmer als früher. Eine Winterabdeckung ist deshalb oft gar nicht mehr notwendig“, rät Hornstein. Und unter einer dicken Zweigschicht können Pflanzen an warmen Tagen leicht faulen. Das gilt besonders für viele Bodendecker.

In rauen Lagen oder bei frostempfindlichen Gewächsen kann eine die ganze Grabfläche abdeckende einfache Schicht aus Zweigen aber sinnvoll sein. Unter einer dünnen, einlagigen Schicht kann die Luft zirkulieren. Das beugt Fäulnis vor. Gleichzeitig wirkt die Luft wie ein isolierendes Polster. Klassisch werden Zweige von Fichten oder Nordmanntannen zur Abdeckung verwendet. „Sie werden in möglichst kleine Stücke geschnitten, die dann dicht an dicht wie Schuppen übereinandergelegt werden“, beschreibt der Gärtner. So entstehe eine feine, edle Textur. „Blautanne beispielsweise bringt eine andere Farbe ins Spiel.“ Das gilt auch für Latschenkiefer oder Wacholder. Und wenn die unterschiedlichen Zweige dann noch in Form eines Kreuzes oder Kreises, Sterns oder Weihnachtsbaums oder als geometrisches Muster angeordnet werden, wird die Grabeindeckung zum schmückenden Mantel.

Klassische Gestecke

Die saisonale Bepflanzung oder Eindeckung wird durch eine gesteckte Schale, ein klassisches Trockengesteck, einen Kranz oder auch einen Grabstrauß ergänzt. Die Basis bilden meist Tannen- oder Pinienreisig. Sehr gut machen sich darauf Zapfen und Islandmoos, Beeren und Zweige, Disteln, Ilexlaub und Kätzchen, aber auch Schafgarbe und Mohnkapseln. Eine riesige Auswahl an Schalen und Gestecken werden in den Gärtnereien vor Allerheiligen angeboten. Mit etwas Geschick lassen sich Grabgestecke auch selber machen. Bei der Verteilung der Deko-Materialien ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt. Einerseits darf das Gesteck nicht so überladen sein, andererseits soll es aber auch nicht trist und lieblos wirken. tmn

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